Bekannt ist der Lutherspruch „Tritt frisch auf, tu’s Maul auf, hör bald auf!“ Wörtlich hat das Luther selbst nicht gesagt, … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Søren Kierkegaard, Eine Ewigkeit, um zu bereuen: „Merk dir das gut! Du kannst vielleicht, klüglich, dem entgehen, was Gott nun einmal nach seinem Gefallen mit dem Christsein vereint hat, nämlich dem Leiden und der Widerwärtigkeit; du kannst vielleicht, wenn du dich klug heraushältst, zu deinem eigenen Verderben das Entgegengesetzte erreichen, erreichen, was Gott für ewig vom Christsein gesondert hat, nämlich Genuss und alle irdischen Güter; du kannst vielleicht, betört von deiner Klugheit, dich zuletzt völlig verlieren in der Einbildung, dass gerade der Weg, auf dem du bist, der rechte sei, weil du das Irdische gewinnst: und dann – eine Ewigkeit, um zu bereuen! Eine Ewigkeit, um zu bereuen, nämlich zu bereuen, dass du die Zeit nicht zu dem genutzt hast, daran man ewig gedenken kann: in Wahrheit Gott zu lieben, was die Folge hat, dass du in diesem Leben dahin kommst, von den Menschen zu leiden.“
Eine Ewigkeit, um zu bereuen Von Søren Kierkegaard Laß mich eine Geschichte erzählen. Ich habe sie nicht in einer Erbauungsschrift … Mehr
Hans Joachim Iwand, On Christian Freedom: „Christian freedom is not a thing of which we may boast in relation to God, as has occurred in the modern world. Our relation to God does not mean freedom but rather, righteousness and grace.“
On Christian Freedom By Hans Joachim Iwand The conspicuous and special nature of Christian freedom consists in that it is … Mehr
Julius Schniewind, Die Eine Botschaft des Alten und des Neuen Testaments (1936): „Die Schrift ist ja nicht ein Buch wie andere Bücher, vielleicht ein wunderbares Buch, sondern sie ist die Tat Gottes, ist die Geschichte Gottes mit den Menschen auf den Einen hin.“
Was Julius Schniewind 1936 während der NS-Herrschaft über die Einheit der Bibel vorgetragen hatte, ist immer noch lesenswert: Die Eine … Mehr
Hans Joachim Kraus über Julius Schniewind: „In Konventen richtete Schniewind seine Botschaft an die Pastoren, führte zahllose Einzelgespräche, richtete die Mutlosen und Verzagten auf und war in den Zeiten der Verwirrung ein pastor pastorum von überwältigender Güte und Hingabe. Das Vermächtnis seiner Sorge um die ihm anvertrauten Prediger des Evangeliums liegt in der Abhandlung ‚Die geistliche Erneuerung des Pfarrerstandes‘ vor. So war Schniewind in den letzten Jahren seines Lebens rastlos unterwegs. Erschöpft und krank reiste er in kalten, überfüllten und schmutzigen Zügen, übernachtete er in überheizten Wartehallen oder eiskalten Unterkünften. Als er sich einer Operation unterziehen musste, waren seine Widerstandskräfte erlahmt.“
Julius Schniewind Von Hans-Joachim Kraus Julius Schniewind, geboren am 28. Mai 1883 in Elberfeld. Theologiestudium in Bonn, Halle, Berlin und … Mehr
Friedrich Niebergall über die Kriegspredigt (1914): „Die Kriegspredigt als eine Kasualpredigt verlangt, dass der Krieg, diese Erscheinung des gegenwärtigen Weltverlaufs, mit dem christlichen Denken und Leben in Verbindung gebracht werde.“
Die Kriegspredigten aus dem I. Weltkrieg sind ein besonderes Zeugnis für die Irrungen eines religionistischen Protestantismus. Aufschlussreich ist, was Friedrich … Mehr
Christoph Blumhardts Brief an seine Ehefrau Emilie nach dem Tod des Sohnes Herrmann 1909: „So, meine Liebe, sind wir um eine Gottestat reicher. Herrmann ist frei und los von seinen Gebundenheiten. Und heilig steht der Weg Gottes vor uns.“
Da starb ganz überraschend unfallbedingt der eigene Sohn Herrmann (1873-1909), während Christoph Blumhardts Ehefrau Emilie zwei der Söhne sowie ihre … Mehr
Christoph Blumhardts Predigt nach Kriegsausbruch vom 7. August 1914: „Es ist kein Volk besonders schuldig, und wir können nur sagen: »Herr, du bist es! Mache es gnädig! Mache es gnädig mit den Einzelnen, mache es gnädig mit den Völkern allen!“
Ganz anders als die hurrapatriotischen Kriegspredigten aus dem 1. Weltkrieg ist Christoph Blumhardts (1842-1919) Predigt vom 7. August 1914, die … Mehr
Kristlieb Adloffs TRE-Artikel „Namengebung“: „Im Namen wird der einzelne gemeinschaftsfähig und gerade darin als einzelner ansprechbar.“
Namengebung VI. Systematisch-theologisch Von Kristlieb Adloff 1. Der Name als Gabe Der (Personen-)Name wird gegeben und angenommen. Auch für den … Mehr