Über die Versöhnung Von Hannah Arendt Juni 1950 Das Unrechte, das man getan hat, ist die Last auf den Schultern,…
Psalm-Gebet aus Qumran: „Du hast uns wunderbar getragen auf Adlers Fittichen, / und du hast uns zu dir geführt, / wie ein Adler seine Jungen ermuntert.“
Psalm-Gebet aus Qumran Wir bitten dich, erinnere dich,daß wir dein Volk sind.Du hast uns wunderbar getragen auf Adlers Fittichen,und du…
Hannah Arendt über Händels Messias in ihrem Denktagebuch: „Aller Anfang ist heil, um des Anfangs willen, um dieses Heiles willen, hat Gott den Menschen in die Welt hinein geschaffen. Jede neue Geburt ist wie eine Garantie des Heiles in der Welt, wie ein Versprechen der Erlösung für die, welche nicht mehr Anfang sind.“
Über Händels Messias Von Hannah Arendt Händels Messias. Das Halleluja nur zu verstehen aus dem Text: Es ist uns ein…
Gerhard Sauter, Ermutigung zum Reden von Gott. Lehrpredigt über den ersten Artikel des Augsburger Bekenntnisses: „Wir treffen dann auf Gottes Gegenwart, wenn unser Blick sich verdunkelt und wir neu sehen lernen müssen. Ruft diesen Gott an, wo ihr auch seid und wohin ihr geratet, und ihr werdet erkennen, wer er ist.“
Ermutigung zum Reden von Gott. Lehrpredigt über den ersten Artikel des Augsburger Bekenntnisses Von Gerhard Sauter Zuerst wird gemäß dem…
Hildegard Schaeder, Ostern im KZ (1947): „Es war Ostermorgen, das zweite Ostern im Lager, an dem eigentlich mir die Vergasung bestimmt war. Ich gab der jungen Frau die Hand, wünschte ihr ein gutes Ostern, was sie freundlich erwiderte, und sagte darauf: „ich kann unsere Beiden in dem Straftransport nicht vergessen, ich sehe sie immerfort vor mir“. „Sie haben selbst Schuld“, meinte sie mit steinernem Gesicht. Da wußte ich, daß diese das Leben der Beiden auf dem Gewissen hatte. Ich hielt ihre Hand fest: „wer von uns ist denn ohne Schuld?“ Sie ließ mir ihre Hand.“
Hildegard Schaeder (1902-1984), Mitglied der Dahlemer BK-Gemeinde, hatte schon kurz nach der Reichspogromnacht 1938 Hausbesuche bei jüdischen Mitbürgerinnen angeregt und…
Jürgen Roloff, Exegese als Sprachhilfe zur einfachen Gottesrede (1994): „Wer predigt, sollte ein Gespür für jene Aussagen des biblischen Textes haben, von denen zu erwarten ist, daß sie bei den Predigthörern historische Zweifel und kritische Rückfragen provozieren. Diese Hörer sind nun einmal weitgehend bestimmt vom rationalistischen Denken der modernen Gesellschaft, der sie angehören.“
Exegese als Sprachhilfe zur einfachen Gottesrede Von Jürgen Roloff I. Die lange Zeit als selbstverständlich geltende Behauptung, der Weg von…
Wilfried Joest, Predigt über Johannes 4,46-54: „Ich habe manchmal den Eindruck, ja mir selbst geht es oft so, dass wir es nur noch wagen, Gott für uns selbst und unsere Nächsten um Hilfe zu bitten, um unser tägliches inneres und äußeres Durchkommen – das trauen wir ihm zu. Aber im Blick auf das Ganze, auf den Lauf dieser Welt befällt uns tiefe Resignation.“
Predigt über Johannes 4,46-54 Von Wilfried Joest I Wir wollen diese Geschichte zuerst einmal von der menschlichen Seite betrachten, versuchen,…
Bischof Stephan Chow SJ, Ein Aufblühen durch Ritze. Vom geistlichen Leben in Hongkong: „Durch diese Einengung des Raums haben wir allmählich das Gefühl, in Ritzen zu leben, was uns nervös, ängstlich, enttäuscht, verärgert, frustriert und wütend macht. Ich möchte Euch sagen, dass die Liebe und das Licht Gottes in allen Dingen zu finden sind, sogar in den Rissen und Ritzen.“
Mit der Einführung des Chinesisches Sicherheitsgesetzes für Hongkong haben sich für die Kirchen dort die Sprach- und Handlungsräume verengt. Der…
Martin Luthers Sprichwort über die Vögel und deren Nester: »Sieh, so kann niemand der Anfechtung enthoben sein. Man kann sich aber gut wehren und dem allen mit Gebet und Anrufung der Hilfe Gottes steuern. So liest man, dass ein junger Bruder seiner Gedanken loszuwerden begehrte. Da sprach der alte Pater: Lieber Bruder, dass dir die Vögel in der Luft über dem Haupte hinfliegen, dem kannst du nicht wehren; wohl aber kannst du dem wehren, dass sie dir in den Haaren ein Nest machen. So können wir uns, wie Augustinus sagt, der Anstöße und Anfechtungen nicht erwehren; dass sie uns aber überwinden, dem kann man mit Beten und Anrufen göttlicher Hilfe wohl wehren.«
Sprichwort über die Vögel und deren Nester Von Martin Luther Sieh, so kann niemand der Anfechtung enthoben sein. Man kann…