Nachdem Martin Niemöller am 1. Juli 1937 verhaftet worden war, übernahm Helmut Gollwitzer dessen Predigtdienst in Berlin-Dahlem. Von ihm stammt … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Martin Bubers Hinweis für Bibelkurse von 1936: „Ein Bibelkurs soll zum biblischen Text hinführen, nicht über den Text weg.“
Ein Hinweis für Bibelkurse[1] Von Martin Buber I. Ein Bibelkurs soll zum biblischen Text hinführen, nicht über den Text weg. … Mehr
Martin Buber über Leitworte in biblischen Texten: „Unter Leitwort ist ein Wort oder ein Wortstamm zu verstehen, der sich innerhalb eines Textes, einer Textfolge, eines Textzusammenhangs sinnreich wiederholt: wer diesen Wiederholungen folgt, dem erschließt oder verdeutlicht sich ein Sinn des Textes oder wird auch nur eindringlicher offenbar. Es braucht, wie gesagt, nicht dasselbe Wort, sondern nur derselbe Wortstamm zu sein, der solcherweise wiederkehrt; durch die jeweiligen Verschiedenheiten wird sogar oft die dynamische Gesamtwirkung gefördert.“
Über Leitworte in biblischen Texten Von Martin Buber Im Hinblick auf die Übersetzung der Hebräischen Bibel in das Deutsche und … Mehr
Hans Joachim Iwands „Gürtel“-Predigt über Jeremia 13,1-11 von 1936: „Gott in der Geschichte. — Das, was Jeremias hier seinem Volke vorspielen muß, ist Gott in der Geschichte, aber anders, als Geschichtsphilosophen und Heilspropheten von diesem Gott in der Geschichte träumen. Das ist kein Gott, der hinterherkommt, der sein Ja und Amen sagt zu dem, was nun einmal geschehen ist, sondern sein Wort kommt vorher — und was danach kommt, das ist er selbst.“
Predigt über Jeremia 13,1-11 (Der Gürtel) Von Hans Joachim Iwand «So spricht der Herr zu mir: Gehe hin und kaufe … Mehr
Das Lamm mit sieben Hörnern und sieben Augen in der himmlischen Thronsaalvision nach Offenbarung 5
Das Lamm mit sieben Hörnern und sieben Augen in der himmlischen Thronsaalvision nach Offenbarung 5 Das wäre ein eigentlich ein … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigtmeditation zu Lukas 18,31-43 (1950): „Aber dieser Blinde an der Straße, da Jesus auf seinem Weg nach Jerusalem vorübergeht, nimmt den Augenblick wahr und wird ein Glaubender und weil er ein Glaubender wird, so kann er bitten, und weil er sich nicht schämt, Jesus zu bitten, schreit er laut und vernehmlich um Erbarmen! Er durchbricht das verstockte Schweigen aller derer, die Jesus nicht verstehen, er schreit. Er breitet sein Elend vor dem Herrn aus. Er wirft es ihm vor die Füße und lässt ihn nicht vorüber. Nicht zufällig steht diese Geschichte vom blinden Bettler gerade in dem Kapitel, das auch das Gleichnis von der bittenden Witwe und vom Zöllnergebet enthält. Der Blinde ist nicht nur ein Bild des in die Finsternis gestoßenen Menschen, sondern er ist zugleich ein Vorbild des aus der Finsternis herausgerissenen, geretteten, um seines Glaubens willen befreiten Menschen. Er ist ein Zeichen dafür, dass ‚bei Gott möglich ist, was bei den Menschen nicht möglich ist‘.“
Eine höchst anspruchsvolle Predigtmeditation zu Lukas 18,31-43 hatte Hans Joachim Iwand 1950 für den Sonntag Estomihi geschrieben: Predigtmeditation zu Lukas … Mehr
Sieben Lesebändchen, die die Bibel auf deren Selbstauslegung hin als Gottes Wort erschließen: „Lies die Bibel realistisch, das heißt als geschehene Erzählung bzw. als gesprochenes Wort und nicht als gemachte Literatur.“
In der Thronsaalvision im Buch der Offenbarung im fünften Kapitel ist es Jesus Christus als Lamm Gottes, der aus der … Mehr
Wer sich aus der Bibel die schönen Worte herauszupflücken sucht …
Wer sich aus der Bibel die schönen Worte herauszupflücken sucht und diese als Blütenlese für sich aufbewahren will, muss mitunter … Mehr
Gerhard von Rad, Predigt über Matthäus 20,1-15 (Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg): „Hier wird aus einer tiefen Solidarität heraus geurteilt. Dieses Offenlassen des Letzten, diese verborgene Brüderlichkeit, die ist unter dem Schatten eines rein moralischen Gesetzes, eines nur menschlichen Urteilens unmöglich, die gibt es nur da, wo man etwas von der anderen Wertung, von den Maßstäben des himmlischen Hausvaters weiß. Der wird am Ende allein recht behalten. Und er spricht auch! zu jedem von uns: »Mein Freund, ich tue dir nicht unrecht.« Amen.“
Im Kontext des Alten Testaments hatte Gerhad von Rad 1955 über Jesu Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg wie folgt … Mehr