Gustav Heinemann, Gedicht ‚Wenn ich gestorben bin‘: „Wenn ich gestorben bin / werden sie aufstehen / Einer wird sagen / ich sei gegangen / Sie – das sind die Gefährten der Arbeit / Sie – das sind die Gefährten des Kampfes / Sie – das sind die Gefährten des Glaubens / Sie alle werden sagen / ich sei nun fortgegangen / Dann wird ihr Werken weitergehen / Denn sie haben viel zu tun“

Auf der Rückseite eines bedruckten Stück Papiers hat Gustav Heinemann (1899-1976) vor seiner Amtszeit als Bundespräsident folgendes Gedicht notiert: Wenn … Mehr

Friedrich Schleiermachers Predigt am Grab seines Sohnes Nathanael 1829: „Wie ich immer nur habe sein wollen ein Diener des göttlichen Wortes in freudigem Geist und Sinne: warum denn hätte ich nicht glauben sollen, daß der Segen der christlichen Gemeinschaft sich auch an ihm bewähren würde, und daß durch christliche Erziehung ein unvergänglicher Same in ihm wäre niedergelegt worden? warum sollt ich nicht auch für ihn, selbst wenn er strauchelte, auf die gnädige Bewahrung Gottes hoffen?“

Am 21. November gedenken wir des 250. Geburtstags Friedrich Schleiermachers und am 10. Dezember des 50. Todestages Karl Barths. Beide … Mehr

Hans-Georg Gadamer über den Tod als menschliche Frage: „Während eine ruhig herabbrennende Kerze, von dem Wind der Zeit hin- und herbewegt, zwischen Verdunkelung und neu ansteigender Helligkeit hin- und herschwankt, scheint das Flackern der verlöschenden Kerze zuweilen noch ein klein wenig mehr Helligkeit zu verbreiten als das der ruhig abbrennenden: Die Unbegreiflichkeit des Todes ist der höchste Triumph des Lebens.“

Über den Tod als menschliche Frage Von Hans-Georg Gadamer Anschaulich und hintergründig hatte sich Hans-Georg Gadamer 1975 in seinem Aufsatz … Mehr