Reinhold Niebuhr über die Zeichen der Zeit. Predigt zu Matthäus 16,1-3 (1947): „Die Klugheit, mit der wir mit unseren Mitmenschen, Freunden wie auch Gegnern, umgehen, ist nicht so sehr eine geistige Errungenschaft, als vielmehr die Frucht einer durch Gebet erlangten Demut. Der Glaube, durch den wir die Bedeutung unseres Daseins und die Erfüllung dieser Bedeutung in der göttlichen Gnade verstehen, ist letzten Endes ein Gnadengeschenk und nicht die Folge einer ausgeklügelten Analyse der Zeichen dieser Zeit.“

Vom Erkennen der Zeichen der Zeit Von Reinhold Niebuhr „Da traten die Pharisäer und Sadduzäer zu ihm, die versuchten ihn … Mehr

Hans Joachim Iwand, Der Name des Herrn. Predigt zu Apostelgeschichte 4,11-12 (1935): „Mit einem Male ist es klar, mit einem Male ahnen alle, die einen mit Schrecken und die anderen mit seligster Gewißheit, dass mit der Auferweckung Jesu der Gegenangriff Gottes eingesetzt hat gegen das Gericht aller derer, die Jesus zu den Toten geworfen haben: dass diese Tat frevelnden Hochmutes den Himmel zerris­sen, dass sie Gott in seiner Majestät zum Eingreifen gebracht hat, dass dieser Name Gewalt bekommen hat wie noch nie ein Name auf Erden, dass er über der Erde steht wie eine Erinnerung, die nicht verblasst und wie eine Verheißung, die alle Tage neu ist.“

Der Name des Herrn. Predigt zu Apostelgeschichte 4,11-12 Von Hans Joachim Iwand Apostelgeschichte 4,11-12: Das ist der Stein, von euch … Mehr

Søren Kierkegaards erbauliche Rede über die Sünderin (Lukas 7,36-50): „Es gibt einen Trost, der zu Christi Lebzeiten noch nicht da war, den Christus also nicht selbst einem anbieten konnte: den Trost seines versöhnenden Todes, als eines Pfandes dafür, daß die Sünden vergeben sind. Zu seinen Lebzeiten ist Christus für den mit ihm Gleichzeitigen vorzugsweise das Vorbild.“

Eine erbauliche Rede Von Søren Kierkegaard 1850 Dem Andenken des verstorbenen Michael Pedersen Kierkegaard meines Vaters ist diese kleine Schrift … Mehr

Reinhold Schneider, Die andere Macht (1951): „Wo das Zeugnis ist, da ist das Gottesreich. Es kann dort nicht sein, wo das klare Zeugnis des Lebens und Leidens nicht ist. Untergehen wird es nicht. Und immer wieder wird es sich erweisen, daß in ihm die Möglichkeit unerhörter, ja der einzigen wahren Freiheit ist. Der zur Freiheit drängende Mensch wird nur in dem einen Falle nicht irren, da er sich hingibt an Christus, um in ihm frei zu werden und für dieses Freisein in Christus alles Weltliche zu opfern bereit ist.“

Die andere Macht (1951) Von Reinhold Schneider In den »Erzählungen eines russischen Pilgers«, die nach dem Bericht eines Unbekannten in … Mehr

Norbert Greinacher, Ich habe Fragen an Gott. Trauerfeier für Carlo Schmid (1979): „Ich glaube, es ist richtiger und menschlicher und christlicher, daß wir uns ehrlich zugestehen: Ich weiß wirklich keine Antwort darauf, warum Carlo Schmid jetzt sterben mußte. Ich weiß im Ernst keine zufriedenstellende Antwort darauf, warum Schmerz und Tod das Leben des Menschen so prägen.“

Ich habe Fragen an Gott. Trauerfeier für Professor Dr. Carlo Schmid am 17.12.1979 auf dem Berg­friedhof Tübingen Von Norbert Greinacher … Mehr

Wilfried Joest, Predigt über Johannes 4,46-54: „Ich habe manchmal den Eindruck, ja mir selbst geht es oft so, dass wir es nur noch wagen, Gott für uns selbst und unsere Nächsten um Hilfe zu bitten, um unser tägliches inneres und äußeres Durchkommen – das trauen wir ihm zu. Aber im Blick auf das Ganze, auf den Lauf die­ser Welt befällt uns tiefe Resignation.“

Predigt über Johannes 4,46-54 Von Wilfried Joest I Wir wollen diese Geschichte zuerst einmal von der menschlichen Seite betrachten, versuchen, … Mehr