Die Geschichte von der Waldtaube Von Søren Kierkegaard Es war einmal eine Waldtaube; im versteckten Wald, dort, wo die Verwunderung … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Hans Ehrenbergs judenchristliche Predigt über Lukas 10,25-37 (Barmherziger Samariter) von 1933: „Wer seiner Liebe irgend eine Grenze setzt, bleibt ohne Nächsten und liebt überhaupt nicht wirklich.“
Hans Ehrenbergs Predigt über den barmherzigen Samariter (Lk 10,25-37) verdient besondere Beachtung. Schließlich hatte er sie als jüdischstämmiger Pfarrer 1933 … Mehr
Julius Schniewind, Die Eine Botschaft des Alten und des Neuen Testaments (1936): „Die Schrift ist ja nicht ein Buch wie andere Bücher, vielleicht ein wunderbares Buch, sondern sie ist die Tat Gottes, ist die Geschichte Gottes mit den Menschen auf den Einen hin.“
Was Julius Schniewind 1936 während der NS-Herrschaft über die Einheit der Bibel vorgetragen hatte, ist immer noch lesenswert: Die Eine … Mehr
Hans Joachim Kraus über Julius Schniewind: „In Konventen richtete Schniewind seine Botschaft an die Pastoren, führte zahllose Einzelgespräche, richtete die Mutlosen und Verzagten auf und war in den Zeiten der Verwirrung ein pastor pastorum von überwältigender Güte und Hingabe. Das Vermächtnis seiner Sorge um die ihm anvertrauten Prediger des Evangeliums liegt in der Abhandlung ‚Die geistliche Erneuerung des Pfarrerstandes‘ vor. So war Schniewind in den letzten Jahren seines Lebens rastlos unterwegs. Erschöpft und krank reiste er in kalten, überfüllten und schmutzigen Zügen, übernachtete er in überheizten Wartehallen oder eiskalten Unterkünften. Als er sich einer Operation unterziehen musste, waren seine Widerstandskräfte erlahmt.“
Julius Schniewind Von Hans-Joachim Kraus Julius Schniewind, geboren am 28. Mai 1883 in Elberfeld. Theologiestudium in Bonn, Halle, Berlin und … Mehr
Kristlieb Adloffs TRE-Artikel „Namengebung“: „Im Namen wird der einzelne gemeinschaftsfähig und gerade darin als einzelner ansprechbar.“
Namengebung VI. Systematisch-theologisch Von Kristlieb Adloff 1. Der Name als Gabe Der (Personen-)Name wird gegeben und angenommen. Auch für den … Mehr
Warum die Bibel nichts von göttlichen Plänen bzw. von einem Plan Gottes weiß: „Man wird der Bibel zufolge durchaus von göttlichen Vorhaben oder einer göttlichen Absicht sprechen können. So stehen das hebräische ʿeṣāh bzw. das griechische boulḗ für einen unerforschlichen Rat(schlag) bzw. für einen Ratschluss (vgl. Jes 46,10f). Bei einem göttlichen ‚Plan‘ sind jedoch Konnotationen im Spiel, die für Menschen verführerisch sind. Ein Plan externalisiert ein differenziertes Vorhaben und fixiert es auf einem Medium („Blaupause“), so dass es von dessen Urheber separiert werden kann. Sollte Gott einen extensiven Plan für mein Leben haben, wäre dieser personalisierte Plan gedanklich für mich aneignungsfähig.“
Warum die Bibel nichts von göttlichen Plänen bzw. von einem Plan Gottes weiß Problematisch ist mitunter die Redeweise von einem … Mehr
Søren Kierkegaard, »Sehet die Vögel unter dem Himmel an!«: „Mensch, Mensch, verhärteter Menschenverstand, willst du es denn niemals vom Vogel lernen, den Verstand zu verlieren, um Mensch zu werden! Willst du es niemals lernen, in frommer Erhebung dem Vogel gleich zu verstehen, was arbeiten heißt? Du wirst freilich sogar schon dann der Wahrheit weit näher kommen, wenn du die Sache einmal umgekehrt herum ansiehst, dass nämlich die Arbeit nicht so sehr Mühe und Beschwer ist, von der man am liebsten frei wäre, sondern dass Gott vielmehr dem Menschen es erlaubt hat zu arbeiten, um ihm ein Vergnügen zu gönnen, ein Gefühl der Selbständigkeit, welches nicht zu teuer erkauft wird mit dem Schweiß des Angesichts.“
»Sehet die Vögel unter dem Himmel an!« Von Søren Kierkegaard »Sehet die Vögel unter dem Himmel an!« Wie denn, du … Mehr
Karl Barth, The Strange New World within the Bible (1917): „There is a river in the Bible that carries us away, once we have entrusted our destiny to it—away from ourselves to the sea.“
The Strange New World within the Bible[1] By Karl Barth We are to attempt to find an answer to the … Mehr
Søren Kierkegaard, Erste Rede zum Evangelium der Leiden: „Es gibt zwischen Himmel und Erde nur einen Weg: Christus nachzufolgen; es gibt in Zeit und Ewigkeit nur eine Wahl, eine einzige: diesen Weg zu wählen.“
„Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolget, der kann nicht mein Jünger sein“ (Lukas 14,27). Erste Rede zum Evangelium … Mehr