Robert W. Jenson, Der dreieinige Name Gottes: „Der trinitarische Diskurs ist das Bemühen des Christentums, den Gott zu identifizieren, der uns in Anspruch genommen hat. Die Trinitätslehre umfasst sowohl einen Eigennamen, „Vater, Sohn und Heiliger Geist“, in mehreren grammatikalischen Varianten als auch eine ausgefeilte Entwicklung und Analyse der entsprechenden identifizierenden Beschreibungen.“

Der dreieinige Name Gottes Von Robert W. Jenson In funktionaler Kontinuität mit dem biblischen Zeugnis ist „Vater, Sohn und Heiliger … Mehr

Johann Baptist Metz, Plädoyer für mehr Theodizee-Empfindlichkeit in der Theologie (1994): „Kommt bei der Rede vom leidenden Gott nicht so etwas wie eine heimliche Ästhetisierung allen Leidens zur Geltung? Leiden, das uns schreien oder schließlich kläglich verstummen läßt, kennt keine Hoheit; es ist nichts Großes, nichts Erhabenes; es ist in seinen Wurzeln alles andere als ein starkes solidarisches Mitleiden; es ist nicht einfach Zeichen der Liebe, sondern weit mehr erschreckendes Anzeichen da­für, nicht mehr lieben zu können. Es ist jenes Leid, das ins Nichts führt, wenn es nicht ein Leiden an Gott ist.“

Plädoyer für mehr Theodizee-Empfindlichkeit in der Theologie Von Johann Baptist Metz Vorbemerkung Im Programm unserer Tagung steht mein Einleitungsreferat noch … Mehr

Word and Fire Instead of Sound and Smoke. Why an Abstract „God“ Is not to be Believed: „The memory of suffering leads into the liturgical memory of names, which takes into prayer the mystery of salvation of Jesus Christ before YHWH: Name to Name rather than Dust to Dust. Should God-thinking (or God-not-thinking) have the last word among us humans, anonymous grave fields in cemeteries would be the foretaste of eternity.“

Word and Fire Instead of Sound and Smoke. Why an Abstract „God“ Is not to be Believed By Jochen Teuffel … Mehr

Wahrheit und Offenbarung in Bezug auf die Lehre der Dreieinigkeit bzw. die Christus-Lehre: „Das Besondere an der christlichen Lehre ist, dass weder allgemeingültig Gewusstes, noch empirisches Naturwissen, noch menschenmögliches historisches Geschehen, sondern eine heilige Geschichte (historia sacra) – die menschliches, historisches Geschehen in Jesus Christus – mit der göttlichen Ewigkeit verbunden ist.“

Wahrheit und Offenbarung in Bezug auf die Lehre der Dreieinigkeit bzw. die Christus-Lehre Wenn in der Kirche die göttliche Dreieinigkeit … Mehr

Rudolph Penzig, Wer ist das: „der liebe Gott“? Ernste Antworten auf Kinderfragen (1898): „Viele, sehr viele, ja fast die meisten Menschen glauben, dass ein gütiges, großes, allmächtiges Wesen die ganze Erde und alles, was du siehst, geschaffen hat; es war da, ehe die Welt war und alles, was existiert, lebt durch seinen Willen. Gott sieht auch heute, so glauben diese Menschen, alles, was da geschieht; ohne seinen Willen könntest du nicht atmen, nicht springen, nicht spielen; sie wissen von ihm viel zu erzählen, wie gütig er ist, mit welcher Liebe er alle Menschen, auch dich, umfasst.“

Wer ist das: „der liebe Gott“? Von Rudolph Penzig Das sollen elterliche Antworten auf Kinderfragen sein, die der Freidenker Rudolph … Mehr