Gott, unser Vater,deine Güte reicht, so weit der Himmel ist,und deine Wahrheit, soweit die Wolken ziehen.Wir danken dir für alle…
Fridolin Stier, Denksprüche: „Das Schlimmste, was einer Wahrheit passieren kann, ist: ein Gemeinplatz zu werden.“
Denksprüche Von Fridolin Stier „Ich verlasse mich ganz auf Gott“, sagte einer, und fragte sich im selben Augenblick – er…
Günther Anders, Da wir beliefert werden, gehen wir nicht auf Fahrt; bleiben wir unerfahren (Die Antiquiertheit des Menschen, 1956): „Das Leben hatte in einer Entdeckungsreise bestanden; und mit Recht hatten die großen Erziehungsromane nichts anderes dargestellt, als die Wege, Umwege und Fahrtabenteuer, die er zu bestehen hatte, um, obwohl längst auf der Welt, schließlich doch bei ihr anzulangen. – Nun, da die Welt zu ihm kommt, zu ihm eingelassen wird, und zwar in effigie, so daß er sich auf sie nicht einzulassen braucht – ist diese Befahrung und Erfahrung überflüssig und, da Überflüssiges verkümmert, unmöglich geworden.“
Da wir beliefert werden, gehen wir nicht auf Fahrt; bleiben wir unerfahren (Die Antiquiertheit des Menschen) Von Günther Anders Da…
Heinrich Albertz, Warum ich Christ bin (1979): „Ich habe so in den letzten zehn Jahren erfahren, was ich kaum noch erwarten konnte: christliche Gemeinde als den Ort unbeirrbarer Hoffnung.“
Warum ich Christ bin Von Heinrich Albertz Zuerst werde ich von meinen Eltern berichten müssen, wenn ich die Frage „Warum…
Karl Jaspers über das Tragische: „Erst ein Glaube, der ein anderes als das immanente Sein kennt, erlöst vom Tragischen. So ist es bei Dante, bei Calderon. Das tragische Wissen, die tragischen Situationen, das tragische Heldentum, alles ist radikal verwandelt, weil es durch die Darstellung aufgenommen ist in den Sinn der Vorsehung und in die Gnade, die von diesem ganzen ungeheuren Nichtigsein und Sichselbstzerstören der Welt erlöst.“
Über das Tragische Von Karl Jaspers Schuld Das Tragische wird sich verständlich als Folge der Schuld und als die Schuld…
Karl Barth, Vom Oberlicht der Geschichte. Auslegung zu Römer 4,17b (Der Römerbrief, 1922): „Nie ist die Geschichte, nie die geschichtliche Persönlichkeit des Menschen ganz ohne dieses ungeschichtliche Oberlicht: ‚vor Gott, an den er glaubte‘. In diesem Oberlicht verliert sich die Vereinzelung des Einzelnen, die Vergangenheit des Gewesenen, die Entlegenheit des Fernen, die Getrenntheit des Besonderen, die Zufälligkeit des Persönlichen. In diesem Oberlicht erscheint die Gleichzeitigkeit, die einheitliche Wichtigkeit und Würde alles Geschehens.“
Jüngst hat Sabine Rückert in der Sonderausgabe der ZEIT „Die 100 besten Bücher“ die Lutherbibel besprochen und sie abschließend mit…
Martin Buber, Im Anfang (1924): „Es kommt nicht darauf an, ein ‚Ideal‘ zu verkünden und seine Erfüllung zu fordern, zu verfechten und abzuwarten, sondern darauf, an jedem Morgen mit der Verwirklichung des Rechten neu zu beginnen, ohne zu wissen, wie weit man heute kommt, wissend, dass es am nächsten Tag erneuten Anfang gilt — und dass in diesem All-Tag verborgen unser Vollenden und unsere Vollendung ruht.“
Im Anfang (1924) Von Martin Buber Die ersten Worte der Schrift „Im Anfang schuf Gott“ haben unsere Weisen so gedeutet:…
Tagesgebet zum 1. Sonntag im Advent, 3. Dezember 2023
Jesus, Gesalbter und Erhöhter,im Himmel regiert deine Gerechtigkeit,in deiner Gegenwart herrscht Friede.Komm in Macht und Herrlichkeit zu uns;befreie die Schöpfung…
Erik Peterson, Christus als Imperator (1936): „So wird denn die in den Märtyrern streitende Kirche Christus als den Imperator sehen, um in der Überwindung einer Welt, die in den Juden ohne König ist und in den Heiden nur den Cäsar hat, den König der kommenden Welt zu erwarten.“
Christus als Imperator Von Erik Peterson Die altchristliche Literatur kennt neben der Bezeichnung mit rex noch die Benennung Christi als…