Dramatische Interpretation zum Gottesknechtslied Jesaja 53 Die Geschichte vom leidenden Gottesknecht vereint verschiedene Stimmen. Gerahmt wird sie von der Stimme … Mehr
Schlagwort: Karfreitag
Reinhold Schneiders Karfreitag von 1948: „Wenn keine Wahrheit ist, so ist der Mensch ihr auch nicht mehr verpflichtet: er braucht nicht wahrhaftig zu sein. Andere Verpflichtungen, Forderungen, Triebe treten an die Stelle der Wahrheit.“
Karfreitag Glaube ist die feste Zuversicht auf das, was wir erhoffen, die Überzeugung von dem, was wir nicht sehen. (Hebr … Mehr
Karl Barths Andacht für Karfreitag zu 1. Chronik 29,5: „Kehre dich jetzt einmal ab auch von deiner Ehrlichkeit und Ohnmacht. Hörst du es nicht, dass eben dieser ehrliche und ohnmächtige Mensch mit Christus am Kreuze gestorben ist? Und diesem Gekreuzigten zugekehrt, ihm zugekehrt, der alle Sünde getragen hat, höre nun den Aufruf und die Frage Davids noch einmal: Wer ist nun willig, seine Hand heute dem Herrn zu füllen? Du sagst: Aber ich bin noch immer arm, ratlos, hilflos und unwillig. Ja, wie solltest du nicht! Aber nun bring endlich das alles ihm dar: Eben deine Armut, deine Ratlosigkeit und Hilflosigkeit und Unwilligkeit. Eben das alles ist ja dein Herz und dein Leben.“
Für das von Gerhard Jacobi initiierte Buchprojekt „Erhalt uns, Herr, bei Deinem Wort! Evangelische Andachten für jeden Tag“, 1932 im … Mehr
Jürgen Roloff über Leiden, Sterben und stellvertretender Tod Jesu: „Gott hat in freiem Entschluss den Zustand der Feindschaft zu den Menschen aufgehoben; deshalb kann nun durch Christi Boten an alle das Angebot ergehen: »Lasst euch versöhnen mit Gott!« Diese Versöhnung gilt ein für allemal; sie bedarf weder einer Erneuerung noch einer Ergänzung durch kultische Opfer. So ist der Karfreitag gleichsam der eschatologische Versöhnungstag.“
Was Jürgen Roloff in Reclams Bibellexikon geschrieben hatte, fasst zusammen, um was es für Christinnen an Karfreitag geht: Leiden, Sterben … Mehr
Hans Joachim Iwand in seiner Karfreitagspredigt über 2.Korinther 5,19-21 von 1950: „Weil wir Gott immer als den gebenden Gott im Auge haben, können wir den vergebenden Gott nicht fassen.“
Wie kaum ein anderer konnte Hans Joachim Iwand die Tiefe des Versöhnungsschehens in Jesus Christus zur Rechtfertigung des selbstgerechten Sünders … Mehr
Hellmut Traub: „Gott allein ist der Sühnende. Er ist stets schlechthin das Subjekt des Versöhnens, Herr und Geber der Versöhnung“
Was seinerzeit Hellmut Traub im Biblisch-theologischen Handwörterbuch über Versöhnung und Sühne geschrieben hat, ist noch immer lesenswert: Versöhnen, Versöhnung, bedecken, … Mehr
Karl Kardinal Lehmann, „Ecce homo!“ Seht, was ist der Mensch!: „Das Holz des Kreuzes bleibt im wahrsten Sinne des Wortes sperrig. Wir sperren uns gegen die Wucht dieses Zeichens, eher neigen wir zur Verharmlosung. Dies ist nicht selten in der Geschichte des Glaubens geschehen. Oft wurde ein vorschnelles Reden vom Kreuz missbraucht, um dahinter eine feige Schwächlichkeit zu verbergen. Das wahre Kreuz ist keine halbfromme Betäubung. Das Kreuz darf nicht als Ablenkung dienen, um Unrecht oder Leid zu rechtfertigen. Überall, wo vermeidbares Leiden im Namen des Todes Jesu Christi akzeptabel gemacht wird, wird der Sinn des Kreuzes ausgehöhlt. Jesu Kreuz ist aber gerade das höchste Zeichen dafür, wie man der furchtbaren Realität in unserem Leben nicht ausweicht.“
„Ecce homo!“ Seht, was ist der Mensch! Von Karl Kardinal Lehmann Es mag verwundern, dass ich die Frage „Was ist … Mehr
„Nimm und trink vom Kelch des Heils“ – Christus in der Kelter (eine Karfreitagspredigt): „Christus in der Kelter trägt den Pressbaum (Kelterbalken) als sein Kreuz. So presst er die Weintrauben aus und ist zugleich selbst der Ausgepresste, der dem erdrückenden Gewicht des Baums nichts entgegenzusetzen hat.“
Christus in der Kelter. Eine Karfreitagspredigt zu Johannes 19,33-34 „Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigt über 2. Korinther 5,19-21 an Karfreitag: „Diese Welt hat sich eingezeichnet in die Gestalt des Gekreuzigten“ –
Eine starke Karfreitagspredigt über 2. Korinther 5,19-21 hatte Hans Jochim Iwand am 7. April 1950 im „Haus der helfenden Hände“ … Mehr