Heiliger Zorn statt „lieber Gott“. Predigt zu Nahum 1,2-8 Aus dem Buch des Propheten Nahum im ersten Kapitel: Der HERR … Mehr
Kategorie: NAMENSlehre
Fridolin Stier, Das Denkgemächt oder der Gott der Philosophen: „Als der Mensch Gott begegnet war, verschlug es ihm vor Schreck und Freude die Sprache, die nur mehr zu stammeln vermochte: Du … du … du. Aber da war etwas Starkes im Geiste des Menschen, das sich alsbald ermannte, aufstand und Gott bei der Hand nahm, um ihn auf der Steige der Steigerung, via eminentiae genannt, hoch, immer höher bis auf den Gipfel des höchsten, alle anderen Berge überragenden Berges zu führen. Unterwegs verlor Gott seine Hände und Füße, ein Glied um das andere, dann seinen Mund, seine Augen, seine Ohren, sein Herz – ein Organ um das andere, und mit dem Leib verlor Gott auch die Seele. Das gewisse Starke im Geist des Menschen vergeistigte/vergeistete alles Leib- und Seelhafte Gottes zu geistig Gemeintem.“
Fridolin Stier (1902-1981), katholischer Priester und westallgäuer Theologe, der in besonderer Weise der biblischen Denkungsart verpflichtet gewesen ist, hat in … Mehr
Die lebensideologische Osterbotschaft heißt „Always look on the bride side of life“
Was gegenwärtig bei den veröffentlichen Osterbotschaften auffällt, ist die umgreifende gnostische „Auferstehungslebensideologie“, die sich mit durchaus berechtigten ethischen Anliegen verbindet. … Mehr
Das unsägliche „stille Gebet“: „Bitten und Beten ist Sprechen (orare) und nicht Denken (cogitare). Folgerichtig wird in der christlichen Tradition zwischen Gebet (oratio bzw. preces) als hörbarer Rede und meditatio bzw. contemplatio unterschieden.“
Das unsägliche „stille Gebet“ Schon einmal etwas von einem stillen Gebet gehört? Ich auch nicht, geschieht es doch eben ganz … Mehr
Der liebe Gott als Kuscheltier garantiert zornfrei, aber nicht enttäuschungsresistent: „Wenn die persönliche Katastrophe dann tatsächlich eintritt, zerreisst das Gottvertrauen und es herrscht totenähnliche Funkstille.“
„Wer nur den lieben Gott lässt walten“ lässt sich getrost singen, ohne dass man damit diesen Gott auf (oder in) … Mehr
Wort und Feuer statt Schall und Rauch – Warum ein abstrakter »Gott« nicht zu glauben ist: „Warum aber hat das Tetragramm JHWH als Schibboleth, als Kenn- oder Codewort des christlichen Glaubens zu gelten? Warum ist ein ganz bestimmter Name und kein allgemeiner Gottesbegriff not-wendig? Um der Namensbindung des Glaubens zu folgen, gilt es zu verstehen, was Namen besagen – und nicht nur bezeichnen. Dem Namen eignet keine abstrakte, allgemeine und damit zeitenthobene Eigenschaft an, sondern er nimmt sich selber des Geschehens an.“
In der aktuellen September-Ausgabe des Deutschen Pfarrerblatts ist von mir der Artikel „Wort und Feuer statt Schall und Rauch – … Mehr
Wort und Feuer statt Schall und Rauch: „Was Menschen Zukunft verheißt, ist weder etwas allgemein Gedachtes noch die Natur, sondern der Name, den die glaubwürdige Geschichte trägt. So wird JHWH im Psalmgebet vertrauensvoll angegangen: „Du bist mein Fels und meine Burg; um deines Namens willen wirst du mich führen und leiten“ (Ps 31,4).“
Wort und Feuer statt Schall und Rauch. Warum ein abstrakter „Gott“ nicht zu glauben ist. Zur Diskussion. Von Jochen Teuffel … Mehr
Namensgedächtnis statt Gottdenken
Warum „Gott“ keine Name für Ihn ist und warum man statt Gotteslehre besser von Namenslehre sprechen sollte, habe ich im … Mehr
Sibylle Lewitscharoff, Beim Namen gerufen: „Niemals war der Name Schall und Rauch, niemals nur ein leicht obenauf sitzendes Häubchen, zufällig und ephemer, immer war zwischen dem Namen und dem, der ihn trägt, eine innige Beziehung gestiftet. Im Namen wohnt eine Zwingkraft. Sie zwingt die Gestalt zu bleiben, und sie verbürgt, daß der windige, sich selbst immerzu entflatternde Mensch sich in seiner Gestalt wieder versammeln kann. Ist mehr als ein Name da, können die Namen in die Wechselrede eintreten und darin belebend wirken.“
In ihren Frankfurter Poetikvorlesungen sowie ihren Zürcher Poetikvorlesungen 2011 befasste sich Sibylle Lewitscharoff wie schon vor ihr Ingeborg Bachmann mit … Mehr