Allmächtiger Gott,von Anbeginn der Welthast du das Wasser zum Wesen des Lebens bestimmt.Im Wasser der Taufehast Du uns in den…
Karl Christian Felmys Predigt über Matthäus 22,1-14 (1987): „So ist es nun einmal im Reich Gottes. Gemeinschaft, Einheit beruhen nicht auf unserer Sympathie und unserer Wahl. Gemeinschaft, Einheit stiftet Er mit Seinem Wort, mit dem einen heiligen Brot und dem einen gesegneten Kelch. Alle sind eingeladen: Fromme und Unfromme, Edle und Unedle, ja auch Böse. Gott schenkt sich allen ohne Vorbedingung.“
Predigt über Matthäus 22,1-14 Von Karl Christian Felmy (1938-2023) Liebe Brüder und Schwestern! Das Himmelreich ist gleich einem Könige, der…
Johannes Rau, Anmerkungen zur politischen Diskussion in der christlichen Gemeinde (1983): „Es bleibt die Frage, ob man der politischen Diskussion abspürt, dass es nicht um Dogmen geschichtlicher Richtigkeiten, sondern um eine Welt geht, die nicht im Leid ersticken und nicht im Krieg untergehen soll, deren Schicksal nicht besiegelt ist durch Raketen und Feindschaftsdenken, die vielmehr eine Zukunft hat. Christliche Botschaft muss das vermitteln und weitersagen. In allem Streit muss deutlich werden, daß es nicht um unser Rechthaben geht, sondern um die zugesagte Hoffnung für eine Welt, die im Argen liegt und die doch nicht verloren gegeben wird.“
Anmerkungen zur politischen Diskussion in der christlichen Gemeinde Von Johannes Rau Nach dem deutschen Zusammenbruch 1945 hat sich die politische…
Hans G. Ulrich, Predigt zu 1. Petrus 3,8-17: „Im Zentrum der Bibel, über die ganze Geschichte, die sie umspannt, geht es um die Hoffnung, die dort wach wird, wo Menschen Gottes Wort hören, Gottes politische Botschaft von der neuen Zeit, immer neu – weil sie immer wieder vergessen wird und sich im Gewirr der Nachrichten verliert. Gottes Wort immer neu sprechen zu lassen, das macht Volk Gottes aus, das nicht verloren geht. Es erinnert, was von Gott kommt, das macht Gottes Volk zum Hoffnungsträger für die Welt.
Predigt zu 1. Petrus 3,8-17 Von Hans G. Ulrich 8 Seid alle eines Sinnes, voller Mitgefühl, liebt einander, übt Barmherzigkeit,…
Was für ein Gebet: „Protect me from what I want“ (Jenny Holzer, Times Square, New York, 1985). Die Bitte lässt sich an die Gebetsworte aus dem Vaterunser anschließen: „Dein Wille geschehe …“ Sie ist nicht nur eine Bitte wider einen seelenlosen Konsumismus, sondern steht auch Menschen in Führungs- und Herrschaftspositionen gut zu Gesicht. Aber wer ist in der Lage, dieses Gebet in unserer Zeit von ganzem Herzen zu beten …
Was für ein Gebet Was für ein Gebet: „Protect me from what I want“ (Jenny Holzer, Times Square, New York,…
Hannah Arendt über das gedankenlose Böse (Vom Leben des Geistes): „Könnte vielleicht das Denken als solches – die Gewohnheit, alles zu untersuchen, was sich begibt oder die Aufmerksamkeit erregt, ohne Rücksicht auf die Ergebnisse und den speziellen Inhalt – zu den Bedingungen gehören, die die Menschen davon abhalten oder geradezu dagegen prädisponieren, Böses zu tun?“
Vom gedankenlosen Bösen Von Hannah Arendt Was das Faktische betrifft, so hat meine Beschäftigung mit der Geistestätigkeit zwei recht verschiedene…
Heinrich Vogel, Wahrheit und Wahrhaftigkeit im Glauben an Gott: „Wir reden von dem Gott, der seine Wahrheit manifestierte und offenbarte, indem ER, der allein Wahrhaftige und Treue, sich selbst in Jesus Christus an den Fluch der unwahrhaftigen menschlichen Wahrhaftigkeit stellvertretend preisgab.“
Wahrheit und Wahrhaftigkeit im Glauben an Gott Von Heinrich Vogel Lassen Sie mich bei unserm Fragen nach dem Verhältnis von…
Albrecht Grözinger, Trauer braucht Rituale. Mein Abschied von der Volkskirche: „Wir alle wissen, dass es diese Volkskirche nicht mehr gibt. Diese „unsere Volkskirche“ – wie Manfred Josuttis einmal mit ironischem Unterton formuliert hat – ist tot, mausetot. Und das tut weh. Das tut mir weh. … Immer wenn mich die Trauer über die vergangenen schönen Seiten „unserer“ Volkskirche überkommt, hilft mir die Erinnerung an diese andere Seite der Medaille weiter. Es gibt nicht nur Grund zur Trauer über Verluste, sondern mancher Verlust stellt auch einen Lebensgewinn dar. Der Tod „unserer“ Volkskirche ist eben nicht nur ein Verlust.“
Trauer braucht Rituale. Mein Abschied von der Volkskirche Von Albrecht Grözinger Mit erwartbarer Regelmässigkeit erscheinen in der Presse und den…
Kornelis Heiko Miskotte, Über den Begriff „Schriftgläubige“ (De term schriftgelovigen, 1950): „Der Glaube ‚an‘ kann sich streng genommen nur an eine Person richten, schon gar nicht an etwas, was auch immer es sein mag, das, von einer Person abstrahiert, eine eigenständige Existenz hätte und Gültigkeit.“
Über den Begriff „Schriftgläubige“ (De term schriftgelovigen) Von Kornelis Heiko Miskotte Die Wörter, die plötzlich bei einigen wenigen aufblühen und…