HERR Gott, himmlischer Vater,du hast deinen Sohn in die Welt gesandt,damit Menschen in ihm die Fülle des Lebens finden.Nimm unseren…
Der Glaube hat sein Nest im Baum des Lebens: „In das Nest meines Glaubens haben sich über Jahre hinweg Gebete, Bibelworte, Lebenserfahrungen, Gottesdienste, Abendmahl, Lobpreis, Lieder, ja auch Glaubenssätze und kirchliche Dogmen eingeflochten.“
Der Glaube hat sein Nest im Baum des Lebens Frei wie ein Vogel – ungebunden und nicht eingesperrt – stellt…
Xiaojing – chinesischer Klassiker in Sachen Kindespietät: „Ehrfurcht (xiao) ist die Wurzel der Tugend und das, woraus die Erziehung erwächst. Setz’ dich wieder! Ich will mit dir reden. Den Leib mit Haut und Haaren haben wir von Vater und Mutter empfangen. Ihn nicht zu verderben oder zu beschädigen wagen: das ist der Ehrfurcht Anfang.“
Als grundlegende Tugend für das menschliche Zusammenleben gilt in der chinesischen Kultur die Kindespietät bzw. Ehrfurcht gegenüber den Eltern (xiao).…
Viktor Klemperer über den Einfluss des Sprachgebrauchs auf das Denken und Fühlen (LTI. Notizbuch eines Philologen, 1947): „Worte können sein wie winzige Arsendosen: sie werden unbemerkt verschluckt, sie scheinen keine Wirkung zu tun, und nach einiger Zeit ist die Giftwirkung doch da. Wenn einer lange genug für heldisch und tugendhaft: fanatisch sagt, glaubt er schließlich wirklich, ein Fanatiker sei ein tugendhafter Held, und ohne Fanatismus könne man kein Held sein.“
Über den Einfluss des Sprachgebrauchs auf das Denken und Fühlen Von Victor Klemperer Der Nazismus glitt in Fleisch und Blut…
Brevard S. Childs, Die theologische Bedeutung der Endform eines Textes: „Durch die kanonische Form des Textes in seiner Endform wird die normative theologische Bezeugung der Schrift für die christliche Kirche weitergegeben. Das einzigartige Zeugnis der biblischen Autoren wird jedoch ernsthaft beeinträchtigt, wenn ihr je eigener Standpunkt um einer rekonstruierten historischen Einlinigkeit willen zurechtgestutzt wird.“
Die theologische Bedeutung der Endform eines Textes Von Brevard S. Childs In den letzten Jahren wurden mehrfach Stimmen laut, die…
Tagesgebet zum 1. Sonntag nach Epiphanias (Taufe Jesu), 10. Januar 2021
Gott, Du unser Vater,in der Taufe deines Sohnes hast Du den Himmel geöffnet.So hat dein Geist sein Leben erfüllt.Siehe auf…
Max Josef Metzgers Psalm von 1939: „Der Du die Vögel kleidest auf dem Dach – Du trägst Dein Kind in Vaterarmen. / Du bist mir nah. Dein Hauch ist ja mein Leben – Ich wese, wie ich bin, in Dir.“
Psalm Herr, ich weiß um Deine Vaternähe –Du gibst nicht preis, die Dir vertrauen.Du weißt auch um verborg’ne Herzensnot –Du…
Friedrich Nietzsche in Jenseits von Gut und Böse: „Die wunderliche Familien-Ähnlichkeit alles indischen, griechischen, deutschen Philosophirens erklärt sich einfach genug. Gerade, wo Sprach-Verwandtschaft vorliegt, ist es gar nicht zu vermeiden, dass, Dank der gemeinsamen Philosophie der Grammatik von vornherein Alles für eine gleichartige Entwicklung und Reihenfolge der philosophischen Systeme vorbereitet liegt.“
Über die Philosophie der Grammatik In Sachen sprachlicher bzw. linguistischer Relativität provoziert Friedrich Nietzsche, wenn er in Jenseits von Gut…
Eduard Thurneysen, Die Anfänge. Karl Barths Theologie der Frühzeit: „Weil Karl Barth also nicht mehr abstrakt, weil er konkret und das heißt von der Bibel her denkt, und weil biblisches Denken in sich selber existentielles Denken ist, darum ist Karl Barths theologisches Denken von Anfang an ausgerichtet auf das Leben des Menschen.“
Die Anfänge. Karl Barths Theologie der Frühzeit Von Eduard Thurneysen Karl Barth war von 1911 bis 1921 Pfarrer in dem…