Friedrich Mildenbergers Auslegung zu Prediger 3,1-9, „Alles hat seine Zeit – aber wer weiß seine Stunde“: „Nur dort kann etwas gelingen, wo dazu die rechte Zeit ist. Und diese rechte Zeit, diese gute Gelegenheit, die haben wir nicht in der Hand. Die machen nicht wir. Die kommt von Gott – oder sie kommt gar nicht.“

Alles hat seine Zeit – aber wer weiß seine Stunde. Eine Auslegung zu Prediger 3,1-9 Von Friedrich Mildenberger Ein jegliches…

Joseph Wittig, Der neue Kalender: „Wenn dann der Vater nach der Milchsuppe am Jahresschluß den neuen Kalender brachte, die Januarseite aufschlug und dabei sagte: „Jetzt ist das alte Jahr zu Ende; jetzt kommt das neue Jahr; ich wünsche euch allen ein gesundes und glückliches Jahr“, dann war das alte Jahr wirklich vorbei und ein neues war ge­kommen, und wir freuten uns und waren selig, ohne zu fragen, warum. Wenn der Vater etwas sagte, so war es weder Zeremonie noch Symbol, sondern immer Wirklichkeit.“

Der neue Kalender Von Joseph Wittig Es braucht nicht erst in der Zeitung zu stehen, denn das wissen wir von…

Der katholische Pastoraltheologe Valentin Thalhofer über den Bart der Geistlichen (1863): „Ein Kleriker mit bärtigem Gesichte, in schwarzem, nur an’s Knie reichen­dem Rocke, in Pantalons und vielleicht noch mit offener Weste würde in unseren Tagen jedenfalls eher den Eindruck eines Stutzers als eines Klerikers machen.“

Über den Bart der Geistlichen (Auszug) Von Valentin Thalhofer Da hatte sich Valentin Thalhofer (1825-1891) als Herausgeber des Augsburger Pastoralblatts…

Eberhard Bethge über Dietrich Bonhoeffer. Person und Werk (1954): „Bonhoeffer hatte die seltene Fähigkeit des Gegenwärtig-seins, das Thema der jeweiligen Zukunft aufzuspüren und seine Formel zu finden in einer zwingenden Einheit von Denken und Handeln. Leider gehört die Skizze, die er über das Phänomen der Zeit, des Vergangenen und des Kommenden, geschrieben hat, zu den ver­lorenen Papieren aus der Tegeler Zelle.“

Dietrich Bonhoeffer. Person und Werk[1] Von Eberhard Bethge I. Dietrich Bonhoeffer wußte zwei Dinge. Er wußte, daß einer die Schönheit…

René Girard, Mimesis und Gewalt (Mimesis and Violence, 1979): „Sobald die Ansteckung mit mimetischer Gewalt wieder in die Gemeinschaft eindringt, kann sie nicht mehr eingedämmt werden. Die Gemeinschaft ändert daraufhin ihre Taktik völlig. Anstatt zu versuchen, die mimetische Gewalt zurückzudrängen, versucht sie, sie loszuwerden, indem sie sie anregt und zu einem Höhepunkt bringt, der die glückliche Lösung des rituellen Opfers mit Hilfe eines Ersatzopfers auslöst.“

Mimesis und Gewalt. Perspektiven der Kulturkritik (Mimesis and Violence) Von René Girard Wenn man die Literatur zum Thema Nachahmung (imitation)…

Rolf Wischnath, Silvesterpredigt über Matthäus 28,20: „Ein Jahr geht zu Ende, – ein für viele Menschen (besonderes – besonders ein unvorstellbar bitteres für die Menschen in der Ukraine). Ein neues beginnt. Wird es besser als das 2022. Unter dem Versprechen „Ich bin bei Euch alle Tage bis an der Welt Ende“ erschlagen uns die bitteren Tage nicht. Darum dürfen wir uns bei allen Sorgen dennoch freuen auf das neue Jahr. Es wird ein Jahr der treuen Gegenwart Gottes sein.“

Silvesterpredigt über Matthäus 28, 20 Von Rolf Wischnath Auch heute Abend möchte ich mit Ihnen nur einen Vers aus dem…