Siegfried Kettling, Eseleien. Einige Kapitel Eselspädagogik für solche, die ihm (nicht) ähnlich werden wollen: „»Alexamenos betet seinen Gott an« – ein Esel sei­nen Esel! Das älteste Christusbild, die älteste Kreuzesdar­stellung – eine Schmähzeichnung. Wir sollten das gerade heute nicht vergessen. Denn damit werden wir rechnen müssen, dass wir Christen nicht auf Dauer in einer Gesellschaft leben, die uns hofiert. Damit werden wir Christen wohl rechnen müssen, dass wir eines Tages spöttisch gefragt werden: »Wie, du stehst zu diesem gekreuzigten Juden?«

Eseleien. Einige Kapitel Eselspädagogik für solche, die ihm (nicht) ähnlich werden wollen Von Siegfried Kettling Inhalt Einführung ………………………………………………  7 Fazit … Mehr

Franz-Josef Steinmetz, Jesus und sein Esel. Eine Betrachtung zum Palmsonntag: „Ist unsere Theologie tief genug im Geheimnis des Kreuzes verwurzelt? Sind wir Esel genug, um dem treu zu bleiben, der nicht auf einem hohen Roß, son­dern auf einem Esel in Jerusalem einzog, um wie ein Esel die Last der Welt auf seine Schultern zu nehmen? Ahnen wir, welche Weisheit im Kreuz verborgen ist?“

Jesus und sein Esel. Eine Betrachtung zum Palmsonntag Von Franz-Josef Steinmetz, München Das Evangelium vom Einzug Jesu in Jerusalem (Mt … Mehr

Ulrich Luz, Bild des unsichtbaren Gottes – Christus. Der Kolosserhymnus (Kol 1,15-20): „Vergessen wir nicht, dass dieser Text ein Lobpreis ist, ein Gebet also, kein Lehrtext. Er sagt, für wen wir Gott zu loben und für was wir ihm zu dan­ken haben. Er sagt, wie Gott durch Christus sich für uns manifestieren will: als Versöhner, als Friedensstifter, der die Menschen und die Welt zusammenführt. Er gibt uns damit auch eine in­haltliche Leitlinie, an die wir uns halten können, wenn Gott für uns unerkennbar geworden ist in der Zerstrittenheit der Religionen und ihrer Got­tesbilder und in der Gespaltenheit des Christus und seiner Kirchen.“

Bild des unsichtbaren Gottes – Christus. Der Kolosserhymnus (Kol 1,15-20) Von Ulrich Luz In einem der frühesten neutestamentlichen Texte haben … Mehr

Lesslie Newbigin, Das Evangelium als öffentliche Wahrheit (The Gospel as Public Truth): „Die Kirche darf keine andere Art von Autorität anstreben als die des gekreuzigten und auferstandenen Jesus. Der endgültige ‚Beweis‘ der These kann nur am Ende der Geschichte erfolgen, bei der endgültigen Vollendung, deren Unterpfand und Erstlings­frucht die Auferstehung Jesu ist.“

Das Evangelium als öffentliche Wahrheit (The Gospel as Public Truth) Von Lesslie Newbigin Lesslie Newbigin (1909-1998) war ein britischer Theologe, … Mehr

Heinrich Spaemann, Die Passion Jesu: „Der gewaltlose, wehrlose Gott befreit uns von einer falschen Gottes­vorstellung: er nimmt uns die Angst. Sie ist das Stigma einer unerlösten Welt. Wer andere zwingt, hat selber Angst. Sie kommt aus der noch un­erkannten und unüberwundenen Enge seines eigenen Innern. Angst ist die Witterung, daß die geheimen Zwänge, in denen einer lebt und die er an anderen ausläßt, sich einmal ausweglos gegen ihn selber zusammen­ziehen könnten.“

Die Passion Jesu Von Heinrich Spaemann Es werden so entsetzliche Tode gestorben, Krebstode, Tode, in denen Leben nicht im mindesten … Mehr

Walter Brueggemann, Gespräche unter Exilanten (Conversations Among Exiles), 1997: „Menschen wie wir scheuen vor der Heiligkeit zurück, weil sie Angst vor Prahlerei oder selbstgerechter Pünktlichkeit haben. Aber in dieser dringenden Situation zuckten die Priester nicht zurück. Ohne sich zu schämen, verkündeten sie Gottes Ruf: „Ich bin der Herr, euer Gott; darum heiligt euch und seid heilig. Ihr sollt euch nicht verunreinigen. … Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig“ (Lev. 11,44-45).“

Wie von einem close reading des Alten Testaments her sowohl kirchlich wie auch gesellschaftlich interveniert werden kann, darauf versteht sich … Mehr

Die Auferweckung von den Toten als ethische Revolution: „In Verbindung mit dem jüngsten Gericht wird der Verstorbene aus dem familiären Lebensgefüge herausgenommen. Das Leben der vom Tod Auferweckten ist auf Jesus Christus ausgerichtet und lässt familiäre Verbindungen und Verpflichtungen dabei hinfällig werden.“

Die Auferweckung von den Toten als ethische Revolution Jesu Antwort auf die Sadduzäer-Frage nach der Wirklichkeit der Auferstehung (Mk 12,18-27; … Mehr