Karl Rahner, Zur gegenwärtigen Situation des Christen. Theologische Deutung der Position des Christen in der modernen Welt (1954): „Die These, die ich aufstellen möchte, ist diese: Die christliche Situation der Gegenwart ist, soweit sie wirklich von heute und für morgen gilt, charakterisierbar als Diaspora, welche ein heilsgeschicht­liches Muß bedeutet, aus dem wir für unser christliches Verhal­ten Konsequenzen ziehen dürfen und müssen.“

Karl Rahners Vortrag von 1954 zur Theologie und Mission in der Diaspora als Lebenssituation einer christlichen Minderheit ist auch nach … Mehr

Hellmut Rosin, The Lord ist God. The Translation of the Divine Names and the Missionary Calling of the Church / Le Seigneur est Dieu (1955): «le nom de JHVH détermine le continu du mot d’Elohim. Il remplit ce mot de sa vérité et de sa lumière» – «Mais l’égalité: JHVH est Dieu ne peut pas être inversée. L’égalité inversé ,Dieu est JHVH’ ne se trouve nulle part dans l’ancien Testament»

Hellmut Rosins englischsprachige Dissertation „The Lord ist God. The Translation of the Divine Names and the Missionary Calling of the … Mehr

Die christliche Mission und die weltweite Einführung des Hospitals: „Die ärztliche Mission hat maß­geblich zur weltweiten Errichtung von Krankenhäusern als Institutionen stationärer Behand­lung und Pflege sowie zum Aufbau eines öffentlichen Gesundheitswesens beigetragen.“

Die christliche Mission und die weltweite Einführung des Hospitals (bzw. Krankenhauses) Drei öffentliche Gebäude markieren den Einfluss christlicher Mission auf … Mehr

Ennio Mantovani über biokosmische Religionsformen in Melanesien bzw. Ozeanien: „In den Religionen Ozeaniens wird un­ter Leben die Wirklichkeit verstanden, die wirkungs­voll positiv sich ausdrückt in Gesundheit, Reichtum, Ansehen, Erfolg, Lebenssinn, guten Be­ziehungen usw.“

Man tut sich schwer als Europäer, unter dem Leitbegriff der Religion außereuropäische Kulturen sachgemäß zu verstehen. Ennio Mantovani, langjähriger Mitarbeiter … Mehr

Jacob Fusseneggers „Mohrentaufpredigt“ und die Beurteilung von Afrikanern im Lindau des Jahres 1657: „Die Haltung der lutherischen Theologie und Kirche gegenüber den Afrikanern dokumentiert sich zunächst in Fusseneggers Afrikabild und sodann in seinem Verständnis des Christentums als für alle Völker der Erde geoffenbarte Religion. Fussenegger verglich Reals afrikanische Heimat mit dem biblischen ‚Goldland Ophir‘, das über unermeßliche Reichtümer verfüge. Aller­dings unterstellt er den Afrikanern auch groben Götzen­dienst, ohne jedoch näher auf ihr vermeintliches ‚Jammerleben‘ ein­zugehen, da er keinerlei Interesse an einer systematischen Her­absetzung ihrer Kulturen zeigt. Die Tatsache, dass er sie für ‚elende verlorne Leut‘ hält, bringt er auch nicht mit ihrem Afrikanertum in Zusammen­hang, sondern mit der Tatsache, daß sie keine ‚getaufften Christen‘ seien. Dafür, so können wir ergän­zen, sind sie nicht verantwortlich, weil die Verkündigung der ‚Frohen Botschaft‘ bisher noch nicht bis zu ihnen vorgedrun­gen war.“

Wie Schwarzafrikaner in der Barockzeit in Deutschland wahrgenommen wurden, darüber gibt Monika Firlas Artikel Auskunft: Jacob Fusseneggers Mohrentaufpredigt und die … Mehr

Xiaojing – chinesischer Klassiker in Sachen Kindespietät: „Ehrfurcht (xiao) ist die Wurzel der Tugend und das, woraus die Erziehung erwächst. Setz’ dich wieder! Ich will mit dir reden. Den Leib mit Haut und Haaren haben wir von Vater und Mutter empfangen. Ihn nicht zu ver­derben oder zu beschädigen wagen: das ist der Ehr­furcht Anfang.“

Als grundlegende Tugend für das menschliche Zusammenleben gilt in der chinesischen Kultur die Kindespietät bzw. Ehrfurcht gegenüber den Eltern (xiao). … Mehr