Siegfried Kettling über die Auferstehung der Toten: „Auferstehung sagen, heißt den Horizont unserer Welt grundsätzlich überschreiten ins »Eschaton« (»Letzte«) hinein. Hier kann man nicht gegenständlich beschreiben, sondern nur das uns Verheißene hinweisend »bedeuten«. Das geschieht im Neuen Testament in der Sprache des Gleichnisses: Die griechischen Wörter nehmen den allmorgendlichen Vorgang des »Aufweckens« bzw. »Aufstehens« als Bild. Unsere deutschen Wörter »Auf-er-weckung« und »Auf-er-stehung« sind schon theologische Fachsprache. Dabei ist grundlegend das Wort, das Gott die Aktivität beilegt: Wir können nur »auferstehen«, weil Gott »auferweckt«.“

Auferstehung der Toten Von Siegfried Kettling 1. Zur Sprache Auferstehung sagen, heißt den Horizont unserer Welt grundsätzlich überschreiten ins »Eschaton« … Mehr

Siegfried Kettling, Eseleien. Einige Kapitel Eselspädagogik für solche, die ihm (nicht) ähnlich werden wollen: „»Alexamenos betet seinen Gott an« – ein Esel sei­nen Esel! Das älteste Christusbild, die älteste Kreuzesdar­stellung – eine Schmähzeichnung. Wir sollten das gerade heute nicht vergessen. Denn damit werden wir rechnen müssen, dass wir Christen nicht auf Dauer in einer Gesellschaft leben, die uns hofiert. Damit werden wir Christen wohl rechnen müssen, dass wir eines Tages spöttisch gefragt werden: »Wie, du stehst zu diesem gekreuzigten Juden?«

Eseleien. Einige Kapitel Eselspädagogik für solche, die ihm (nicht) ähnlich werden wollen Von Siegfried Kettling Inhalt Einführung ………………………………………………  7 Fazit … Mehr