Theologie als Biographie. Eine These und ein Paradigma[1] Von Johann Baptist Metz I. Die These Die katholische Theologie in der…
Cicely Saunders, Sollte ein Patient wissen … ? (Should a Patient Know … ?, 1959): „Wir sehen hier, wie wichtig es ist, mit einer Patientin allein zu sprechen und ihr zu helfen, ihre Ängste allmählich an die Oberfläche zu bringen. Wir sehen, wie die Lügen, die vor der Angst schützen sollen, in Wirklichkeit die Not noch vergrößern können, und dass man der Patientin erlauben muss, die Initiative zu ergreifen, weil sie ihre wirklichen Bedürfnisse vielleicht viel besser kennt als wir.“
Sollte ein Patient wissen …? Von Cicely Saunders Sollte ein Patient wissen, dass er im Sterben liegt? Diese Frage wird…
Johannes Rehms Abschiedspredigt als Leiter des kda über 1. Petrus 3,15: „‚Heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen‘, das ist eine über die Jahrhunderte und die Konfessionen hinausgehende und sie verbindende Hoffnung. Gebt dem Evangelium des gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus Raum in euren Herzen, euren Gedanken und in eurer Lebensgestaltung. Der Sonntag ist von daher der Tag der Hoffnung schlechthin, der anders verbracht werden darf als Werktage, weil an ihm Raum und Zeit ist, den Herrn Christus zu heiligen in unseren Herzen.“
Predigt über 1.Petrus 3,15 Von Johannes Rehm Heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen. Seid allezeit bereit zur Verantwortung…
Abraham Joshua Heschel, Das Gebet als Äußerung und Einfühlung (1939): „Beten heißt, an ein Wort fassen, an den Endpunkt einer Schnur, die gleichsam zu Gott führt. Je größer die Kraft, um so höher ist der Aufstieg an dem Wort. Beten heißt aber auch, daß der Widerhall des Wortes wie ein Senkblei in die Tiefe der Person fällt. Je reiner die Bereitschaft, um so tiefer dringt das Wort.“
Das Gebet als Äußerung und Einfühlung Von Abraham Joshua Heschel In den Betrachtungen über das Gebet ist man gewohnt, vor…
Hans Werner Hoffmann, Alttestamentliche Texte der Predigtreihe VI philologisch erschlossen
Mein Hebräischlehrer Prof. Dr. Hans Werner Hoffmann hat dankenswerterweise für die neue Predigtreihe VI einen hilfreichen sprachlichen Schlüssel für die…
Bernhard Häring, Die Kirche im 21. Jahrhundert: „Der von Jesus verheißene Geist formt den eucharistischen Christen und die eucharistische Kirche von Grund auf. Er weckt das dankbare Gedächtnis, leitet es auf die Mitte hin; er weckt die Bereitschaft, Wachsamkeit und Unterscheidungsgabe für die Gnade des Kairos, der gegenwärtigen Heilsstunde; er ermuntert uns zur Hoffnung auf die göttlichen Verheißungen, er gibt uns die Kraft, gemäß diesen Verheißungen Zeugen und Werkzeuge des immer neuen Kommens des Gottesreiches zu werden.“
Die Kirche im 21. Jahrhundert Von Bernhard Häring Wenige Jahre vor seinem Tod hatte der römisch-katholische Moraltheologe Bernhard Häring (1912-1998)…
Albrecht Grözinger, Reden von Gott – Jenseits von Selbstverständlichkeit und Notwendigkeit: „Wir geben in unserer Gottesrede Gott dann die Ehre, wenn wir ihn den Menschen nicht als eine wie auch immer geartete Notwendigkeit andienen. Ins Positive gewendet: Wir geben in unserer Gottesrede Gott dann die Ehre, wenn wir in einer Sprache der Anmutung sein Ankommen erwarten. Dies ist der unverfügbare Sinn, von Gott zu sprechen.“
Reden von Gott – Jenseits von Selbstverständlichkeit und Notwendigkeit Von Albrecht Grözinger I. Die homiletische Diskussion der letzten fünfzig Jahre…
Ioannis Zizioulas über die Kirche als Gemeinschaft (1993): „Die Autorität in der Kirche liegt nicht in einem Amt als solchem, sondern in dem vom Geist geschaffenen Ereignis der Gemeinschaft, wenn der Geist die Gläubigen zum Leib Christi formt, sowohl lokal als auch universal.“
Die Kirche als Gemeinschaft (The Church as Koinonia) Von Metropolit Iohannis (Zizioulas) von Pergamon Einführung 1. Es ist für mich…
Martin Niemöller, Predigt über Matthäus 5,13-16 (1937): „Die stumme Kirche, die nicht mehr sagt, wozu sie da ist, verleugnet sich selbst. Das Wort Gottes laut und deutlich zu verkündigen, das ist unser Dienst; aber dass die Kirche weiter lebt und nicht umgebracht wird, dass das Licht nicht ausgepustet wird, Freunde, das ist nicht unsere Sache. »Wer sein Leben erhalten wird, der wird’s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden.« Und das gilt vom Leben der Gemeinde genau so, wie es im Leben des einzelnen Christen seine Geltung hat.“
Predigt über Matthäus 5,13-16 (1937) Von Martin Niemöller Ihr seid das Salz der Erde. Wo nun das Salz dumm wird,…