Pascals Drama (1954) Von Reinhold Schneider Man muß einen geheimen Gedanken im Hintergrund haben und von ihm ans alles beurteilen, … Mehr
Kategorie: Literatur und Gedichte
Gottfried Bachl, Im Tunnel der Trauer: „Im Tunnel / der Trauer / greifen wir nach dir, / und die Hände / sind zu kurz, / um dein Herz zu fassen, / das rund um uns / schlägt.“
Im Tunnel der Trauer Im Tunnelder Trauergreifen wir nach dir,und die Händesind zu kurz,um dein Herz zu fassen,das rund um … Mehr
Gottfried Bachl, Psalm 48: „was ich mir nicht verbieten lasse. // die rede vom anfang, / vom urplötzlichen einschlag. // die Weigerung, dem zufall / viel zuzutrauen. // den vorzug, jemand lieber zu haben / als das etwas.“
Psalm 48 was ich mir nicht verbieten lasse. die rede vom anfang,vom urplötzlichen einschlag. die Weigerung, dem zufallviel zuzutrauen. den … Mehr
Stammt das Gedicht „Alles beginnt mit der Sehnsucht“ wirklich von Nelly Sachs oder ist es nicht doch ein Kukucksgedicht: „Fing nicht auch Deine Menschwerdung, Gott, / mit dieser Sehnsucht nach dem Menschen an?“
In der aktuelle Ausgabe von Publik Forum (Nr. 22 / 2025, S. 40f) bespricht Helmut Jaschke folgendes Gedicht und stellt … Mehr
Gunda Schneider-Flume, Meditation zu Römer 8,38f: „Die Ewigkeit ragt in das Jetzt und schenkt erfüllte Zeit, / das Fest der Freude. – / Doch später das Gericht, / das aufdeckt alle Taten, / die Täter und die Opfer. / Gott hebt sie alle auf. / Er fügt die Splitter und die Scherben, / die Bruchstücke vergangener Geschichte / und schafft daraus ein ganzes Bild, / um zu bewahren, wie er selbst gedenkt.“
Meditation zu Römer 8,38f Von Gunda Schneider-Flume „Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte … Mehr
Christine Lavant, Von meiner Seele, Herr, rede ich nimmer: „Dieses ist eine sehr große Rechnung, o Herr … / Und wenn ich dich jetzt sanftmütig bitte / und wenn ich dich jetzt zornmutig beschwöre / mir Zeit zu lassen die Summe meiner Verschuldung zu prüfen, / so solltest du mich wohl erhören, / solltest Einsehen haben um der Gerechtigkeit willen / und mir bis zur völligen Klärung / ersparen den Irrsinn.“
Von meiner Seele, Herr, rede ich nimmer Von meiner Seele, Herr, rede ich nimmer,die ist schon für alles verloren.Aber den … Mehr
Christine Lavant, Als Gott gewahrte: „Als Gott gewahrte, wie so schön geraten / dein holdes Herz in aller Armut war, / warf er noch einmal mit dem Spaten / viel Leid auf dich, damit nach Tag und Jahr / dies Rot noch röter auferblühe.“
Als Gott gewahrte Als Gott gewahrte, wie so schön geratendein holdes Herz in aller Armut war,warf er noch einmal mit … Mehr
Gunda Schneider–Flume, Hoffnung: „Wo es scheint, als käme nichts mehr, / tut sich neue Hoffnung auf, / wider Erwarten / und wider Kalenderansage, / denn Gott kommt da, / wo vermeintlich / nichts mehr kommt.“
Hoffnung[1] Wo es scheint, als käme nichts mehr,tut sich neue Hoffnung auf,wider Erwartenund wider Kalenderansage,denn Gott kommt da,wo vermeintlichnichts mehr … Mehr
Reinhold Schneiders Sonett ‚Auferstehung‘ (1942): „Ein jeder Schmerz will Ihn im Grabe wecken, / Und jeder Tote wartet auf Sein Wort, / Das aus der Tiefe Kerkermauern reißt.“
Auferstehung Doch will der König in dir auferstehn,Mein trauernd Volk, du darfst sein Grab nicht sein.Der Erde Macht, des Abgrunds … Mehr