Was für eine Lebensgeschichte: Clara (Klara) Spaleck wurde am 17. Januar 1878 in die jüdische Familie Eisenkraft im Bezirk Wiznitz … Mehr
Kategorie: Kirchengeschichte
Wilhelm Vischers Leserbrief wider die schweizer Einreisesperre für Juden 1942: „Die Sorge um unsere eigene Ernährung und die Angst vor den Machthabern dieser Zeit dürfen uns nicht dahin drängen, daß wir die Gottesfurcht wegwerfen. Jetzt müssen und können wir mit der Tat den Dank an Gott beweisen, der so oft in Reden ausgesprochen worden ist, den Dank dafür, daß er durch seine Gnade unser Vaterland wunderbar erhalten hat.“
Leserbrief wider die schweizer Einreisesperre für Juden Von Wilhelm Vischer Nachdem die Schweiz am 13. August 1942 eine Einreisesperre für … Mehr
Clara Eisenkraft (Spaleck), Christuserleben in Theresienstadt: „Diese sogenannten Volljuden waren eigentlich die bewussteren Christen! Bei ihnen fand man vielfach das, was man bei den Menschen vergeblich suchte: bewusstes Christentum in Theorie und Tat. Das waren die Menschen, die mit größter Aufopferung unter den widrigsten Verhältnissen und unmöglichen Umständen Großes leisteten im Dienst an ihren Mitmenschen und Gefährten der Leiden.“
In Ergänzung zu Goldschmidts Geschichte der evangelischen Gemeinde Theresienstadt 1942-1945 hatte Clara Eisenkraft (Spaleck) in ihrem postum erschienenen Buch „Damals … Mehr
Karl Barths Rückruf-Brief an Dietrich Bonhoeffer in London vom 20. November 1933: „Sie müssten jetzt alle noch so interessanten denkerischen Schnörkel und Sondererwägungen fallen lassen und nur das Eine bedenken, dass Sie ein Deutscher sind, dass das Haus Ihrer Kirche brennt, dass Sie genug wissen und was Sie wissen gut genug zu sagen wissen, um zur Hilfe befähigt zu sein und dass Sie im Grunde mit dem nächsten Schiff auf Ihren Posten zurückkehren müssten! Nun, sagen wir: mit dem übernächsten!“
Nachdem Dietrich Bonhoeffer den Pfarrdienst für zwei deutschsprachige Auslandsgemeinden in London übernommen und seine Beweggründe Karl Barth in einem Brief … Mehr
Dietrich Bonhoeffers Brief an Karl Barth über seinen Weggang nach London 1933: „Ich fühlte, daß ich mich unbegreiflicherweise gegen alle meine Freunde in einer radikalen Opposition befände, ich geriet mit meinen Ansichten über die Sache immer mehr in die Isolierung, obwohl ich persönlich in nächster Beziehung mit diesen Menschen stand und blieb – und das alles machte mir Angst, machte mich unsicher, ich fürchtete, daß ich mich aus Rechthaberei verrennen würde.“
Nachdem Dietrich Bonhoeffer am 17. Oktober 1933 den Pfarrdienst für zwei deutschsprachige Auslandsgemeinden in London übernommen hatte, schrieb er an … Mehr
Etty Hillesums letzte Postkarte aus dem Zug nach Auschwitz (1943): „Ich öffne die Bibel an einer zufälligen Stelle und finde dies: Der Herr ist meine hohe Zuflucht. Ich sitze mitten in einem vollen Güterwagen auf meinem Rucksack.“
Als Etty Hillesum (1914-1943) am 7. September 1943 aus dem Durchgangslager Westerbork mit dem Zug in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert … Mehr
Sophie Scholl on Praying 1941: „When I try to pray and reflect on whom I’m praying to, I almost go crazy, I feel so infinitely small. I get really scared, so the only emotion that can surface is fear. I feel so powerless in general, and doubtless I am. I can’t pray for anything except the ability to pray.“
Diary: Draft of a letter intended for her sister Inge but never sent, Blumberg, undated [November/December 1941] I’ve received four … Mehr
Hans Scholl’s Letter on Prayer (January, 1942): „I’ve no idea what will happen to us when the semester ends in a month’s time, nor do I care in the least. I’ve dropped anchor, come what may, and nothing can really trouble me from now on.“
To Rose Nägele, Munich, January 25, 1942 Dear Rose, My promise was a rash one. Several weeks have gone by … Mehr
Hans Georg Geyer über Karl Gerhard Steck (1978): „Gerade das scharfe Bewußtsein von und für dessen schmerzhafte Unausweichlichkeit aber haben wir nicht zuletzt bei dem Theologen Karl Gerhard Steck lernen können. Die weiten Horizonte anspruchsvoller Gelehrsamkeit sind ihm so wenig fremd wie der unverrückbare Standpunkt in statu confessionis.“
Über Karl Gerhard Steck Von Hans Georg Geyer Karl Gerhard Steck, dem gelehrten und streitbaren Lehrer evangelischer Theologie, am 28. … Mehr