Gebet zu Psalm 23 – Der gute Hirte: „Dein Wort spricht unser Leben an. Du bist der gute Hirte, Du suchst uns, rufst uns beim Namen, holst uns ein, wo wir uns selbst verlorengehen. Die Sünde trägst Du nicht nach, hast sie in deinen Tod hineingenommen. Auferstanden aus dem Grab schenkst Du ewiges Leben mit Dir. Lass uns den Glauben an Dich finden – auch durch Zweifel hindurch. Leite uns auf unserem Lebensweg durch dunkle Täler und über lichte Höhen. Halte uns in Gemeinschaft mit Dir.“

Gebet zu Psalm 23 Herr Jesus Christus,Dein Wort spricht unser Leben an.Du bist der gute Hirte,Du suchst uns, rufst uns … Mehr

Martin Luthers Predigt über das Vaterunser (Matthäus 6,5-15) von 1530: „Darum spricht nun Christus: ‚Euer himmlischer Vater weiß, was ihr bedürfet, ehe ihr darum bittet‘; als wollte er sagen: Was tut ihr, dass ihr meint ihn mit eurem langen Gewäsch zu betäuben, dass er euch gebe, was ihr bedürfet? Ihr dürft ihn nicht mit Worten überreden, oder lange unterrichten, denn er weiß es zuvor besser, was euch not ist, denn ihr selber. Gleich als wenn du vor einen Fürsten oder Richter kämest, der deine Sache besser wüsste, denn du sagen könntest, und wolltest viel Gewäsch machen, ihn davon zu unterrichten, so wird er über dich lachen, oder vielmehr unlustig auf dich werden. Ja, wir wissen auch nicht, spricht Paulus (Römer 8,6.20), wie wir bitten sollen, dass, wenn er uns erhört und etwas gibt, so gibt er es, über das wir verstehen und hoffen können (Epheser 3,20). Darum lässt er uns häufig etwas bitten, das er nicht sofort gibt, oder wohl gar nicht gibt, als der wohl weiß, was uns not und nütze ist oder nicht; welches wir selbst nicht sehen, und zuletzt selbst müssen bekennen, dass uns nicht gut gewesen wäre, wenn er uns nach unserem Bitten gegeben hätte. Darum dürfen wir ihn nicht lehren noch vormahlen mit unserem langen Gewäsch, was und wie er uns tun soll; denn er will also geben, dass sein Name geheiligt werde, und sein Reich und sein Wille dadurch gefördert werden und fortgehe.“

In seinen Wochenpredigten über Matthäus 5-7 hatte Martin Luther 1530 auch über das Vaterunser gebetet: Predigt über Matthäus 6,5-15 Von … Mehr

Edmund Schlink über die Doxologie bzw. den Lobpreis in seiner Ökumenischen Dogmatik: „Sowohl in den alttestamentlichen Psalmen als auch in den neutestamentlichen Doxologien und in der Geschichte der kirchlichen Liturgie kommt der Lobpreis Gottes in einer immer neuen Plerophorie zum Ausdruck, in der die Uner­schöpflichkeit der göttlichen Vollkommenheit gepriesen wird. Die Unerschöpflichkeit des durch den Namen aussagbar gewordenen Gottes drängt zum Überschwang der Aussagen. Darum braucht es keineswegs eine Entartung des Lobpreises zu sein, wenn er z. B. in man­chen afrikanischen Gemeinden vom wortlosen Jubel und Tanz umgeben ist.“

Was Edmund Schlink 1983 in seiner Ökumenischen Dogmatik in Sachen Lobpreis und Doxologie geschrieben hat, ist immer noch lesenswert: Der … Mehr

Abraham Joshua Heschel, Vom Lobpreis über einem Laib Brot (Gott sucht Menschen): „Doch werden wir belehrt, dass der Bauer, der den Samen der Erde anvertraut, es im Glauben an Gott, nicht im Glauben an die Natur tun soll. Denn das ist das Wesen des Glaubens: selbst das, was uns als ein natürlicher Ablauf erscheint, als einen Akt Gottes begreifen.“

Vom Lobpreis über einem Laib Brot Von Abraham Joshua Heschel Nehmen wir einen Laib Brot. Er ist ein Produkt aus … Mehr