Das Evangelium für den vierten Sonntag nach Trinitatis – zugleich der Predigttext – ist der Feldrede Jesu entnommen (Lk 6,36-44): … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Tugendfreie Ethik. Was der gymnasiale Lehrplan für den evangelischen Religionsunterricht in der Oberstufe in Bayern vorsieht.
Lehrpläne sprechen Bände, zumindest der gymnasiale Lehrplan für den evangelischen Religionsunterricht in der Oberstufe in Bayern. Wenn es dort um … Mehr
Martin Luther über das rechte Beten im Großen Katechismus: „Wenn aber ein Gebet recht sein soll, muss es ernst gemeint sein, sodass man seine Not empfindet – und zwar eine solche Not, die drückt und zum Rufen und Schreien treibt. Dann geht das Gebet von selbst so, wie es gehen soll, sodass man keiner Belehrung darüber bedarf, wie man sich darauf vorbereiten oder Andacht schöpfen soll. Die Not aber, die uns selbst wie auch jeden anderen angehen soll, findest du reichlich genug im Vaterunser; deshalb soll es auch dazu dienen, dass wir uns ihrer daraus erinnern, sie betrachten und zu Herzen nehmen, damit wir nicht lässig werden im Beten. Denn wir haben alle genug an dem, was uns mangelt; der Fehler liegt aber darin, dass wir es nicht fühlen und sehen. Darum will Gott auch, dass du diese deine Not und Anliegen klagst und vorbringst – nicht als ob er es nicht wüsste, sondern damit du dein Herz entzündest, stärker und mehr zu begehren, und den Mantel weit ausbreitest und auftust, um viel zu empfangen.“
Über das rechte Beten Von Martin Luther Eine ernsthafte Ermahnung und zugleich wunderbare Einladung zum Gebet findet sich in Martin … Mehr
Gebet um das Gebet (Sonntag Rogate): „Komm uns mit deinem Geist nahe, schließe unser Herz für Dich auf, damit unsere Gedanken zu Worten werden, die dich suchen und ansprechen.“
Gebet um das Gebet Eingedenk der Worte des Apostels Paulus „wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich’s gebührt; … Mehr
On Vocation for Single Female Christians in Hong Kong: „For unmarried women, however – likewise employed while living with their parents – the question of the calling becomes urgent, in particular in the second half of their thirties when they realize that they most likely will not become married. Thus, for some of them, the desired calling can be the call to ministry in the church.“
Der Text „On Vocation for Single Female Christians in Hong Kong“ ist schon etwas älter, genauer gesagt von 2007. Jetzt … Mehr
Wort und Feuer statt Schall und Rauch: „Was Menschen Zukunft verheißt, ist weder etwas allgemein Gedachtes noch die Natur, sondern der Name, den die glaubwürdige Geschichte trägt. So wird JHWH im Psalmgebet vertrauensvoll angegangen: „Du bist mein Fels und meine Burg; um deines Namens willen wirst du mich führen und leiten“ (Ps 31,4).“
Wort und Feuer statt Schall und Rauch. Warum ein abstrakter „Gott“ nicht zu glauben ist. Zur Diskussion. Von Jochen Teuffel … Mehr
„Die Bibel sagt … “ Warum es mitunter gefährlich ist, Wort Gottes und Bibel gleichzusetzen: „Wo unterschiedslos vom Gotteswort in der Bibel die Rede ist, werden Worte eigenmächtig isoliert und somit der kanonischen Interpretation entzogen. Menschen sind damit versucht, sich Bibelworte anzueignen, die der eigenen Überzeugung entsprechen. Und das, was man für sich zu besitzen glaubt, muss einem nicht länger zugesagt werden. So kann die Zitationsformel: ‚Die Bibel sagt …‘ gar zum Einfallstor für den eigenen Glaubensungehorsam werden. Auch der Teufel weiß sich ihrer zu bedienen.“
„Die Bibel sagt … “ Warum es mitunter gefährlich ist, Wort Gottes und Bibel gleichzusetzen Wer nach einem Nachweis christlicher … Mehr
YOUBE – Evangelischer Jugendkatechismus druckfrisch draußen
Jugendkatechismus – bei manchen mag das Wort Erinnerungen an abgegriffene Schulbücher aus den siebziger Jahren wecken. Dass ein Jugendkatechismus eine … Mehr
Eberhard Jüngel, Glauben heißt Vertrauen: „Im Glauben verlässt sich eine Person auf eine andere. Im Glauben wird ein Ich seiner selbst ledig, um sich bei einem anderen neu zu finden. Indem der Mensch dem rechtfertigenden Urteil Gottes glaubt, vertraut er diesem Gott, sagt er auf menschliche Weise Ja zu seiner eigenen Bejahtheit durch Gott. Und indem er so Ja sagt, verlässt er sich auf Gott, kommt er bei ihm in neuer Weise zu sich selbst und ist sich eben deshalb seines Gottes und seines eigenen Heils unüberbietbar gewiss. Glaube ist Heilsgewissheit.“
Glauben heisst Vertrauen. Über die Weisheit und den moralischen Sprengstoff der Rechtfertigungslehre Von Eberhard Jüngel «Weder der Abendstern noch der … Mehr