Ermutigung zum Reden von Gott. Lehrpredigt über den ersten Artikel des Augsburger Bekenntnisses Von Gerhard Sauter Zuerst wird gemäß dem … Mehr
Kategorie: Predigten
Wilfried Joest, Predigt über Johannes 4,46-54: „Ich habe manchmal den Eindruck, ja mir selbst geht es oft so, dass wir es nur noch wagen, Gott für uns selbst und unsere Nächsten um Hilfe zu bitten, um unser tägliches inneres und äußeres Durchkommen – das trauen wir ihm zu. Aber im Blick auf das Ganze, auf den Lauf dieser Welt befällt uns tiefe Resignation.“
Predigt über Johannes 4,46-54 Von Wilfried Joest I Wir wollen diese Geschichte zuerst einmal von der menschlichen Seite betrachten, versuchen, … Mehr
Bischof Stephan Chow SJ, Ein Aufblühen durch Ritze. Vom geistlichen Leben in Hongkong: „Durch diese Einengung des Raums haben wir allmählich das Gefühl, in Ritzen zu leben, was uns nervös, ängstlich, enttäuscht, verärgert, frustriert und wütend macht. Ich möchte Euch sagen, dass die Liebe und das Licht Gottes in allen Dingen zu finden sind, sogar in den Rissen und Ritzen.“
Mit der Einführung des Chinesisches Sicherheitsgesetzes für Hongkong haben sich für die Kirchen dort die Sprach- und Handlungsräume verengt. Der … Mehr
Helmut Gollwitzers Predigt zum 20. Juli 1963 über Hosea 13,4: „Die Freiheit der innerlich an Gott Gebundenen konnten wir dann auch voll Dank rühmen als die Freiheit der äußerlich Gebundenen, die Freiheit der Gefangenen in der Zelle, vor dem Richter und auf dem letzten Wege zur Hinrichtung, die Freiheit des Gewissens gegenüber den äußerlich Freien, den Bütteln und Gläubigen des Systems, die ihr Gewissen verraten, verkauft und dem Befehl von Menschen unterworfen hatten.“
Die Freiheit der „Sieger in Fesseln“. Predigt über Hosea 13,4 Von Helmut Gollwitzer Ich bin aber der Herr, dein Gott, … Mehr
Rudolf Bultmanns Predigt über Römer 8,18-27 (1938): „Wir sind nicht, was wir hier und jetzt zu sein scheinen, sondern was wir hoffen. Wir sind nicht, was wir selbst aus uns machen, sondern was Gott mit uns vorhat.“
Predigt über Römer 8,18-27 Von Rudolf Bultmann Denn ich halte es dafür, daß dieser Zeit Leiden der Herrlichkeit nicht wert … Mehr
Arthur Goldschmidt, Geschichte der evangelischen Gemeinde Theresienstadt 1942–1945: „Wir waren Deutsche, wir hatten ein Vaterland gehabt. Aber unser Vaterland hatte uns ausgestoßen, uns fried- und rechtlos, ‚vogelfrei‘ gemacht. Das Vaterland war zum Feinde, zur ‚Ferne‘ geworden. Wir lebten als Gefangene, zu Tausenden und Abertausenden zusammengepfercht. Unaufhörlich starrte uns das Ende an — sei es, dass man heute oder morgen in Not und Krankheit hinstarb, sei es, dass, heute oder morgen, das uns zum Feind gewordene Vaterland uns tötete.“
Das muss als Ganzes gelesen werden, Arthur Goldschmidts (1873-1947, Vater von Georges-Arthur Goldschmidt) Geschichte der evangelischen Gemeinde Theresienstadt 1942–1945, in … Mehr
Hans Ferdinand Fuhs, Schuld und Gerechtigkeit. Auslegung zu Ezechiel 18,1-32 (NEB): „Ezechiel ist davon überzeugt, daß das Gericht, das auf Grund der Schuld und des inneren Zusammenhanges von Schuld und Strafe kommen muß, noch abwendbar ist. Gott ermöglicht es, weil er, der Herr allen Lebens (4), nicht Tod und Gericht will, sondern Heil und Leben für seine Geschöpfe (23.31). Einzige Bedingung für eine solche Wende zum Leben ist: Umkehr des Schuldigen.“
Schuld und Gerechtigkeit. Auslegung zu Ezechiel 18,1-32 Von Hans Ferdinand Fuhs In der Mitte seiner Gerichtsbotschaft steht eine erregte und … Mehr
Adrian Schenker über das Sprichwort ‚Die Väter essen saure Trauben und den Söhnen werden die Zähne stumpf‘ in Ezechiel 18,2 (1981): „Wie Sprichwörter von Natur aus meistens keine kritische Funktion haben, sondern eher neutral und ohne Werturteil der Welt Lauf, wie er eben ist, in eine Sentenz einfangen, so auch hier in diesem Maschal: die Vergangenheit stutzt der Gegenwart die Flügel. Die Israeliten sind realistisch genug, dieses Gesetz anzuerkennen, weit entfernt sich dagegen prometheisch oder zynisch aufzulehnen. Für sie ist damit kein Theodizeeproblem verbunden; es sind nicht die Israeliten, die sich hier an einem Problem stoßen, es ist vielmehr JHWH, der diesem Gesetz widerspricht!“
Der Sinn des Sprichwortes „Die Väter essen saure Trauben und den Söhnen werden die Zähne stumpf“ in Ezechiel 18,2 Von … Mehr
Predigt zu Lukas 16,19-31 (Vom reichen Mann und armen Lazarus): „Was Lazarus in Jesu Geschichte widerfahren ist, darf nicht außer Acht gelassen werden. Einem Bettler und Krüppel widerfährt die göttliche Anerkennung seines Lebens in Abrahams Schoß. Lazarus – Eleasar – Gott hilft! Im eigenen Leben geht es auch um eine Lazarus-Werdung. An Lazarus gibt es kein Vorbeikommen.“
Predigt zu Lukas 16,19-31 (Vom reichen Mann und armen Lazarus) Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in … Mehr