Hans Joachim Iwand, Predigtmeditation zu Matthäus 4,1-11: „Jesus Christus hat die drei Möglichkeiten, bei denen das Kreuz umgangen wird, als Versuchungen enthüllt. Er hat die Unvereinbarkeit dieses Weges mit dem der wahren Erlösung statuiert, wir haben die Ur-Entscheidung nicht mehr zu treffen“.

Predigtmeditation zu Matthäus 4,1-11 Von Hans Joachim Iwand Eins wird jede Predigt dieses berühmten, an Tiefe unerschöpflichen Textes als Gesamtausrichtung … Mehr

Hans Joachim Iwand zum Verhältnis von Juden und Christen nach 1945: „Eigentlich müsste man denken, dass wir Überlebenden jedes Glied dieses so hart ge­troffenen Volkes, wenn es zurückkehrt oder unter uns lebt, in ganz besonderer Weise ehren müs­sen. Es sind ja die letzten Lebenden, an denen wir noch etwas gutmachen können, nicht gutma­chen im ewigen, aber doch im zeitlichen Sinn. Ich sehe es immer als eine besondere Gnade an, wenn einer von ihnen, der dies überstanden hat, unser Haus betritt.“

Zum Verhältnis von Juden und Christen nach 1945[1] Von Hans Joachim Iwand Als die Judenverfolgung in Deutschland begann, haben wir … Mehr

Hans Joachim Iwand, Gott mehr gehorchen als den Menschen! Evangelisch-theologisches Gutachten zur Frage des Widerstandsrechts (1952): „Dieser Ano­mos, der gesetzlose Mensch, ist nach der Auffassung des Neuen Testaments und aus der Leh­re Jesu selbst der eigentliche Anti-Christ. Es ist der gesetzlose Mensch, der den sittlichen Charakter des Rechts innerhalb aller Ordnungen des Glaubens und des bürgerlich staatlichen Lebens so zersetzt, dass der ganze Körper des Staats­wesens bis in die letzten Fugen hinein von einem Gift zerfressen wird und alles zur Auflösung bringt, was heilig ist im Himmel und auf Erden.“

Nachdem Otto Ernst Remer im Mai 1951 bei einer Parteiveranstaltung der Sozialistischen Reichspartei die Attentäter des 20. Juli 1944 als … Mehr

Hans Joachim Iwand in einem Brief zum Tod des Pianisten Edwin Fischer 1960: „Der Tod ist eine furchtbare Sache, ich habe oft versucht in Liebe und Leidenschaft durch die Ritzen zu gucken, die er zwischen hier und dort offen gelassen hätte, aber es sind keine und man sieht letzten Ende doch immer nur wie in einen Spiegel. Gott hat fest zugemacht, damit er uns einmal wirklich überraschen kann.“

Zum Tod des Pianisten Edwin Fischer Von Hans Joachim Iwand Nachdem der Pianist Edwin Fischer am 24. Januar 1960 gestorben … Mehr

Hans Joachim Iwand über die Kirche und Israel (Predigtmeditation zu Epheser 2,19, 1946): „Es war schon längst ein Haus Gottes, ein Volk Gottes da, es war längst Gott offenbar in seinem Willen und seiner Verheißung, es war längst Of­fenbarung geschehen, es war, wie Luther gern sagt, Kirche da seit Beginn der Welt. Es war ein Volk da, das sich Gott zum Eigentum erwählt hatte und das er wunderbar ge­führt, mit dem er sich in einzigartiger Weise verbunden hatte.“

Predigtmeditation zu Epheser 2,19 (Wochenspruch 7. Sonntag nach Trinitatis) Von Hans Joachim Iwand So seid ihr nun nicht mehr Gäste … Mehr

Gerhard Sauter about Hans Joachim Iwand and the „Göttingen Sermon-Meditations“: „Hans Iwand was a leading Luther scholar and theologian of the „Confessing Church“ in the German church struggle from 1933 on. After that, he was theologically close to Karl Barth, although he also criticized Barth, reminding the theological community of Martin Luthers distinction between law and gospel.“

Hans Joachim Iwand (1899-1960) By Gerhard Sauter Hans Iwand was a leading Luther scholar and theologian of the „Confessing Church“ … Mehr

Hans Joachim Iwand, Der Name des Herrn. Predigt zu Apostelgeschichte 4,11-12 (1935): „Mit einem Male ist es klar, mit einem Male ahnen alle, die einen mit Schrecken und die anderen mit seligster Gewißheit, dass mit der Auferweckung Jesu der Gegenangriff Gottes eingesetzt hat gegen das Gericht aller derer, die Jesus zu den Toten geworfen haben: dass diese Tat frevelnden Hochmutes den Himmel zerris­sen, dass sie Gott in seiner Majestät zum Eingreifen gebracht hat, dass dieser Name Gewalt bekommen hat wie noch nie ein Name auf Erden, dass er über der Erde steht wie eine Erinnerung, die nicht verblasst und wie eine Verheißung, die alle Tage neu ist.“

Der Name des Herrn. Predigt zu Apostelgeschichte 4,11-12 Von Hans Joachim Iwand Apostelgeschichte 4,11-12: Das ist der Stein, von euch … Mehr