Friedrich Mildenberger über Friedrich Mildenberger: „Ich bin dankbar dafür, dass ich mit den drei Bänden der »Biblischen Dogmatik«, die 1991-1993 erschienen sind, noch einmal zusammenfassen konnte, was mich als Systematischen Theologen zeitlebens beschäftigt hat. Dabei waren eine ganze Reihe von grundlegenden Überlegungen miteinander zu verknüpfen, die sich nicht in den gängigen Bahnen der theologischen Diskussion bewegen.“

In dem von Christian Henning und Karsten Lehmkühler herausgegebenen Band Systematische Theologie der Gegenwart in Selbstdarstellungen von 1998 schrieb Friedrich … Mehr

Friedrich Mildenberger, Biblische Theologie als kirchliche Schriftauslegung: „Wissenschaftliche Schriftauslegung kann nicht am kirchlichen Verstehen der Schrift vorbeige­hen. Sosehr sie ei­nerseits die Freiheit der Schrift auch gegenüber der Kirche mit zu vertre­ten hat, sosehr wird sie doch andererseits auf die Kontinuität eines Ver­stehens achten, das sich als Leben der Kirche im Bekenntnis ihres Glaubens darstellt. Dabei gehe ich jetzt nicht auf die Grundentscheidun­gen der Kirche im Verständnis der Schrift ein, die den solen­nen Rang von Dogmen bzw. Bekenntnissen gewonnen haben, die einmütig rezipier­ten wie die strittigen.“

Biblische Theologie als kirchliche Schriftauslegung Von Friedrich Mildenberger Eine »Biblische Theologie«, die sich von der Dogmatik methodisch und inhaltlich löst, … Mehr

Oscar Cullmann, Unsterblichkeit der Seele oder Auferstehung der Toten?: „Wenn erkannt ist, daß im Neuen Testament Tod und ewiges Leben an das Christusgeschehen gebunden sind, dann ist klar, daß für die ersten Christen die Seele nicht an sich unsterblich ist, sondern daß sie es nur durch die Auferstehung Jesu Christi, des „Erstgeborenen von den To­ten“, geworden ist und durch den Glauben an ihn wird.“

Immer noch provozierend ist, was Oscar Cullmann 1956 unter dem Titel „Unsterblichkeit der Seele und Auferstehung der Toten: Das Zeugnis … Mehr

Kornelis Heiko Miskotte about Narrative Theology in his „When the Gods are Silent“: „In our conviction the Bible is essentially a narrative, a story, which we must pass on by retelling it. And in this way it can come about that the story may ‚happen’—so to speak, in an ‚unbloody repetition’— to those who listen to us. Look!—this is the way God dealt with men back there; but because it is he, will he not also deal with you in the same way?“

It was Kornelis Heiko Miskotte, who first introduced the relevance of a narrative theology in his book „When the Gods … Mehr

C. S. Lewis’ Vortrag Laiengeblök (Modern Theology and Biblical Criticism) von 1959: „Dr. Bultmann hat nie ein Evangelium geschrieben. Sollte die im Laufe seines gelehrten, spezialisierten und zweifellos verdienstreichen Lebens gesammelte Erfahrung ihn wirklich dazu ermächtigen, die Gedanken dieser längst verstorbenen Männer nachzuvollziehen, die von etwas ergriffen waren, das, wie immer man es ansieht, als zentrale religiöse Erfahrung der ganzen Menschheit zu betrachten ist?“

Karl Barths Diktum „Kritischer müßten mir die Historisch-Kriti­schen sein!“ aus seinem Vorwort zur zweiten Auflage seines „Der Römerbrief“ von 1922 … Mehr

Gerhard Schoenauer über Wilhelm Löhe als Seelsorger: „An diesem Vorfall wird deutlich, wie ernst Löhe seine seelsorgerliche Aufgabe nahm und wie wenig er einer kirchenleitenden Behörde das Recht einräumte, geistliche und seelsorgerliche Dinge seiner Ge­meinde zu beurteilen. Seelsorge und Zucht war für ihn Sache der einzel­nen Gemeinde.“

Ein schönes Porträt über Wilhelm Löhe als Seelsorger stammt von Gerhard Schoenauer: Wilhelm Löhe Von Gerhard Schoenauer I. Biographie Wilhelm … Mehr