Die Goldene Regel. Exegetische und theologische Verwirrungen[1] Von Paul Ricoeur Das Problem, das ich Ihnen zur Diskussion stelle, lässt sich…
Dietrich Bonhoeffer, Krieg und Frieden (Auszug aus einem Bericht zum Thema der Weltkirchenkonferenz Oxford 1937): „Ein Krieg bedeutet für die Kirche immer eine schwere Anfechtung und zugleich den Ruf zur Bewährung des Glaubens und Gehorsams gegen ihren Herrn. Gerade darum darf auch in solchem Schicksal die ökumenische Verbundenheit der Kirche Christi nicht zerbrechen.“
Krieg und Frieden. Auszug aus einem Bericht zum Thema der Weltkirchenkonferenz Oxford 1937 Von Dietrich Bonhoeffer 1. Das Evangelium ist…
Tagesgebet zum 5. Sonntag nach Trinitatis, 9. Juli 2023
Himmlischer Vater,in Jesus Christus nimmst Du Menschen in deinen Dienst.So wird deine Liebe auf der Erde neu wirklich.Gebrauche auch uns,dass…
Bernhard Häring über die Liebe: „Wir stehen vor der grandiosen Geschichte, die sich der Schöpferliebe Gottes verdankt und durch die heilende, verzeihende, befreiende Liebe Gottes durchhält. Gegenüber allen Formen verirrter, verfälschter Liebe weist Gott auf vielfältige Weise auf sein Lieben. Gott wirbt um die Liebe seines Volkes und aller Menschen. Nur auf diesem Hintergrund ist ein echtes Verstehen des Doppelgebotes der Liebe möglich.“
Liebe Von Bernhard Häring Das Wort des Apostels Paulus „Das Größte aber ist die Liebe“ (1 Kor 13,13) dürfte auch…
“If I want to be a Christian, I must also wear the colors of the court” – Martin Luther on Martyrdom: „Where the apocalyptic reality of God in Christ is trusted, martyrdom with its bodily passivity can come into its own. Martyrs cannot lose the life won with Jesus’ word on the cross, “It is accomplished” (John 19:30), in their own dying. Their “bodily confession” – far more than just lip service – takes place in the salvation space of Christ’s Passover mystery.“
It is 500 years since the two Augustinian Hermits Hendrik Vos or Voes and Jan van Essen were executed as…
Hans Bietenhard über HERR als Antonomasie für JHWH: „Indem diese biblischen Linien betont werden, ergibt sich eine Abgrenzung gegenüber alledem, was sich heute als »Herr« gebärdet, d.h. was Anspruch auf Führung und Bestimmung der Menschen erhebt: Gedanken, Ideen, Ideologien, Philosophien, Parteiprogramme, Managertum und Technokratie, »Ismen« aller Art und Herkunft, die sich als Mittel der Lebensbewältigung anbieten, — bis hin zu den politischen »Führern«, die mit Heilsverheißungen auftreten.“
Herr. Hermeneutische Überlegungen Von Hans Bietenhard 1) Wer in den deutschen Bibelübersetzungen das AT liest, trifft auf das Wort »Herr«,…
Fridolin Stier, Jesus, wer bist du: „Die Wissenschaft sagt, / sagt vieles, sagt Wahres, / aber sie weiß, / dass auch sie nicht weiß, / wer du bist, / wer Du bist. // Sagte Simon Barjona, / genannt Petrus der Fischer: / Du bist der Messias, / der Erwartete bist du, / der Gekommene nun – / König und Retter Israels. / War Petrus so klug, / durchschaute er dich, / dass er wusste?“
Jesus, wer bist du? Jesus!Jesus?Wer bist du?Wir fragen.Sie sagten einst:Johannes der Täufer,von den Toten erstanden.Sie sagten:Von den Propheten einer,und wußten…
Hans Joachim Iwand, Gott mehr gehorchen als den Menschen! Evangelisch-theologisches Gutachten zur Frage des Widerstandsrechts (1952): „Dieser Anomos, der gesetzlose Mensch, ist nach der Auffassung des Neuen Testaments und aus der Lehre Jesu selbst der eigentliche Anti-Christ. Es ist der gesetzlose Mensch, der den sittlichen Charakter des Rechts innerhalb aller Ordnungen des Glaubens und des bürgerlich staatlichen Lebens so zersetzt, dass der ganze Körper des Staatswesens bis in die letzten Fugen hinein von einem Gift zerfressen wird und alles zur Auflösung bringt, was heilig ist im Himmel und auf Erden.“
Nachdem Otto Ernst Remer im Mai 1951 bei einer Parteiveranstaltung der Sozialistischen Reichspartei die Attentäter des 20. Juli 1944 als…
Heinrich Böll, A propos Freude (1974): „Die hoffentlich mögliche Verzärtlichung der Theologie und ihrer Sprache schließt den großen Gegenspieler aus, der Freude, Witz, Ironie, Phantasie, wenn nicht direkt verhindert, aber gewiß höchst verdächtig findet: die innerkirchliche Verrechtlichung. Es gibt gewiß ein Recht auf Intimität und Zärtlichkeit, aber verrechtlichen lassen sich beide nicht, und es ist und war so sinnlos wie kriminell, Fortpflanzung nicht nur zu wünschen, sondern geradezu vorzuschreiben.“
A propos Freude Von Heinrich Böll Die Bezeichnung der Freude als einer kommenden («Jetzt habt ihr Trauer, aber ihr werdet…