Gastfreundschaft gewinnt Mancher hat im Sommerurlaub selbst Gastfreundschaft erlebt, z.B. wenn die Bauernfamilie einen als Feriengast nach der Ankunft zum…
Alexander Deeg – „Wir können nicht Christen sein, ohne auf das Judentum bezogen zu bleiben“
Im Streit um die Kanonizität des Alten Testaments hat Alexander Deeg in der aktuellen Ausgabe der zeitzeichen mit seinem Beitrag…
Aufrechter Gang – ein Bischof wider die kommunistische Staatsführung in China
Kardinal Zen, vormaliger Bischof von Hongkong und Salesianer ist mir in guter Erinnerung. Ich habe ihm am Lutheran Theological Seminary…
Alfons Deissler über das Alte Testament: „Die Bibel Israels kommentiert nicht bloß die Geschichte des ‚Bundes Gottes‘ in vorchristlicher Zeit, sie ist selbst ein ‚Gotteswerk‘ in dieser Heilsgeschichte. Diese selbst ist mehr als nur ‚Vorgeschichte‘. Die Propheten haben Israel auf eine Waagschale gestellt, die über Tod und Leben des Gottesvolkes entschied. Dies weist aus: der Weg JHWHs mit Israel ist ein wirklicher Weg, ist bereits ‚Bundesgeschichte‘ im vollsten Sinne des Wortes.“
Altes Testament Von Alfons Deissler I. Zum Begriff Der üblich gewordene Name „Altes Testament“ kommt nur ein einziges Mal im…
Rechtsverwahrung der evangelischen Bürger in Lindau gegen die zwangsweise Einführung der bayerischen Gottesdienst-Agende von 1856: „Um unsere Herzen zu Gott zu erheben, bedürfen wir der Gefangennehmung unserer Sinne nicht, und werden uns nie überzeugen, dass Formen der Gottesverehrung, welche die Sinne fesseln, zur Erbauung notwendig seien.“
In Artikel 7 des Augsburger Bekenntnisses heißt es von der Kirche: „Das genügt zur wahren Einheit der christlichen Kirche, dass…
Johann Eberlin von Günzburg über die Toleranz gegenüber Andersgläubigen: „Wenn ‚Missgläubige‘ unter uns wohnen, so soll man ihnen nicht Leid tun, sondern sie freundlich behandeln wie unsere Bürger. Doch soll man sie nicht zu bürgerlichen Ehren oder zu einem Amt zulassen; sie sollen auch unsere Gesetze und den Glauben nicht schmähen.“
In Sachen Toleranz hat sich die Reformation nicht hervorgetan. Aber wenigstens Johann Eberlin von Günzburg (1470-1533) hat in seinen 15…
Vergebt, so wird euch vergeben – Das Zeugnis der Angehörigen der Opfer des Massakers in Charleston
Das Evangelium für den vierten Sonntag nach Trinitatis – zugleich der Predigttext – ist der Feldrede Jesu entnommen (Lk 6,36-44):…
Tugendfreie Ethik. Was der gymnasiale Lehrplan für den evangelischen Religionsunterricht in der Oberstufe in Bayern vorsieht.
Lehrpläne sprechen Bände, zumindest der gymnasiale Lehrplan für den evangelischen Religionsunterricht in der Oberstufe in Bayern. Wenn es dort um…
Martin Luther über das rechte Beten im Großen Katechismus: „Wenn aber ein Gebet recht sein soll, muss es ernst gemeint sein, sodass man seine Not empfindet – und zwar eine solche Not, die drückt und zum Rufen und Schreien treibt. Dann geht das Gebet von selbst so, wie es gehen soll, sodass man keiner Belehrung darüber bedarf, wie man sich darauf vorbereiten oder Andacht schöpfen soll. Die Not aber, die uns selbst wie auch jeden anderen angehen soll, findest du reichlich genug im Vaterunser; deshalb soll es auch dazu dienen, dass wir uns ihrer daraus erinnern, sie betrachten und zu Herzen nehmen, damit wir nicht lässig werden im Beten. Denn wir haben alle genug an dem, was uns mangelt; der Fehler liegt aber darin, dass wir es nicht fühlen und sehen. Darum will Gott auch, dass du diese deine Not und Anliegen klagst und vorbringst – nicht als ob er es nicht wüsste, sondern damit du dein Herz entzündest, stärker und mehr zu begehren, und den Mantel weit ausbreitest und auftust, um viel zu empfangen.“
Über das rechte Beten Von Martin Luther Eine ernsthafte Ermahnung und zugleich wunderbare Einladung zum Gebet findet sich in Martin…