Von verschiedenen Glaubensweisen unter Christen: „Der naive Glaube nimmt wörtlich, was göttlich ausgesprochen worden ist, hinterfragt nicht, sucht keinen höheren Sinn, sondern findet sich kindlich in einem göttlichen Vertrauensverhäl­tnis wieder und bittet ‚wie die lieben Kinder ihren lieben Vater‘ (Martin Luther, Kleiner Katechismus).“

Von verschiedenen Glaubensweisen unter Christen Wir reden gemeinhin vom christlichen Glauben. Aber was ist damit gemeint? Wenn es um Glaubensinhalte … Mehr

Warum der Religionsbegriff für Christen unpassend ist: „Wenn man von der eigenen christlichen Religion spricht, ist diese unvermeidlich dem Tod ausgesetzt. Glaubensinhalte sind nicht ‚unsterblich‘. So sterben Religionen mit der Zeit aus, wenn sie keine Anhänger mehr haben. Und Aussagen über eine postmortale Auferstehung der Toten gelten religiös nur solange wie man selbst am Leben ist. Stirbt der Mensch als ‚reli­giöses‘ Subjekt, ist damit für ihn die persönliche Glaubensüberzeugung ‚Leben nach dem Tod‘ erledigt. Sie mag ihm zu Lebzeiten Trost (im Falle des Todes eines Angehörigen) oder eigene Hoffnung (angesichts des eigenen bevorstehenden Todes) gegeben haben, aber letzt­endlich vernichtet der Tod Glaubensinhalte. Sie haben keine eigene Wirklichkeit, die den Tod überwindet. Was auch immer religiös gedacht, gelehrt oder praktiziert wird, findet im Tod ihr Ende. Im Tod ist es aus mit der Religion. Sie erweist sich letztendlich als unwirklich (anergetisch).“

Warum der Religionsbegriff für Christen unpassend ist Wenn vom Christentum als (Welt-)Religion mit Jesus als Religionsstifter – analog zu Mose, … Mehr

Ich glaube an das „Wir“ des Glaubens – Warum unser Glaube das gemeinsame Feuer braucht: „Ich glaube, dass mein Glaube an Jesus Christus in der Gemeinschaft mit anderen Gläubigen durch sein Wort neu entzündet und getragen wird. Ich glaube, dass dieser Glaube auch für andere Menschen ansprechend und gewinnend ist. Ich glaube, dass das gemeinsame Feuer des Glaubens, das Evangelium von Jesus Christus, nicht erlöschen wird.“

Ich glaube an das „Wir“ des Glaubens – Warum unser Glaube das gemeinsame Feuer braucht Jeder hat seinen eigenen Glauben … Mehr

Helmut Tacke über Glaube und Anfechtung (1987): „Das Bild und der Vorgang des ›Herausforderns‹ macht an­schaulich, dass sich der Glaube nicht bei sich selbst verber­gen kann, sondern dass er sich den konkreten Widerfahrnissen des Lebens aussetzen muss. Der Glaube an den in Christus offenbaren Gott ist keine religiöse Provinz, kei­ne unangreifbare Ideologie, sondern ist eine Erkenntnis in Spannung zu anderer Erkenntnis und eine Kraft in der Be­gegnung mit anderen Kräften. Aus diesem Grunde ist der Glaube auch verwundbar, anfechtbar. Eine »feste Burg« (Ps 46) wird nur Gott selbst genannt, nicht unser Glaube.“

Da war Helmut Tacke schon krankheitsbedingt aus dem aktiven Pfarrdienst ausgeschieden, als er ein Jahr vor seinem Tod 1988 in … Mehr

„Der HERR ist mein Fels, meine Festung und mein Erretter“ – Predigt über 2. Samuel 22 (bzw. Psalm 18) mit Bezug zu Alex Honnold: „So hat Jesus Christus, uns ‚der Weg, die Wahrheit und das Leben‘, den Zugang zum Reich unseres himmlischen Vaters erschlossen: Aus hartem Fels quillt Liebe uns entgegen, aus todeskaltem Gestein blüht uns ewiges Leben. Der Glaube versetzt keine Berge. Im Glauben an Christus folgen unsere Hände vielmehr der Risswunde im Fels, finden darin ihren festen Halt, der uns schlussendlich von uns selbst erlöst.“

„Der HERR ist mein Fels, meine Festung und mein Erretter“ – Predigt über 2. Samuel 22 (bzw. Psalm 18) In … Mehr

Heinrich Vogel über den Glauben an Gott: „Der Glaube ist nicht seine eigene Wahrheit. Er kann die Wahrheit darum auch nicht in einer Selbstbesin­nung und in einem Selbstverständnis er­schließen. Gott ist Gott in der ewigen Priorität seines Gottseins vor allem unserem Glauben und Bekennen. Dass er als der Gott für uns Gott ist, das und das allein ermöglicht, begründet und wirkt unsern Glauben an Gott.“

Was Heinrich Vogel seinerzeit in seiner Auslegung zum Nicaenischen Glaubensbekenntnis einleitend geschrieben hat, ist immer noch bedenkenswert: Über den Glauben … Mehr