Norbert Lüdecke über die päpstliche Primatialgewalt Wer wissen will, was die römisch-katholische Kirche im Unterschied zu anderen Kirchen ausmacht, muss … Mehr
Kategorie: Kirchenreform und Kirchensteuer
Kirchengebote, Sonntagsgebot, Sonntagspflicht und Seelenheil in der römisch-katholischen Kirche: „Die sonntägliche Eucharistie legt den Grund zum ganzen christlichen Leben und bestätigt es. Deshalb sind die Gläubigen verpflichtet, an den gebotenen Feiertagen an der Eucharistiefeier teilzunehmen, sofern sie nicht durch einen gewichtigen Grund (z. B. wegen Krankheit, Betreuung von Säuglingen) entschuldigt oder durch ihren Pfarrer dispensiert sind. Wer diese Pflicht absichtlich versäumt, begeht eine schwere Sünde.“
Kirchengebote, Sonntagspflicht und Seelenheil in der römisch-katholischen Kirche Für die meisten evangelischen Christen dürfte es unbekannt sein, dass in der … Mehr
Kirchensteuer in der Kritik
In der heutigen Ausgabe von SWR2 Glauben ist von Brigitte Lehnhoff unter dem Titel „Kirchensteuer in der Kritik. Eine Bestandsaufnahme“ … Mehr
„Gehören Sie einer christlichen Konfession an?“ Wie eine Frage auf dem Einwohnermeldeamt reformierte Ungarn und freikirchliche Bulgaren in Deutschland ungewollt zu steuerpflichtigen Mitgliedern einer verfassten Landeskirche werden lässt
Können zugezogene protestantische Christen als Mitglieder der Landeskirche vereinnahmt werden? Mir stellt sich gegenwärtig eine neue Herausforderung in Sachen Kirchensteuer. … Mehr
Demokratie in der Kirche? Um Himmels willen! – Warum es in den verfassten Landeskirchen nicht zur Abschaffung der Kirchensteuer kommen kann
Demokratie in der Kirche? Um Himmels willen! Die neueste Umfrage in Sachen Kirchensteuer bringt es (mal wieder) ans Licht. Nach … Mehr
Thomas Kaufmann – „Die Reformation steht noch aus“
Der Reformationshistoriker und Theologe Thomas Kaufmann, der jüngst das Buch „Erlöste und Verdammte: Eine Geschichte der Reformation“ veröffentlicht hat, vermag … Mehr
Ökumenische Abendmahlsfeier mit Pater Anselm Grün auf dem Schwanbergtag 2016
Der diesjährige Schwanbergtag am 26. Juni, der von der evangelischen Communität Casteller Ring verantwortet wird, stand unter dem Thema „damit … Mehr
Søren Kierkegaard – Christentum hospitalisiert. Die Einschätzung des Arztes (1855): „Denk Dir ein Krankenhaus. Die Patienten sterben wie Fliegen. Die Methoden werden auf die eine und die andere Weise geändert: hilft nichts. Woran kann es dann liegen? Es liegt am Gebäude, das ganze Gebäude hat Gift in sich; dass die Patienten als an einer Krankheit gestorben verzeichnet werden, der eine an dieser, der andere an jener, ist eigentlich nicht wahr; denn sie sind alle an dem Gift gestorben, das im Gebäude ist. So im Religiösen. Dass der religiöse Zustand jämmerlich ist, dass sich die Menschen religiös in einem erbärmlichen Zustand befinden, das steht fest. Einer meint dann, wenn man ein neues Gesangbuch, ein anderer, wenn man eine neue Liturgie, ein dritter, wenn man Gottesdienst mit Musik bekäme usw. usw., würde das helfen. Vergeblich; denn es liegt am: Gebäude. Das ganze Gerümpel mit einer Staatskirche, wo, geistig gesprochen, seit unvordenklichen Zeiten nicht gelüftet worden ist, die eingesperrte Luft in diesem Gerümpel hat Gift entwickelt. Und deshalb ist das religiöse Leben krank oder ausgestorben, ach, denn eben das, was Weltlichkeit als Gesundheit ansieht, ist, christlich, Krankheit, ebenso wie, umgekehrt, das christlich Gesunde von Weltlichkeit als krankhaft angesehen wird.“
Kierkegaards letzte publizistische Unternehmung war seine Abrechnung mit dem organisierten Christentum und insbesondere mit der lutherischen Staatskirche in Dänemark, die … Mehr
Klaus Mertes, Widerspruch aus Loyalität (2015): „Der aus tieferer Loyalität heraus Widersprechende, wie ich ihn verstehe, ist zum Beispiel nicht jener Typ des Querdenkers, der den Mainstream deswegen gegen den Strich bürstet, weil er es aus Gründen seines Selbstverständnisses nicht aushält, auch einmal mit dem Mainstream übereinzustimmen. Diesem Typ fehlt der letzte Ernst, die Bereitschaft, das Risiko der Stigmatisierung und Anfeindung wirklich einzugehen; oder es fehlt ihm Sensibilität dafür zu begreifen, was er auslöst, so dass die Anfeindungen erst gar nicht bei ihm ankommen.“
Es war der Jesuitenpater Klaus Mertes, der Anfang 2010 als damaliger Rektor des katholischen Gymnasiums „Canisius-Kolleg“ in Berlin die Aufklärung … Mehr