Dietrich Bonhoeffer, Das Recht auf das leibliche Leben – wider eine vermeintliche „Euthanasie“ (Ethik): „dennoch bleibt es wichtig den Unterschied festzuhalten, der zwischen Sterbenlassen und Töten besteht. Es können ja überhaupt im Leben nicht in jedem Fall alle denkbaren Mittel angewendet werden, um den Tod hinauszuschieben; und dennoch bleibt hier ein entscheidender Unterschied zu beabsichtigter Tötung.“

Das Recht auf das leibliche Leben Von Dietrich Bonhoeffer Das leibliche Leben, das wir ohne unser Zutun empfangen, trägt in … Mehr

Dietrich Bonhoeffer über den einfältigen Gehorsam in der Nachfolge am Beispiel des reichen Jünglings: „Ein pseudotheologisch dressiertes Kind aber müßte nun folgendermaßen argumentieren: Der Vater sagt: Geh ins Bett. Er meint, du bist müde; er will nicht, daß ich müde bin. Ich kann über meine Müdigkeit auch hinwegkommen, indem ich spielen gehe. Also, der Vater sagt zwar: Geh ins Bett!, er meint aber eigentlich: Geh spielen.“

Über den einfältigen Gehorsam in der Nachfolge am Beispiel des reichen Jünglings Von Dietrich Bonhoeffer Offenbar stand es nach der … Mehr

Dietrich Bonhoeffer in seiner Ethik über Schuld, Rechtfertigung und Erneuerung: „Die Kirche bekennt, die willkürliche Anwendung brutaler Gewalt, das leibliche und seelische Leiden unzähliger Unschuldiger, Unterdrückung, Haß, Mord, gesehen zu haben ohne ihre Stimme für sie zu erheben, ohne Wege gefunden zu haben, ihnen zu Hilfe zu eilen. Sie ist schuldig geworden am Leben der Schwächsten und Wehrlosesten Brüder Jesu Christi.“

Im Stuttgarter Schuldbekenntnis vom 19. Oktober 1945 ist nur ansatzweise zur Sprache gekommen, was Dietrich Bonhoeffer bereits 1941/42 in seiner … Mehr

Dietrich Bonhoeffer über die Dummheit: „Es gibt intellektuell außerordentlich bewegliche Menschen, die dumm sind, und intellektuell sehr Schwerfällige, die alles andere als dumm sind. Die Dummheit scheint vielleicht weniger ein psychologisches als ein soziologisches Problem zu sein. Bei genauerem Zusehen zeigt sich, dass jede starke äußere Machtentfaltung, sei sie politischer oder religiöser Art, einen großen Teil der Menschen mit Dummheit schlägt. Ja, es hat den Anschein, als sei das geradezu ein soziologisch-psychologisches Gesetz. Die Macht der einen braucht die Dummheit der anderen. Der Vorgang ist dabei nicht der, dass bestimmte – also etwa intellektuelle – Anlagen des Menschen plötzlich verkümmern oder ausfallen, sondern dass unter dem überwältigenden Eindruck der Machtentfaltung dem Menschen seine innere Selbständigkeit geraubt wird und dass dieser nun darauf verzichtet, zu den sich ergebenden Lebenslagen ein eigenes Verhalten zu finden.“

Von der Dummheit Von Dietrich Bonhoeffer Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. Gegen das Böse läßt sich … Mehr

Dietrich Bonhoeffer, Zur Frage der Kirchengemeinschaft (1936): „Extra ecclesiam nulla salus. Die Frage nach der Kirchengemeinschaft ist die Frage nach der Heilsgemeinschaft. Die Grenzen der Kirche sind die Grenzen des Heils. Wer sich wissentlich von der Bekennenden Kirche in Deutschland trennt, trennt sich vom Heil. Das ist die Erkennt­nis, die sich der wahren Kirche von jeher aufgezwungen hat. Das ist ihr demütiges Bekenntnis.“

Als Dietrich Bonhoeffer 1936 in der Juni-Ausgabe der Evangelischen Theologie seinen Vortrag „Zur Frage der Kirchengemeinschaft“ veröffentlichte, stieß er auf … Mehr