Hans G. Ulrich, Predigt zu 1. Petrus 3,8-17: „Im Zentrum der Bibel, über die ganze Geschichte, die sie umspannt, geht es um die Hoffnung, die dort wach wird, wo Menschen Gottes Wort hören, Gottes politische Botschaft von der neuen Zeit, immer neu – weil sie immer wieder vergessen wird und sich im Gewirr der Nachrichten verliert. Gottes Wort immer neu sprechen zu lassen, das macht Volk Gottes aus, das nicht verloren geht. Es erinnert, was von Gott kommt, das macht Gottes Volk zum Hoffnungsträger für die Welt.

Predigt zu 1. Petrus 3,8-17 Von Hans G. Ulrich 8 Seid alle eines Sinnes, voller Mitgefühl, liebt einander, übt Barmherzigkeit, … Mehr

Kornelis Heiko Miskotte, Über den Begriff „Schriftgläubige“ (De term schriftgelovigen, 1950): „Der Glaube ‚an‘ kann sich streng genommen nur an eine Person richten, schon gar nicht an etwas, was auch immer es sein mag, das, von einer Person abstrahiert, eine eigenständige Existenz hätte und Gültigkeit.“

Über den Begriff „Schriftgläubige“ (De term schriftgelovigen) Von Kornelis Heiko Miskotte Die Wörter, die plötzlich bei einigen wenigen aufblühen und … Mehr

Paul Ricoeur, Die Goldene Regel. Exegetische und theologische Verwirrungen (1989): „Die sogenannte christliche Ethik beruht meines Erachtens auf dieser Spannung zwischen einseitiger Liebe und zweiseitiger Gerechtigkeit. Die praktischen Konsequenzen dieser gemeinsamen Ethik sind zahllos und durchaus machbar. Die Aufnahme eines Motivs der Barmherzigkeit und Großzügigkeit in alle unsere Gesetzbücher, Strafgesetzbücher und Gesetzbücher der sozialen Gerechtigkeit, stellt eine vernünftige, wenn auch schwierige und endlose Aufgabe dar.“

Die Goldene Regel. Exegetische und theologische Verwirrungen[1] Von Paul Ricoeur Das Problem, das ich Ihnen zur Diskussion stelle, lässt sich … Mehr

Hans Bietenhard über HERR als Antonomasie für JHWH: „Indem diese biblischen Linien betont werden, ergibt sich eine Abgrenzung gegenüber alledem, was sich heute als »Herr« gebärdet, d.h. was Anspruch auf Führung und Bestimmung der Menschen erhebt: Gedanken, Ideen, Ideologien, Philosophien, Parteiprogramme, Managertum und Technokratie, »Ismen« aller Art und Herkunft, die sich als Mittel der Lebensbewältigung anbieten, — bis hin zu den politischen »Führern«, die mit Heilsverheißungen auftreten.“

Herr. Hermeneutische Überlegungen Von Hans Bietenhard 1) Wer in den deutschen Bibelübersetzungen das AT liest, trifft auf das Wort »Herr«, … Mehr

Fridolin Stier, Jesus, wer bist du: „Die Wissenschaft sagt, / sagt vieles, sagt Wahres, / aber sie weiß, / dass auch sie nicht weiß, / wer du bist, / wer Du bist. // Sagte Simon Barjona, / genannt Petrus der Fischer: / Du bist der Messias, / der Erwartete bist du, / der Gekommene nun – / König und Retter Israels. / War Petrus so klug, / durchschaute er dich, / dass er wusste?“

Jesus, wer bist du? Jesus!Jesus?Wer bist du?Wir fragen.Sie sagten einst:Johannes der Täufer,von den Toten erstanden.Sie sagten:Von den Propheten einer,und wußten … Mehr

Karl Steinbauer’s leaflet „For if one believes with the heart, he is justified, and if one confesses with the mouth, he is saved. (Romans 10:10)“ written calligraphically on March 21, 1939 in cell 18 of the Neu-Ulm District Court Prison: „A faith which we do not confess is no faith! ‚I believe, therefore I speak!‘ That is a death sentence, that one speaks oneself, if one says: ‚Pastor, I think exactly like you, but one may say nothing.‘ – I know how difficult it often is to open one’s mouth, but let us admonish and encourage one another to open our mouths for our Lord Christ, and let us look to Him alone, to whom all authority is given in heaven and on earth.“

After pastor Karl Steinbauer was imprisoned in the district court prison in Neu-Ulm on January 15, 1939, following a nocturnal … Mehr

Julius Schniewind, Joy in the New Testament: „God rejoices in the lost, especially in the lost. This is not a lesson that can be learned, or even taught, but it is the reality of Jesus; he in person is the joy that God has in the lost. He „rejoiced in spirit,“ and glorified the Father in heaven, that he hid such things from the wise and prudent, and revealed them to babes. His whole life, from his birth, is under this sign. The message of joy of the angels says that God is pleased with us people of the lost world, that he rejoices in us as he once rejoiced in his perfect crea­tion.“

Joy in the New Testament By Julius Schniewind We cannot speak of the joy that the New Testament proclaims without … Mehr

Julius Schniewind, Die Freude im Neuen Testament: „Es ist strahlende Freude, dem Worte Gottes zu be­gegnen. Das schildern schon die Evangelien, das beschreibt die Apostelgeschichte in manchen vertrauten Erzählungen, das geht durch alle Paulusbriefe von den frühesten bis zu den letzten: Gottes endgültiges Wort ist ja Freudenbotschaft, ist der Ruf Gottes, der die Gemeinde sammelt und beständig trägt, der Ruf heraus aus dem Herr­schaftsbereich der Finsternis, hin zu Gottes Lichtherrlichkeit, zu seinem ewigen Reich.“

Die Freude im Neuen Testament Von Julius Schniewind Wir können nicht von der Freude, die das Neue Testament verkündet, sprechen, … Mehr

Hellmut Traub, Enderwartung in der Bibel: „Gott ist also immer der erwartete, der an seinem Tage richtend und heilbringend kommt. Erwartet ist eine unbeschreibliche Unmittelbarkeit und Nähe zu Gott, die mit „Gott sehen“ ausgedrückt wird; erwartet ist kein „Jen­seits“, sondern die Neuschöpfung dieser Erde und dieses Himmels. Erwartet ist dies alles nicht für den Einzelnen, sondern für die Gemeinde und zwar durch eine Heilsgestalt, die zugleich göttliche und menschliche Züge trägt.“

Enderwartung in der Bibel Von Hellmut Traub 1. Enderwartung bezieht sich auf eine Geschichtsbetrachtung, die eine Beendigung der Zeit voraussetzt … Mehr