Dietrich Bonhoeffer, Vom heiligen Abendmahl (1940): „Was hat Jesus mit der Einsetzung des Abendmahls verheißen und welches ist die rechte Predigt, die zum Abendmahl einlädt? Wir kommen ja nicht darum herum, dass es im Abendmahl nicht um ein unklares mystisches Erlebnis, sondern um das klare, leibgewor­dene Wort Gottes, um Zuspruch und Anspruch Jesu Christi geht. Jesus selbst hat den Jüngern nicht stumm Brot und Wein gereicht, sondern er hat sein Wort dazu gesprochen.“

Vom heiligen Abendmahl. Eine Anleitung zum Studium des VII. Artikels der lutherischen Konkordienformel Von Dietrich Bonhoeffer Vor uns steht die…

Dietrich Bonhoeffers Gebet zu Heiligabend (Weihnachten 1939): „Herr, du Gott alles Friedens und aller Liebe; du bist zu uns gekommen, damit wir zu dir kämen. Du bist Mensch geworden, damit wir göttlich würden. Du hast unser Fleisch und Blut in Gnade angenommen, damit wir deiner teilhaftig würden. Lass uns durch deine allerheiligste Geburt neu geboren werden in Frieden und Liebe, und mache uns arme Sünder zu Kindern deiner Barmherzigkeit.“

Für den Gottesdienst an Heiligabend, 24. 12. 1939 (vermutlich gehalten im Jagdhaus Sigurdshof bei Groß-Schlönwitz, dem heutigen Slonowice in Polen)…

Dietrich Bonhoeffer, Predigt über Matthäus 2,13-23 (1940): „Wir gehen in ein neues Jahr, viele menschliche Pläne und Fehler, viel Feindschaft und Not werden unseren Weg be­stimmen. Solange wir aber bei Jesus bleiben und mit ihm gehen, dürfen wir gewiss sein, dass auch uns nichts wider­fahren kann, als was Gott zuvor ersehen, gewollt und ver­heißen hat. Es ist der Trost eines Lebens, das mit Jesus ge­lebt wird, dass es auch über ihm heißen muß: Es wurde er­füllt, was der Herr gesagt hat.“

Auch in der neuen Perikopenordnung ist Matthäus 2,13-18(19-23), also Kindermord zu Bethlehem und Flucht nach Ägypten, als Predigttext vorgesehen, nunmehr…

Dietrich Bonhoeffers Londoner Neujahrsandacht zu Lukas 9,57-62 von 1934: „‚Wer seine Hand an den Pflug legt …‘; nicht zurück, aber auch nicht in unüberseh­bare Fernen schaut der Mann, der den Pflug führt, son­dern auf den nächsten Schritt, den er tun muss; Rückblicke sind keine christliche Sache. Lass dahinten Angst, Kummer, Schuld. Du aber sieh auf den, der dir einen neuen Anfang gegeben. Über ihm vergißt du alles. Das nächste Jahr wird kein Jahr ohne Angst, Schuld, Not sein. Aber – dass es in aller Schuld, Angst, Not ein Jahr mit Christus sei, dass unserm Anfang mit Christus eine Ge­schichte mit Christus folgte, die ja nichts ist als ein tägliches Anfangen mit ihm – darauf kommt es an.“

Drei Monate, nachdem Dietrich Bonhoeffer im Oktober 1933 die Auslandspfarrstelle in London angetreten hatte, schrieb er für den Gemeindeboten für…