Martin Luther, Der Grundgedanke des Briefes des Hl. Paulus an die Galater: „Wenn es um die Gerechtigkeit Christi geht, haben wir also nichts zu wirken, da bringen wir nichts vor Gott, sondern sind lediglich die Empfangenden und erleiden einen anderen, der in uns wirkt, nämlich Gott.“

Für Martin Luther ist der Galaterbrief ist neben dem Römerbrief der Schlüsselbrief zur evangelischen Rechtfertigungslehre. Seine Vorlesungen über diesen Brief … Mehr

Neue Luther-Bibel 2017: Warum ist eigentlich David immer noch bräunlich? (1Samuel 16,12): „Für Luther könnte Grund zur Vermeidung der Haar­farbe ‚rot‘ bezüglich David ge­wesen sein, dass auf spätmittelalterli­chen Bildern Judas als Verräter durch die rote Haarfarbe ge­kenn­zeichnet ist.“

Neue Luther-Bibel 2017: Warum ist eigentlich David immer noch bräunlich? (1Samuel 16,12) In der neuen katholischen Einheitsüberset­zung 2017 wird in … Mehr

Martin Luther über das allgemeine Priestertum aller Gläubigen (An den christlichen Adel deutscher Nation): „Das alles kommt daher, dass wir eine Taufe, ein Evangelium und ein Glaubens­bekenntnis haben; denn die Taufe, das Evangelium und das Glaubensbekenntnis, die machen allein geistlich und Christenvolk. So folgt daraus, dass zwischen Laien, Priestern, Fürsten, Bischöfen und, wie sie sagen, Geist­lichen und Weltlichen im Grunde wahrlich kein anderer Unterschied besteht als des Amts oder Werks halber und nicht des Stands halber.“

In seiner Adelsschrift von 1520 hat Martin Luther die Unterscheidung von „Geistlichen“ und „Laien“ innerhalb  der Kirche grundsätzlich in Frage … Mehr

Martin Luther, Bekenntnis der Artikel des Glaubens wider die Feinde des Evangeliums und allerlei Ketzereien (Vom Abendmahl. Bekenntnis, 3. Teil): „Das ist mein Glaube, denn so glauben alle rechten Christen und so lehrt uns die heilige Schrift. Was ich aber hier zu wenig gesagt habe, werden mir meine Büchlein zur Genüge bezeugen, besonders die, die in den letzten vier oder fünf Jahren hinausgegangen sind. Ich bitte alle frommen Herzen, mir dafür Zeugen zu sein und für mich zu bitten, dass ich in diesem Glauben fest bestehen und mein Leben beschließen kann. Denn wenn ich, wovor mich Gott bewahre, aus Anfechtung und Todesnöten etwas anderes würde sagen, so soll es doch nichts sein; ich will hiermit öffentlich bekannt haben, dass es unrecht und vom Teufel eingegeben ist. Dazu helfe mir mein Herr und Heiland Jesus Christus, der gebenedeit ist in Ewigkeit. Amen.“

Luthers »Bekenntnis der Artikel des Glaubens wider die Feinde des Evangeliums und allerlei Ketzereien« ist ein Sonderdruck des dritten Teils … Mehr

Martin Luther über die Vernunft im Hinblick auf Gott (Der Prophet Jona ausgelegt, 1526): „So spielt auch die Vernunft Blindekuh mit Gott und tut lauter Fehlgriffe und tappt immer daneben, so dass sie das Gott nennt, was nicht Gott ist, und umgekehrt nicht Gott nennt, was Gott ist, was sie beides nicht täte, wenn sie nicht wüßte, dass Gott wäre, oder gerade wüßte, welches oder was Gott wäre.“

Was kann man kraft der eigenen Vernunft von Gott wissen? Dieser Frage geht Martin Luther in seine Auslegung zum Jonabuch … Mehr

Martin Luther, Die drei Symbole oder Bekenntnisse des Glaubens Christi, in der Kirche einträchtiglich gebraucht (1538): „Es müssen wahrlich alle drei Stücke geglaubt sein, nämlich: dass er Gott sei; ebenso, dass er Mensch sei; ebenso, dass er für uns solcher Mensch geworden sei, das ist, wie das erste Symbol sagt: empfangen vom heiligen Geist, geboren von Maria der Jungfrau, gelitten, gekreuziget, gestorben und auferstanden usw. Fehlets an einem Stücklein, so fehlen alle Stücke. Denn der Glaube soll und muß ganz und vollkommen sein. Ob er wohl schwach sein und angefochten werden kann, soll und muß er dennoch ganz und nicht falsch sein. Schwach sein tut den Schaden nicht, aber falsch sein, das ist der ewige Tod.“

Im Protestantismus gilt das Sittengebot: Jede/r ordinierte Amtsträger/in darf in der Kirche zur Sprache bringen, wie er oder sie für … Mehr