Heinrich Vogel, Ich glaube an den heiligen Geist. 144 Thesen (1969): „53. Der heilige Geist beweist uns sich selbst, indem er an uns wirkt, uns als Gottes Eigentum versiegelt und uns auf den Kopf zusagt: „Menschen, ihr gehört Gott!“ / 54. Der heilige Geist ist das heiligende Feuer, verbrennendes und reinigendes, durchglühendes und belebendes, leuchtendes, ent­zündendes und erleuchtendes Feuer. / 55. Sein Gleichnis sind nicht Nebel und Wolke, sondern der Morgenstrahl der Sonne und der zündende Blitz.“

Als Heinrich Vogel für den November 1969 seine Vorlesungen zum Heiligen Geist am Gossner Theological College in Ranchi (Jharkand) plante,…

Heinrich Vogel, Acht Artikel evangelischer Lehre (Kreuz und Hakenkreuz) von 1933: „Weil wir denn Christen werden nicht durch die Geburt, durch Rasse oder Blut, sondern durch den Heiligen Geist, die Taufe und das Wort Gottes, verwerfen wir die Forderung, dass nur arische Christen Glieder der Deutschen Evangelischen Kirche sein dürften.“

Bemerkenswert sind Heinrich Vogels „Acht Artikel evangelischer Lehre“ von 1933, die dieser zunächst unter dem Titel „Kreuz und Hakenkreuz“ in…

Günther Dehns prophetische Worte Ende 1931 nach den gewalttätigen Störungen seiner Vorlesungen in Halle: „Verzerrter Idealismus ist Dämonie. Es ist ja einfach nicht wahr, dass diese fanatische, meinetwegen religiös gefärbte, tatsächlich aber von Gott gelöste Vaterlandsliebe dem Vaterland wirklich hilft. Im Gegenteil, sie wird das Vaterland ins Verderben führen.“

Ich habe die Sache der Kirche zu vertreten Von Günther Dehn Am 6. November 1928 hielt der Berliner Pfarrer Günther…

Karl Barth über den kirchlichen Verlautbarungsaktionismus in seiner Kirchlichen Dogmatik: „Der vielberufene und viel betätigte «Öffentlichkeitsanspruch» der Kirche ist an sich auch eine gute Sache. Es will aber wieder wohl überlegt sein, mit was man eigentlich an die Öffentlichkeit will? Doch nicht mit ungeprüft übernommenen alten christlichen Schlagworten und doch auch nicht mit neuen Forderungen und Programmen, die man vielleicht gar nicht darauf angesehen hat, ob sie nicht möglicherweise mehr säkular als christlich, oder mehr katholisch als evangelisch sein möchten!“

Über den kirchlichen Verlautbarungs- und Tagungsaktionismus Von Karl Barth Es gibt nämlich wenig Dinge, die der heutige, von der modernen…

Oliver O’Donovan, Gerechtigkeit und Urteil: „Die Unauslotbarkeit des Glaubens bedeutet, daß wir das Gutsein niemals in der gleichen Weise beschreiben können wie die Bos­heit. Hier sind unsere Urteile Spiegelbilder von Gottes Urteil in Christus. Während Gott seine Scheidung zwischen Sünde und Gerechtigkeit kon­kret machte im auferweckten Leben des Menschen, den er angenommen hat, machen wir diese Scheidung konkret durch die Vergehen, die wir zurückweisen. Wir können nicht ebenso konkret bejahen wie wir konkret verurteilen.“

Gerechtigkeit und Urteil Von Oliver O’Donovan I. Das Amt des Richters in der Bibel: Urteilen als politischer Akt par excellence…