Fürchtet Euch nicht! Ein Brief (1950) Von Karl Barth Lieber Herr Pfarrer! [Wolf-Dieter Zimmermann] Soso, nun ist also in Westdeutschland … Mehr
Kategorie: Karl Barth
Karl Barth, Dankbrief an Mozart (1955): „Was ich Ihnen danke, ist schlicht dies, dass ich mich, wann immer ich Sie höre, an die Schwelle einer bei Sonnenschein und Gewitter, am Tag und bei Nacht guten, geordneten Welt versetzt und dann als Mensch des 20. Jahrhunderts jedes Mal mit Mut (nicht Hochmut!), mit Tempo (keinem übertriebenen Tempo!), mit Reinheit (keiner langweiligen Reinheit!), mit Frieden (keinem faulen Frieden!), beschenkt finde. Mit Ihrer musikalischen Dialektik im Ohr kann man jung sein und alt werden, arbeiten und ausruhen, vergnügt und traurig sein, kurz: leben. Sie wissen jetzt noch viel besser als ich, dass dazu noch mehr nötig ist als auch die beste Musik. Aber es gibt Musik, die dem Menschen (nachträglich und beiläufig!) dazu hilft, und andere, die das weniger tut. Die Ihrige hilft dazu.“
Dankbrief an Mozart Basel, 23. Dezember 1955 Lieber Herr Kapellmeister und Hofkompositeur! Da hat nun jemand den kuriosen Gedanken gehabt, … Mehr
Karl Barth über Nikolaus Ludwig von Zinzendorf in seiner Kirchlichen Dogmatik: „der größte – und vielleicht der einzige ganz echte – Christozentriker («Christomonist» sagen die Toren!) der Neuzeit“
Karl Barth über Nikolaus Ludwig von Zinzendorf Wenn nicht Alles trügt, ist eben das die gewiß prophetische Intention des Grafen … Mehr
Karl Barths Rückruf-Brief an Dietrich Bonhoeffer in London vom 20. November 1933: „Sie müssten jetzt alle noch so interessanten denkerischen Schnörkel und Sondererwägungen fallen lassen und nur das Eine bedenken, dass Sie ein Deutscher sind, dass das Haus Ihrer Kirche brennt, dass Sie genug wissen und was Sie wissen gut genug zu sagen wissen, um zur Hilfe befähigt zu sein und dass Sie im Grunde mit dem nächsten Schiff auf Ihren Posten zurückkehren müssten! Nun, sagen wir: mit dem übernächsten!“
Nachdem Dietrich Bonhoeffer den Pfarrdienst für zwei deutschsprachige Auslandsgemeinden in London übernommen und seine Beweggründe Karl Barth in einem Brief … Mehr
Dietrich Bonhoeffers Brief an Karl Barth über seinen Weggang nach London 1933: „Ich fühlte, daß ich mich unbegreiflicherweise gegen alle meine Freunde in einer radikalen Opposition befände, ich geriet mit meinen Ansichten über die Sache immer mehr in die Isolierung, obwohl ich persönlich in nächster Beziehung mit diesen Menschen stand und blieb – und das alles machte mir Angst, machte mich unsicher, ich fürchtete, daß ich mich aus Rechthaberei verrennen würde.“
Nachdem Dietrich Bonhoeffer am 17. Oktober 1933 den Pfarrdienst für zwei deutschsprachige Auslandsgemeinden in London übernommen hatte, schrieb er an … Mehr
Karl Barth über die Königsherrschaft Christi (Das Glaubensbekenntnis der Kirche, 1942): „Wenn man erklärt: Gott regiert die Welt, so heißt das: Jesus Christus regiert die Welt. Die in der Versöhnung am Kreuz, in der Vergebung der Sünden, im Akt der göttlichen Gerechtigkeit und Barmherzigkeit offenbarte Gewalt ist gleichbedeutend mit der Gewalt des bezeichnenderweise an eben dieser Stelle des Symbols erwähnten „allmächtigen Gottes“, mit seiner Gewalt über die ganze Welt.“
Über die Königsherrschaft Christi Von Karl Barth Auf ähnliche Weise, wie wir bei der Erklärung der Auferstehung vorgegangen sind, wollen … Mehr
Karl Barth, Über den christologischen Begriff der Geschichte (Das Glaubensbekenntnis der Kirche, 1942): „Die Geschichte Jesu Christi ist meine eigene Geschichte! Sie ist mir näher als die verschiedenen Ereignisse meines Lebens. Die Geschichte Christi ist keine nachträglich meinem Leben und dem Leben der Kirche gegebene Erklärung. Sie ist der Grund und die geheime Wirklichkeit der ganzen Menschheit, ja sogar jeder Kreatur.“
Über den christologischen Begriff der Geschichte Von Karl Barth Wir haben schon gesehen (vgl. die Einführung in den zweiten Artikel), … Mehr
Karl Barths Auslegung zu Johannes 8,3-11 (Jesus und die Ehebrecherin) in seiner Kirchlichen Dogmatik: „Wohl aber durfte und sollte sie von jetzt an – und das ist es, was ihr dort zugerufen wird – als eine durch des gnädigen Gottes Gericht aufgerichtete und ausgerichtete Übertreterin leben: im Stande der Übertretung schon unter dem mächtigen Anstoß ihrer in Jesus vollzogenen Versetzung in den Stand «ewiger Gerechtigkeit, Unschuld und Seligkeit», in der irreparablen Unordnung ihres Lebens schon orientiert an der Ordnung seines Reiches.“
Auslegung zu Johannes 8,3-11 (Jesus und die Ehebrecherin) Von Karl Barth Die Frau, von der in dem Text Joh. 8, … Mehr
Karl Barth über die Allmacht und die Hand Gottes (Das Glaubensbekenntnis der Kirche, 1943): „Gott verfügt über die Menschen, er regiert und leitet sie. Ebenso wie er der wahre Vater ist, ist er auch der, der die wahren Hände hat. Wir müssen uns hüten vor jenem idealistischen Spiritualismus, der uns sagen läßt: Gott ist zu sehr Geist, um Hände zu haben. Nein, er hat Hände, und zwar die wahren Hände (und keine Klauen wie die unsrigen …).“
Über die Allmacht und die Hand Gottes Von Karl Barth Zwischen Oktober 1940 und Januar 1943 hielt Karl Barth in … Mehr