Was ist der Mensch, dass Du seiner gedenkst?“ (Psalm 8,5)[1] Von Gerhard Sauter Was ist der Mensch? – Immer wieder … Mehr
Kategorie: Theologie
Rudolf Bultmann, Die Verantwortung der Theologie in unserer Gesellschaft im Rahmen der Geisteswissenschaften. Antwort auf eine Anfrage des 18jährigen Schülers Albrecht Grözinger (1967): „Die theologische Wissenschaft stellt angesichts der Möglichkeiten, die menschliche Existenz zu verstehen, vor die Entscheidungsfrage: wie willst du existieren, d.h. vor die Frage nach dem Selbstverständnis des Menschen.“
Die Verantwortung der Theologie in unserer Gesellschaft im Rahmen der Geisteswissenschaften. Antwort auf eine Anfrage des 18jährigen Schülers Albrecht Grözinger … Mehr
Wilhelm Gräb, Lebenssinn und die Frage nach Gott: „Das mit dem Wort ‚Gott‘ Gemeinte kann überhaupt nur als etwas gedacht werden, das die Welt als Ganze und unser eigenes Dasein in ihr mit einschließt und begründet. Das Wissen und die Wissenschaften sind immer auf etwas in der Welt, auf Teile der Welt, auf Vorgänge mit der Welt, und seien es die Ursprünge des uns bekannten Universums oder die genetischen Informationen des Lebens, ausgerichtet.“
Die Sinnfrage hat mich theologisch nie wirklich berührt, hatte ich schon vor meinem Theologiestudium Gerhard Sauters Traktat „Was heißt: nach … Mehr
Taufe, Eucharistie und Amt. Konvergenzerklärungen der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen (Lima-Papier 1982): „Die eucharistische Gemeinschaft mit dem gegenwärtigen Christus, der das Leben der Kirche stärkt, ist zugleich auch die Gemeinschaft im Leibe Christi, der Kirche. Das Teilhaben am einen Brot und gemeinsamen Kelch an einem bestimmten Ort macht deutlich und bewirkt das Einssein der hier Teilhabenden mit Christus und mit den anderen mit ihnen Teilhabenden zu allen Zeiten und an allen Orten.“
Taufe, Eucharistie und Amt. Konvergenzerklärungen der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen(Lima-Papier 1982, überarbeitete deutsche Übersetzung … Mehr
Protest! Ernst Käsemanns Replik zu einem Aufsatz von Jürgen Seim „Zur christlichen Identität im christlich-jüdischen Gespräch“ (1992): „Sollte ein evangelischer Pfarrer nicht laut und unverzagt das Kommen des Gottesreiches in der Fleischwerdung des Gottessohnes, die irdische Erlösung, in Wundern und Zeichen vorweggenommen, zu Ostern und Pfingsten bezeugt, den Anbruch der Freiheit der Kinder Gottes bis hin in Leiblichkeit und als Ärgernis der Welt sichtbar, verkünden? Würde anders das Evangelium in seinem Munde nicht religiöse Utopie und Ideologie werden müssen?“
Protest! Von Ernst Käsemann Als Mitbegründer der Gesellschaft für Evangelische Theologie 1940 in Berlin habe ich von Anfang an in … Mehr
Christoph Ernst Luthardt, Die Zukunft Israels. Römer 11, 11-32 (1861): „Wenn sich also Israel bekehrt, so ist das nicht eine Bekehrung wie irgend eines andern Volks, sondern die Bekehrung des erwählten Volks. Alle andern Völker haben nur kirchengeschichtlichen Beruf, Israel ist das Volk des heilsgeschichtlichen Berufs. Darum theilt die Schrift die Menschheit ein in Israel und die Völker — eine Eintheilung, die außerdem wegen der Ungleichheit der beiden Hälften die wunderlichste von der Welt wäre. Ist es aber das Volk des heilsgeschichtlichen Berufs das sich bekehrt, so wird diese Thatsache Folgen haben nicht bloß für die Kirchengeschichte.“
Die Zukunft Israels (Römer 11, 11-32) Von Christoph Ernst Luthardt „Ich sage nun: doch nicht gestrauchelt sind sie, damit sie … Mehr
Hans-Georg Gadamers Erinnerungen an Paul Tillichs Zeit in Marburg (1924-1925): „Menschlich hat Tillich es eigentlich besser gemacht als wir. Meine Reserve gegenüber Tillich bezog sich auf seine intellektuelle »Leichtfüßigkeit«, auf seine Schnelligkeit, mit der er Positionen variierte; er war ja ungeheuer schlagfertig, hatte eine hohe dialektische Gewandtheit, aber der ganze Stil seines Denkens war in meinen Augen formal.“
Erinnerungen an Paul Tillichs Zeit in Marburg (1924-1925) Von Hans-Georg Gadamer Tillich kam als Extraordinarius nach Marburg, das war wohl … Mehr
Gerhard Friedrich, Zion in der Bibel: „Christus ist der Eckstein in Zion. Wer auf ihn gegründet ist, wird im Gericht nicht zuschanden. War Sinai der unnahbare Berg der Furcht und des Zitterns, so ist der Berg Zions der Ort der Gnade und der festlichen Freude.“
Zion in der Bibel Von Gerhard Friedrich Die Bedeutung des Namens ist umstritten. Zion kann die Burg, vielleicht aber auch … Mehr
Werner Schmauch über die Kirche für die Welt. Zehn Thesen zur Bergpredigt (1957): „Im Gehorsam gegenüber diesem Ruf werden Menschen aus der selbstherrlichen Existenz befreit zur Proexistenz für den Anderen, für Erde und Welt. Diese Existenz ist kein Status, sondern als konkrete Annahme des Evangeliums eschatologisches Ereignis. Auch die Jüngergemeinde existiert nur im Vollzug dieses Gehorsams, in der Proexistenz, in der Überwindung der Welt durch Hingabe an sie.“
Kirche für die Welt. Zehn Thesen zur Bergpredigt Von Werner Schmauch 1. Die Bergpredigt ist nicht ethisches Gesetz unter einer … Mehr