Glaubensbekenntnis als Symbol. Wie das Credo mit seinen einzelnen Aussagen uns die Tür zu göttlichen Wirklichkeit aufzuschließen bzw. die Gemeinschaft mit dem dreieinigen Gott zu erschließen weiß.

Früher wurde das Glaubensbekenntnis auch als „Symbol“ bezeichnet. Ein Symbol (griechisch: sýmbolon) ist ursprünglich ein Erkennungszeichen, bei dem die beiden Bruchstücke einer Tonplatte zwei Vertragspartnern zugeteilt worden waren. Bei einem Zusammentreffen von Boten konnten diese ihre Berechtigung zur Vertretung zeigen, indem sich die beiderseitig mitgebrachten Symbole passend zusammenfügen ließen.

Bei einem Schlüssel in einem Zylinderschloss verhält es sich ähnlich. Das Profil mit den Einschnitten des Schlüssels (der „Bart“) muss mit der Profilierung des Schließzylinders korrespondieren. Damit kann der Schlüssel ins Schloss eingeführt und die federgestützten Stifte im Schließzylinder auf die richtige Höhe gebracht werden. Dadurch lässt sich im Zylinder der Kern mittels des Schlüssels drehen, womit das Schloss entsperrt und eine Türe aufgeschlossen wird.

Ich verstehe das Glaubensbekenntnis als einen passenden Schlüssel für den christlichen Glauben, der uns mit seinen einzelnen Aussagen die Tür zu göttlichen Wirklichkeit aufzuschließen bzw. uns die Gemeinschaft mit dem dreieinigen Gott zu erschließen weiß.

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