Für das von Gerhard Jacobi initiierte Buchprojekt „Erhalt uns, Herr, bei Dienem Wort! Evangelische Andachten für jeden Tag“, 1932 im … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Gerhard von Rad, Predigtmeditation zu Jeremia 31,31-34: „Gott selbst will den vollkommenen Gehorsam, der den Menschen endlich in Einklang mit seinem Schöpfer bringen wird, wirken. Er will selbst — wie wir auch sagen können — den neuen Menschen schaffen. Es wird das nicht dadurch geschehen, daß der Mensch mit wunderhaften Kräften und Fähigkeiten ausgestattet wird, jedenfalls nicht durch eine Befreiung von den Nöten und Grenzen, die ihn jetzt einengen. In erhabener Einseitigkeit wird die Erneuerung des menschlichen Herzens für vollkommen zureichend zur Heilung des gestörten Gottesverhältnisses gehalten — eben dadurch, daß dem Menschen Gottes Gebot ins Herz geschrieben wird, so daß er ganz von sich aus nichts anderes als Gottes Willen will, leb ist freilich mehr als unser ‚Herz‘; es ist nach alttestamentlicher Vorstellung nicht nur der Sitz des Gefühls, sondern auch des Verstandes und Willenslebens.“
Im Hinblick auf den alttestamentlichen Predigttext für den sechsten Sonntag nach Ostern (Exaudi) hier eine Predigtmeditation von Gerhard von Rad: … Mehr
Karl Barths Andacht für Freitag nach Ostern: „Alle unsere Begierde: auch die große Unaufrichtigkeit und Verkehrtheit, die in der christlichen Kirche umgehen und für die wieder jedes einzelne ihrer Glieder mitverantwortlich ist. Alle diese unsere Begierde ist vor dem Herrn.“
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Gerhard von Rad über den Prediger Salomo (Kohelet): „Es kommt zu keinem Gespräch des Menschen mit seiner Umwelt und noch viel weniger mit Gott. Ist er überhaupt noch ein Du?“
In seinem letzten Werk „Weisheit in Israel“ hat sich Gerhard von Rad auch des Predigers (bzw. Kohelets) angenommen. Über dessen … Mehr
Karl Barths Andacht für Donnerstag nach Ostern: „Gottes Befehl hat das verströmende Opferblut zum Zeichen gemacht, zum Wort, und das Wort lautet: «Ich vertilge deine Missetaten wie eine Wolke und deine Sünde wie den Nebel. Kehre dich zu mir; denn ich erlöse dich».“
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Karl Barths Andacht für Mittwoch nach Ostern: „Alles, was wir irgendwo gehört und gelesen haben von seiner Güte und Treue, bezieht sich auf dieses Schreien.“
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Hans Joachim Iwand, Predigt über Johannes 15,1-8 (1937): „In Christus leben – das heißt doch wohl, im Gericht Gottes bestehen, nicht ergriffen werden von dem Feuer seines Zornes, behütet und bewahrt sein vor dem, vor dem kein Mensch, auch der Kühnste und Gewaltigste nicht, sich selbst bewahren und erhalten kann. Die Gemeinschaft mit Christus ist also eine Gemeinschaft, die angelegt ist auf einen bestimmten Tag, auf den Tag Gottes, auf den jüngsten Tag. An ihm wird uns erst ganz offenbar werden, was das bedeutet, dass er bei uns ist und er uns mit seinem Namen deckt. Denn wer nicht in Christus ist, der ist – ob er das nun weiß oder nicht – in eines anderen Hand, der ist den Mächten der Welt preisgegeben und der Tag Gottes wird das offenbar machen, aber wer in Christus ist, dem ist alles in die Hand gegeben, und auch das wird Gott offenbar machen.“
Predigt über Johannes 15,1-8 (1937) Von Hans-Joachim Iwand Liebe Brüder und Schwestern! Wir haben heute nachmittag mit unserer Seminargemeinde die … Mehr
Karl Barths Andacht für Dienstag nach Ostern: „Wir können dem Streit nur seinen Lauf lassen. Gott sieht sein Ende. Er weiß jetzt schon, wer wir sind und in Ewigkeit sein werden. Und wir, wir werden es auch sehen. Das ist unser Trost.“
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Karl Barths Andacht für Ostermontag: „Der Gott, der den Ostermorgen hat anbrechen lassen, will wahrlich unsere Lust sein. Er führt in die Hölle und wieder hinaus. Er hinterläßt keine unbefriedigten Wünsche.“
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