Christologie heute Von Karl Rahner Die Herausgeber dieses Heftes, J. B, Metz und E. Schillebeeckx, haben mich bedrängt, ich solle … Mehr
Kategorie: Theologie
Karl Löwith, Geschichte und Christentum (History and Christianity, 1956): „Für den christlichen Glauben ist die Geschichte nicht ein autonomer Bereich menschlichen Strebens und Fortschritts, sondern ein Bereich der Sünde und des Todes und daher erlösungsbedürftig. In beiden Perspektiven kann der historische Fortschritt nicht als allwichtig erlebt werden.“
Geschichte und Christentum (History and Christianity, 1956) Von Karl Löwith Der moderne Mensch überschätzt die Bedeutung der Geschichte innerhalb der … Mehr
Eberhard Jüngel, Zur Lehre vom heiligen Geist. Thesen: „Die Erkenntnis des Glaubens überbietet den Glauben nicht, sondern macht ihn konsensfähig und kommt so wiederum dem Glauben zugute: fides quaerens intellectum quaerentem fidem. Glauben ist als schöpferische Passivität die Fruchtbarkeit des Glaubens, die gerade dadurch, dass der Glaube vor Gott nichts zu leisten vermag und braucht, das Tun der Wahrheit aus sich heraussetzt. Im Glauben ruht der Mensch auf schöpferische Weise von seinen Werken und freut sich der Werke und der Wahrheit Gottes und so Gottes selbst.“
Zur Lehre vom heiligen Geist. Thesen[1] Von Eberhard Jüngel A. Die Aufgabe einer Lehre vom heiligen Geist 1. Die Lehre … Mehr
Karl Eberlein, Zwischen Orthodoxie und Liberalismus. Impulse Friedrich Mildenbergers für den aktuellen theologischen Diskurs: „Die kritische Funktion der Theologie besteht vor allem darin, darauf zu achten, dass die einfache Gottesrede sowohl zeit- als auch schriftgemäß erfolgt – wobei das Zeitgemäße zugleich das Schriftgemäße ist um umgekehrt. Das setzt voraus, dass die Theologie ihrerseits in ihren Vollzügen sich als zeit- und schriftgemäß erweist. Nicht gemeint ist damit, dass die Theologie den Gottesglauben auf eigenständige Weise bewahrheiten muss. Um ein Nach-Denken des Glaubens geht es: Die Theologie ‚hat sich auf ein Geschehen einzulassen, über das sie nicht verfügt‘.“
Nachdem Karl Eberlein 2022 die Theologie Friedrich Mildenbergers umfassend in der Monographie „Zeitgemäß und schriftgemäß: Friedrich Mildenberger. Auf den Spuren … Mehr
Fridolin Stier zur Unrede über Gott: „Wenn Er da ist, kann ich nicht ‚über‘ Ihn reden, als wäre Er nicht da. Nicht einmal über einen anwesenden Menschen vermag ich zu reden, als wäre Er abwesend. Selbst wenn er taub und blind wäre – ich vermöchte es nicht. Sie glauben, sie lehren zu glauben und zu bekennen. Er sei allgegenwärtig, im Himmel und auf Erden, allüberall zugleich. Auch sehe und höre Er alles – und dennoch unterreden sie sich, dozieren und diskutieren sie oft über Ihn, wie über ein Etwas, einen Gegenstand, ein Objekt, wie über ein Pferd oder ein Möbelstück.“
Zur Unrede über Gott Von Fridolin Stier Wenn Er da ist, kann ich nicht „über“ Ihn reden, als wäre Er … Mehr
Jürgen Roloff, Kirche im Neuen Testament: „Aus der gottesdienstlichen Teilhabe an der Gabe des Sakraments gewinnt die Kirche ihre Teilhabe an den Lebensfunktionen Jesu Christi im Sinne des gegenseitigen Dienens aller ihrer Glieder.“
Kirche im Neuen Testament Von Jürgen Roloff 1. Begriff Der Begriff ekklēsia entstammt dem Bereich des Politischen und bezeichnet die … Mehr
Karl Rahner über das irdische Menschsein: „Leben und Tod, zu keinem von beiden, und die trübe Mischung, die sie uns reicht, von Leben und Tod, Jauchzen und Klage, schöpferischer Tat und immer gleichem Frondienst, nennen wir unseren Alltag. So sind wir hier auf der Erde, der Heimat für ewig; und doch: es reicht nicht.“
Über das irdische Menschsein Von Karl Rahner Kinder dieser Erde sind wir. Geburt und Tod, Leib und Erde, Brot und … Mehr
Robert W. Jenson, Was ist Theologie (2008): „Die Kirche und ihr Denken – ihre Theologie – beginnt mit jener kleinen Gruppe von Juden, die davon überzeugt waren, dass die Auferstehung Jesu die Antwort Gottes auf die Frage war, die der Herr Ezechiel gestellt hatte. Sie erklärten, dass die toten Gebeine des Volkes Gottes, Israel, und die toten Gebeine der Menschheit im Allgemeinen tatsächlich wieder leben können.“
Was ist Theologie? Von Robert W. Jenson Was ist Theologie? Das Wort „Theologie“ leitet sich vom griechischen Wort theologia ab, … Mehr
Karl Jaspers Fundamentalkritik an Rudolf Bultmanns Entmythologisierungsprogramm „Wahrheit und Unheil der Bultmannschen Entmythologisierung“ von 1953: „Wie dürftig und spracharm unser Dasein, wenn mythische Sprache nicht in ihm gilt! und wie unwahr, wenn die unumgängliche mythische Denkweise mit albernen Inhalten erfüllt wird. Die Herrlichkeit und das Wunder der mythischen Anschauung muss gereinigt, aber nicht abgeschafft werden. Entmythologisierung ist fast ein blasphemisches Wort. Es ist nicht Aufklärung, sondern Aufkläricht, die das Wort Mythus so entwerten kann. Hört die Pracht des Sonnenaufgangs auf, eine leibhaftige, immer neue, beschwingende Wirklichkeit zu sein, eine mythische Gegenwart, auch wenn wir wissen, daß wir mit der Erde uns bewegen, also vom Aufgang keine Rede sein kann? Hört das Erscheinen der Gottheit auf dem Sinai, im Dornbusch, auf, ergreifende Wirklichkeit zu sein, auch wenn wir wissen, dass im Sinne raum-zeitlicher Realität hier menschliche Erlebnisse stattgefunden haben? Entmythologisieren, das würde bedeuten, ein Grundvermögen unserer Vernunft zum Erlöschen zu bringen.“
Wahrheit und Unheil der Bultmannschen Entmythologisierung Von Karl Jaspers Inhaltsübersicht Situation, aus der diese Kritik entspringt. I. Zwei brüchige Voraussetzungen … Mehr