In Deinen guten Händen Von Max Josef Metzger In Deinen guten Händenruht meines Lebens Los.Die Todesdrangsal wendenmag Deine Allmacht bloß.So … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Paul Schempps Predigt über Prediger/Kohelet 1: „Wir haben genug verzweifelte Menschen, genug zerbrochene Herzen um uns und unter uns, wir haben genug Leichtsinn und genug Schwermut in unserer bitteren Gegenwart und wohl auch genug von beidem in unserem eigenen Herzen, als dass wir diesen Prediger zur Rechtfertigung unserer Stimmungen, ja zum Bundesgenossen unserer Haltlosigkeit machen dürften.“
1952 hielt Paul Schempp in der reformierten Gemeinde in Stuttgart eine Predigtreihe über die ersten vier Kapitel des Buches Prediger … Mehr
Martin Honecker über Hermann Diem: „Mit der Konzentration auf die Predigt als dem Grundgeschehen von Kirche war seine theologische Arbeit fast ausschließlich an der Kirche und ihrer Praxis orientiert. Der württembergischen Kirche war er – trotz oder vielleicht sogar wegen mancherlei Auseinandersetzungen und Konflikten – sehr stark verbunden.“
Hermann Diem (02.02.1900-27.02.1975) Von Martin Honecker Hermann Diem hat nicht nur einen bemerkenswerten Lebenslauf, sondern er führte auch eine sehr … Mehr
Henning Luther, Die Lügen der Tröster (1991): „Seelsorge, die Trost vermitteln will durch die Behauptung von Sinn und Bestärkung von Lebensgewißheit, ist immer in der Gefahr, der Fassadenwelt aufzusitzen. Das „Dahinter“ einer trostlosen Welt, die um den Verstand bringt und in die Verzweiflung treibt, bleibt ausgespart und verdrängt.“
Henning Luthers (1947-1991) postum veröffentlichter Vortrag „Die Lügen der Tröster“ von 1991 ist für die Seelsorge während der Corona-Pandemie eine … Mehr
Karl Barth über die Selbsttötung (Kirchliche Dogmatik): „Wir werden mit dem Eindeutigen beginnen müssen: Selbsttötung als Betätigung einer vermeintlichen, einer angemaßten Souveränität des Menschen über sich selbst ist Verletzung des Gebotes, ist Leichtsinn und Willkür, ist Frevel, ist Selbstmord. Sein Leben von ihm zu nehmen, ist Sache dessen, der es dem Menschen gegeben, nicht seine eigene Sache.“
Nachdem jüngst Reiner Anselm, Isolde Karle und Ulrich Lilie in der F.A.Z. die Möglichkeit eines assistierten Suizids in kirchlichen Einrichtungen … Mehr
Karl Barths Predigt über Johannes 2,1-11: „Gewiß heiligt Gottes Güte auch unsere Schmerzen. Aber wir dürfen auch dies hören: Sie heiligt auch unsere Freuden. Im Blick darauf dürfen wir uns wohl freuen auch in menschlicher Freude, wenn uns solche geschenkt wird.“
Predigt über Johannes 2,1-11 (2. Sonntag nach Epiphanias) Von Karl Barth »Es ward eine Hochzeit zu Kana in Galiläa« lesen … Mehr
Der Glaube hat sein Nest im Baum des Lebens: „In das Nest meines Glaubens haben sich über Jahre hinweg Gebete, Bibelworte, Lebenserfahrungen, Gottesdienste, Abendmahl, Lobpreis, Lieder, ja auch Glaubenssätze und kirchliche Dogmen eingeflochten.“
Der Glaube hat sein Nest im Baum des Lebens Frei wie ein Vogel – ungebunden und nicht eingesperrt – stellt … Mehr
Max Josef Metzgers Missionsbrief „Der Himmel in uns“ von 1939: „Das ist das fruchtbarste Geheimnis unseres Glaubens: des dreieinigen Gottes Leben in uns. Ein Geheimnis, das wir nicht in „Begriffe“ fassen können und das doch darum nicht minder Tatsache ist.“
Zeugnis dafür, wie Max Josef Metzger als Initiator der Una-Sancta-Bewegung theologisch argumentiert, ist sein Missionsbrief vom November 1939: Der Himmel … Mehr
Hans Joachim Iwand, Predigt über Lukas 6,36-38 (1935/37): „Seid barmherzig. Wer dies Gebot versteht, der wird dadurch nicht unwahr, sondern im Gegenteil, er wird wahr. Denn der barmherzige Mensch, das eben ist der Mensch, der Mensch bleibt, der nicht auf der Leiter seiner Tugenden in den Himmel steigt und von oben auf die böse Welt heruntersieht; sondern er neigt sich zu den Niedrigen, er hält Gemeinschaft mit den Irrenden und Verlorenen, er steigt von seinem Maultier und liest den Unglücklichen vom Wegrande auf, der unter die Räuber gefallen ist, er hebt nicht Steine auf, um zu steinigen, wenn einer einen Fehltritt begangen hat, er lädt sich selbst die Fehler der anderen auf seine Schulter, er deckt ihre Sünden und trägt ihre Lasten, er zerbricht lieber selbst, als dass er andere zerbricht, er steigt lieber selbst herunter als dass er andere herunter stößt – er ist nicht ein Mensch, der Gott werden möchte und zum Teufel wird, sondern er ist ein Mensch, der so herabsteigt, wie Gott zu ihm herabgestiegen ist, ein schwacher, armer, verspotteter, ja vielleicht auch seinen eigenen Sünden und Fehlern gegenüber gebrechlicher und schwacher – aber dennoch, dennoch ein wahrer Mensch.“
Seid, was Gott ist. Predigt über Lukas 6,36-38 (1935/37) Von Hans Joachim Iwand Darum seid barmherzig, wie auch euer Vater … Mehr