Joseph Wittig, Das geleimte Jesuskind: „Es kam der Augenblick, in dem der Großvater, wie alljährlich, das Jesuskindlein auspackte, um es zwi­schen Maria und Joseph in das Kripplein zu legen. Es scheint aber trotz der Güte des Striezels das Herz meines Großvaters nicht so ruhig gewesen zu sein, dass er hätte zart genug zugreifen können.“

Das geleimte Jesuskind Von Joseph Wittig Das helle Sonnenlicht besteht aus sieben Farben, die freilich nur der Herrgott so rein … Mehr

Paul Schempps Weihnachtspredigt über Matthäus 1,18-25 von 1940: „Geh nur weiter in deine Tage und Nächte hinein, vielleicht verschmachten dir Leib und Seele, vielleicht darfst du noch Großes leisten und erleben, geh nur mit Gott, denn er ist bei uns alle Tage bis an der Welt Ende, er allein, herrlich, frei, gnädig und wahr zu unser aller Heil!“

Weihnachtspredigt über Matthäus 1,18-25 (1940) Von Paul Schempp Die Geburt Jesu Christi geschah aber also. Als Maria, seine Mutter, dem … Mehr

Reinhold Schneider über die Theologie des Dramas: „In der christli­chen Tragödie scheitert die Welt noch einmal, wie sie an Christus gescheitert ist, während er an ihr zu scheitern schien. Und damit verwandelt sich das Tribunal, in dem sie endet, in die Vorer­scheinung des Endes überhaupt.“

Theologie des Dramas (1952) Von Reinhold Schneider Das Drama führt in Konflikte, die vom Irdischen her nicht ver­söhnt werden können. … Mehr

Über die dramatische Wahrheit des Evangeliums Jesu Christi: „Der Gottessohn Jesus Christus in die Dunkel­heit der Welt hinabgestiegen (Weihnachten!), um Menschen in die lichte Gottesgemeinschaft zu bringen. Dramatische Wahrheit, in unseren Lebensbereich eingedrungen, von oben herab, in die Hände der Menschen begeben, die ihn zu begreifen und anzunehmen haben. In diesem Sinne lebendige Wahrheit, die mehr ist als Anschauungssache oder Denkleistung.“

Über die dramatische Wahrheit des Evangeliums Jesu Christi Platos Höhlengleichnis am Anfang des siebten Buches seines Dialogs Politeía erschließt einen … Mehr

Wilhelm Vischers Weihnachtsbrief an die Juden in der Schweiz von 1942: „Wir denken mit Schamröte daran, was seit je in «christlichen» Völkern an Israel verbrochen wurde. Seien Sie versichert, liebe jüdische Brüder und Schwe­stern, wir beten für Sie, daß der treue Gott Sie heute durch alle Ihre Drangsal hindurchtrage und seine herrlichen Verheißungen an Ihnen wahr mache.“

Unter dem Eindruck der nationalsozialistischen Judenvernichtung entwarf Wilhelm Vischer 1942 einen Weihnachtsbrief an die Juden in der Schweiz, der christliche … Mehr

Max Josef Metzgers Briefe aus der Gefangenschaft 1943: „Zum Tode verurteilt! Nun ist es also geschehen. Ich bin ruhig. Ich habe mein Leben Gott angeboten für den Frieden der Welt und die Einheit der Kirche. Wenn Gott es annimmt, freue ich mich; wenn Er mir noch weiter das Leben schenkt, bin ich auch dankbar.“

Nach seiner Festnahme am 29. Juni 1943 war Max Josef Metzger zunächst im Gestapo-Gefängnis in der Prinz-Albrecht-Straße 8 in Berlin … Mehr

Max Josef Metzgers Friedensprogramm von 1917: „Wir sehen die Gewähr des Erfolges aller Friedensbemühungen, die unversiegbare Kraftquelle des Friedensgeistes, in der geistigen und wirklichen Kommunion aller Völker und ihrer Glieder mit dem Friedenskönig: „Christus, gestern und heute und in alle Ewigkeit“.

Aufgrund seiner Erfahrungen als Divisionspfarrer im Ersten Weltkrieg verfasste Max Josef Metzger 1917 die Broschüre „Rassenhaß oder Völkerfriede“, die folgendes … Mehr