Predigtmeditation zu 1.Mose 4,1-16 (13. Sonntag nach Trinitatis) Von Hans Joachim Iwand Sed illud Dei praeceptum Cain sicut praevicator accepit. … Mehr
Kategorie: Hans Joachim Iwand
Hans Joachim Iwand, Predigt über Psalm 46 – Gott ist unsre Zuversicht und Stärke (1943): „Gott bedeutet Frieden! Achtet auf seine Zeichen. Wenn sich sein Name erhebt, dann ist das Ende all der Leiden gekommen. Wenn die Sonne aufgeht, muß die Nacht weichen. Gott wird richten unter den Heiden und strafen viele Sünder. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen.“
Predigt über Psalm 46 – Gott ist unsre Zuversicht und Stärke Von Hans Joachim Iwand Ein Lied der Kinder Korah, … Mehr
Hans Joachim Iwand, Der Prinzipienstreit innerhalb der protestantischen Theologie (1958): „Der Mensch und das Wort Gottes – sie können beide nicht statisch einander gegenüberstehen, das eine verwandelt das andere ständig in sich, entweder der Mensch verwandelt Gott und sein Wort in seine Welt und in seine Art, oder umgekehrt, Gott verwandelt uns in sein Wort und in seinen Geist.“
Der Prinzipienstreit innerhalb der protestantischen Theologie Von Hans Joachim Iwand Im Jahre 1908 erschien in der „Zeitschrift für wissenschaftliche Theologie“ … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigtmeditation zu Lukas 15,1-10 (1950): „Drittens wird zu beachten sein, daß das bewegende Moment dieser beiden Gleichnisse, wie schon gesagt, die Freude ist. Das ist in dieser Stärke kaum an anderen Stellen des Neuen Testaments so rein und im Zusammenklang von Himmel und Erde herausgestellt. Es hat geradezu etwas von dem Weihnachtsevangelium Lk. 2,10f. in sich. Diese dort verkündete Freude wird hier im Heilandswirken Jesu sichtbar.“
Predigtmeditation zu Lukas 15,1-10 (3. Sonntag nach Trinitatis) Von Hans Joachim Iwand peccatores sunt pulchri, quia diliguntur, non ideo diliguntur, … Mehr
Hans Joachim Iwand, Hütet euch. Predigt über Matthäus 7,13-23 (1946): „Das ist das Geschäft der falschen Propheten: Sie kommen und entfachen die Wunschbilder in der so oft enttäuschten Seele der Menschen. Diese Bilder, die sie hervorzaubern, zerschlägt keine Katastrophe, im Gegenteil, je trostloser die Wirklichkeit wird, desto mehr wird der Mensch daran kranken.“
Hütet euch. Predigt über Matthäus 7,13-23 Von Hans Joachim Iwand Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist … Mehr
Hans-Joachim Iwand, Du sollst nicht töten. Predigt über Matthäus 5,21f (1950): „‚Wer zu seinem Bruder sagt: Racha, der ist des Rats schuldig‘. Racha heißt soviel wie Dummkopf, hohler, leerer Tropf. In Wahrheit ist damit die Wand gemeint, die wir aufrichten zwischen Gebildeten und Ungebildeten, zwischen Urteilsfähigen und Unmündigen, zwischen Griechen und Barbaren, zwischen Akademikern und Nichtakademikern.
Du sollst nicht töten. Predigt über Matthäus 5,21f Von Hans-Joachim Iwand Es wird wenig Zeiten in der Menschheitsgeschichte gegeben haben, … Mehr
Hans Joachim Iwands Hiobspredigt vom Juli 1944 im Hinblick auf Hiob 19,19-27: „Gerade weil es Gott ist, an dem er leidet, ist es auch Gott der ihm hilft. Hiob kann nicht dabei stehen bleiben, daß Gott sein Feind ist, er kann nicht dabei stehen bleiben, daß er von Gott selbst an den Satan preisgegeben ist. Zu allerletzt wird es anders sein.“
Im Sommer 1944 predigte Hans Joachim Iwand in den Wochenschlussgottesdiensten in der St.-Marien-Kirche in Dortmund über Hiob. Hier seine siebte … Mehr
Hans Joachim Iwand, Predigt über Lukas 6,36-38 (1935/37): „Seid barmherzig. Wer dies Gebot versteht, der wird dadurch nicht unwahr, sondern im Gegenteil, er wird wahr. Denn der barmherzige Mensch, das eben ist der Mensch, der Mensch bleibt, der nicht auf der Leiter seiner Tugenden in den Himmel steigt und von oben auf die böse Welt heruntersieht; sondern er neigt sich zu den Niedrigen, er hält Gemeinschaft mit den Irrenden und Verlorenen, er steigt von seinem Maultier und liest den Unglücklichen vom Wegrande auf, der unter die Räuber gefallen ist, er hebt nicht Steine auf, um zu steinigen, wenn einer einen Fehltritt begangen hat, er lädt sich selbst die Fehler der anderen auf seine Schulter, er deckt ihre Sünden und trägt ihre Lasten, er zerbricht lieber selbst, als dass er andere zerbricht, er steigt lieber selbst herunter als dass er andere herunter stößt – er ist nicht ein Mensch, der Gott werden möchte und zum Teufel wird, sondern er ist ein Mensch, der so herabsteigt, wie Gott zu ihm herabgestiegen ist, ein schwacher, armer, verspotteter, ja vielleicht auch seinen eigenen Sünden und Fehlern gegenüber gebrechlicher und schwacher – aber dennoch, dennoch ein wahrer Mensch.“
Seid, was Gott ist. Predigt über Lukas 6,36-38 (1935/37) Von Hans Joachim Iwand Darum seid barmherzig, wie auch euer Vater … Mehr
Helmut Thielicke im Nachruf auf Hans Joachim Iwand 1960: „Ich habe noch nie einen Menschen erlebt, der so unter seinem Gewissen gelitten hätte wie Hans Iwand, dem das Schicksal der Kirche, dem ihre Fehlentscheidungen und Irrwege buchstäblich den Schlaf raubten und sich wie die Last eigener Schuld und eigenen Versäumens auf die Seele legten“.
Nachdem Hans Joachim Iwand am 2. Mai 1960 in Folge eines Schlaganfalls in Bonn verstarb, hielt Helmut Thielicke vor seinen … Mehr