Deathbed Conversion of Franz Wuketits

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Deathbed Conversion („Sterbebettbekehrung“) heißt der Fachausdruck, wenn ein Apostat, Atheist oder Heide im letzten Moment seines Lebens sich zu Christus bzw. zur Kirche bekehrt. Bei Franz Wuketits scheint dies der Falle gewesen zu sein. Die Traueranzeige der Familie stellt heraus, dass der bekannte Wissenschaftstheoretiker und bekennende Atheist, der noch 2014 – ausgerechnet – im Gütersloher Verlagshaus das Buch „Was Atheisten glauben“ publiziert hatte, auf dem Sterbebett die heiligen Sterbesakramente (Krankensalbung und Kommunion) empfangen hat. Was ihn dazu bewog, wissen wir nicht. Aber für Christen kann es ja als Totenwunsch eh nur heißen: „Gott sei seiner Seele gnädig – durch Jesus Christus“.

Ich stelle mir nun die Mitglieder der Giardano-Bruno-Stiftung, allen voran Michael Schmidt-Salomon (vgl. seinen Nachruf auf Wuketits im hpd) vor, die an seinem Grab im burgenländischen Parndorf mit einem katholischen Priester vorliebnehmen müssen, um dem verstorbenen Ex-Weggefährten die letzte Ehre zu erweisen.  In jedem Fall hat die Liebe einer Ehefrau („bis dass der Tod uns scheidet“) durchzechte und durchrauchte Atheistennächte schlussendlich überwogen.

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