Zum Begriff der Zukunft Von Gisbert Greshake Zukunft als Werden (futurum) Das deutsche Wort Zukunft trägt eine seltsame Zweideutigkeit an … Mehr
Kategorie: Theologie
Von der Theologie. Die Kunst der guten Gottesrede in Entsprechung zur gelesenen SCHRIFT: „Demzufolge ist die Theologie keine theoretische Wissenschaft, sondern eine poietische Kunst, die auf Glauben aus ist. Sie folgt der gelesenen SCHRIFT und kann damit kein metaphysisch gehaltenes Gotteswissen sein, das von einem gedachten Gott ausgeht. Die Theologie ist eine reguläre Kunst und keine apodeiktische Wissenschaft. Sie referiert kein allgemeingültiges Wissen des Unveränderlich-Notwendigen. Stattdessen zeigt sie sich als regelgeleitetes Vermögen, ein kontingentes, so als auch anders mögliches Kunstwerk, nämlich die gute Gottesrede zu bewirken.“
Nachdem meine Dissertationsschrift out of print ist, hier der Text: Von der Theologie. Die Kunst der guten Gottesrede in Entsprechung … Mehr
Edmund Schlink, Thesen über Theologie und Naturwissenschaften (1947): „Wie die Religionsgeschichte und Philosophie kann auch die Beschäftigung mit den Naturwissenschaften für die Theologie eine Hilfe sein, die Verborgenheit des Wortes im Fleisch, d. h. die Verborgenheit der Offenbarung in Vorstellungsinhalten der Weltbilder menschlicher Geschichte immer wieder aufs Neue zu erkennen.“
Thesen über Theologie und Naturwissenschaften Von Edmund Schlink I. 1. Die Theologie bezeugt aus Grund der Heiligen Schrift und unter … Mehr
Jürgen Roloff, Biblisches Heilsverständnis: „Die Erwartung von Heil artikuliert sich durchweg im Horizont erfahrener Heillosigkeit. Ihre konkreten Inhalte sind deshalb weithin die positiven Korrelate von als bedrückend empfundener Lebensminderung, Gefährdung und Entfremdung. Heil wird zuteil, indem solche Negativität durch die Gewährung von Ganzheit, Unversehrtheit und Gesundheit von Leben und Zuständen überwunden wird, wobei die Heilsaneignung nicht nur die Form konkreter Erfahrung, sondern auch die der auf Gottes Zusage (Verheißung) sich gründenden Hoffnung haben kann.“
Biblisches Heilsverständnis Von Jürgen Roloff 1. Allgemein Heil soll hier als theologischer Universalbegriff verstanden werden, der übergreifend alles zusammenfaßt, was … Mehr
Johann Baptist Metz, Kleine Apologie des Erzählens (1973): „Eine Theologie des Heils, die weder die Heilsgeschichte konditioniert oder suspendiert noch die Nicht-Identität der Leidensgeschichte ignoriert bzw. dialektisch überfährt, kann nicht rein argumentativ, sie muß immer auch narrativ expliziert werden; sie ist in fundamentaler Weise memorativ-narrative Theologie.“
Kleine Apologie des Erzählens Von Johann Baptist Metz Zeitgenössische theologische Lexika sind verräterisch – vor allem durch das, was sie … Mehr
Dietrich Ritschl, Die Intimität Gottes: „Wir können auf Gott hoffen. Hoffen ist wie das Erinnern an Gott in der Vorwärtsrichtung: im Vertrauen darauf, dass Gott seine Verheißungen erfüllen wird, morgen genauso innig gegenwärtig zu sein wie in der Vergangenheit. Hoffnung ist auf die seltsamste Weise mit der Vergangenheit verbunden, eine Einsicht, an die Israel von den Propheten immer wieder erinnert wurde und die – wenn die Verkündigung der frohen Botschaft heute einen Sinn hat – das Herzstück jeder Predigt ist.“
Die Intimität Gottes Von Dietrich Ritschl Sie können Gott denken, wenn Sie wollen, und die Chancen stehen gut, dass Gott … Mehr
Werner H. Schmidt, Der Glaube an den Schöpfer: „Schöpfung ist auf Geschichte, damit auf Veränderungen hin offen, ja kann als »Neu-Schöpfung« erwartet werden. So ist Schöpfung nicht allein auf Vergangenheit und Gegenwart bezogen, kann vielmehr zum Inhalt von Hoffnung werden, sich auf kommendes Neues ausrichten: »Siehe, ich schaffe Neues« (Jes 43,18f.), »einen neuen Himmel und eine neue Erde« (Jes 65,17; vgl. 66,22; 2 Petr 3,13; Apk 21).“
Der Glaube an den Schöpfer Von Werner H. Schmidt I. Der Sprecher als Geschöpf »Ich danke dir, daß ich so … Mehr
John Barton, Zehn Thesen zur Bibelkritik (The Nature of Biblical Criticism): „Bibelkritik ist ihrem Wesen nach weder reduktiv noch skeptisch, auch wenn beide Tendenzen bei einigen Praktikern zu beobachten sind. Sie führt nicht von sich aus zu ‚dünnen‘ oder positivistischen Lesarten von Texten, sondern erfordert Sensibilität für tiefe Bedeutungen und für die Möglichkeit vieler Bedeutungen in bestimmten Texten. Texte gut zu lesen ist ähnlich wie das Verstehen anderer Menschen, keine Frage der Anwendung blutleerer Methoden oder Techniken.“
Zehn Thesen zur Bibelkritik Von John Barton Die Identifizierung der Suche nach dem einfachen Sinn (plain sense) als Ziel der … Mehr
Kornelis Heiko Miskotte, Der (Un-)Sinn des Lebens (1969): „Ja, wir sind da! Auf dieser Erde! Und der Sinn unseres Seins ist, dazusein! da zu sein vor Gott; Gott liebt uns auch mehr als den Sinn unseres Lebens. Verstehe das wohl! Er hat den Namen des Menschen so hoch erhoben, daß dieser nie mehr unterdrückt werden kann. Das ist die Bedeutung der »Himmelfahrt«!“
Der (Un-)Sinn des Lebens [De (on)zin van het leven][1] Von Kornelis Heiko Miskotte Der Sinn des Lebens Man tut gut … Mehr