Martin Luther über die obrigkeitliche Verfolgung und Bestrafung von Ketzern (bzw. Täufern) aus seiner Auslegung des 82. Psalms (1530): „Wo etliche wollten lehren wider einen öffentlichen Artikel des Glaubens, wie die Wiedertäufer halten, die soll man auch nicht leiden, sondern als die öffentli­chen Lästerer strafen. Denn sie sind auch nicht allein Ketzer, sondern öffentliche Lästerer. Nun ist gewiß die Obrigkeit schuldig, die öffentlichen Lästerer zu strafen, so wie man die straft, die sonst fluchen, schwören, schmähen, lästern, schelten, schänden, verleumden usw.“

Unverantwortlich ist, was Martin Luther in seiner Auslegung des 82. Psalms vom Frühjahr 1530 als Anweisung zur obrigkeitlichen Verfolgung und…

Frederik Jacobus Johannes Buytendijk, Das eigene Herz (1950): „Wenn ich sage: Mein Herz schlägt so stark, oder: Es tut weh, so meine ich jenes innere unruhig Klopfende, dasjenige, das sich auch in Sorge und Freude, in Angst und Erregung meldet, das unbedingt das Meine ist, aber zugleich das Unbestimmte, unklar Erkannte, das Ungesehene, Unvorstellbare.“

Das eigene Herz. Aus dem Psychologischen Laboratorium der Universität Utrecht Von F.J.J. Buytendijk Die Psychogenie der Herzkrankheiten ist eine unumstrittene…

Dieter Henrich, Die Trinität Gottes und der Begriff der Person (1979): „Jede christliche Verständigung über die Einigkeit der Trinität wird daher nicht primär dem Bestand einer Identität von zu Unterscheidendem gelten können. Ihre erste Aufgabe ist es zu denken, was es heißt, dass aus dem einigen göttlichen Wesen jener Prozess der Schöpfung, Sendung und Erlösung anhebt, der mit der Vereinigung im Geiste in sein Ende kommt.“

Die Trinität Gottes und der Begriff der Person Von Dieter Henrich Die patristischen und die mittelalterlichen Kirchenlehrer haben sich angestrengt,…

Eberhard Jüngel, Neu – Alt – Neu: Theologische Aphorismen (2002): „Das Selbstverständliche, Vertraute, Bewährte, Verlässliche, Lebenserfahrene, aber auch das Langweilige, Abgewirtschaftete, Veraltete, dunkel Gewordene und sich immer mehr noch Verfinsternde – das sind die teils weichen, teils harten Opponenten des Neuen. Es sind, wie gesagt, deren viele.“

Neu – Alt – Neu: Theologische Aphorismen Von Eberhard Jüngel Das Neue hat viele Opponenten. Oft haben sie so gute…

Jürgen Roloff über Bilder der Kirche im Neuen Testament (1987): „Eine Kirche, die dasselbe sagt, was auch alle anderen sonst sagen, nur vielleicht ein wenig vorsichtiger und abgewogener, eine Kirche, die das gleiche tut, was auch alle sonst tun, nur vielleicht mit etwas mehr Skrupeln und etwas verhalte­ner, die macht nichts sichtbar von Gottes Herrschaft und kommender Welt. Ihr könnte es gehen wie dem salzlosen Salz, das man wegwirft und zertritt.“

Bilder der Kirche im Neuen Testament. Ein Synodalvortrag Von Jürgen Roloff Vor kurzem sagte ein Mann der kirchlichen Praxis zu…