Jean Pauls Roman „Siebenkäs“ (Berlin 1796) enthält unter der Abteilung „Erstes Blumenstück“ die berühmte „Rede des toten Christus vom Weltgebäude … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Walther Zimmerlis Predigtmeditation zu 1. Mose 32, 23-31: „Der Kampfbericht Genesis 32, 23-33 verkündet durch alle Wunden und Nöte hindurch den Frieden, den Gottes Treue zu schenken nicht müde wird“
An Sonntag Quasimodogeniti ist in der Predigtreihe V 1. Mose 32,23-32 als Predigttext vorgesehen. Dazu eine Predigtmeditation von Walther Zimmerli: … Mehr
Franz Overbeck über die Theologen: „Dass die Theologen die Dümmlinge der menschlichen Gesellschaft sind, ist in dieser öffentliches Geheimnis“
In seinem aus dem Nachlass veröffentlichten Kirchenlexicon findet sich von Franz Overbeck folgender Eintrag: Theologen (Dummheit) Einen Schriftgelehrten von so … Mehr
Zur Ethik des Ansehens unter der Gottesperspektive: „Erhebt solchermaßen ein Höherrangiger das Angesicht des Niederrangigen, begegnen sie sich auf Augenhöhe. Der Höherrangige selbst wird damit beobachtbar. Sein eigenes Ansehen hängt fortan davon ab, was ihm die Angesichtserhobenen zuerkennen werden. In der Öffentlichkeit seines Ansehens lässt sich das eigene Handeln nicht länger verbergen.“
Zur Ethik des Ansehens unter der Gottesperspektive In der theologischen Ethik wird „Ansehen“ nicht eigens als Terminus bedacht. Dabei kommt … Mehr
Franz Overbeck über Theologen: „Die Theologen sind überh. bedauernswerthe gedrückte Wesen in der Welt, in ihrem grossen Leben, Bildgsphilister, soweit sie seine Bildung mitmachen, höchst subalterne Wesen im Organism. der menschl. bürgerlichen Gesellschaft überh.“
In seinem aus dem Nachlass veröffentlichten Kirchenlexicon findet sich von Franz Overbeck folgender Eintrag, datiert vom 20. Dezember 1902: Theologen … Mehr
„Gott sieht mich in der Unansehnlichkeit seines Sohnes am Kreuz“ – Predigt über Micha 7,18-20: „Wer im Glauben an sein Wort den göttlichen Gnadenblick erfährt, ist nicht länger von seinem Ansehen bei anderen abhängig. Das Beste, was mir passieren kann, ist dieser Gnadenblick in Jesus Christus, der mein ganzes Leben einnimmt. Er lässt mich schuldbewusst und zugleich unverschämt zu Gott aufsehen. In diesem Aufsehen kann ich – durchaus selbstbewusst – vor anderen Menschen bestehen, egal wie sie mich ansehen.“
Predigt über Micha 7,18-20 „Wo ist solch ein Gott, wie du bist, der die Sünde vergibt und erlässt die Schuld … Mehr
Wenn Moral und Natur nichts miteinander zu tun haben. Vom Unterschied zwischen westlicher und nicht-westlicher Wirklichkeitswahrnehmung (Flaw of the Excluded Middle)
Wenn Moral und Natur nichts miteinander zu tun haben. Vom Unterschied zwischen westlicher und nicht-westlicher Wirklichkeitswahrnehmung In unserer westlichen, nachaufklärerischen … Mehr
Jizchak Katzenelsons „Dos lied vunem ojsgehargetn jidischn volk“ von 1943/44 in der Nachdichtung von Wolf Biermann: „Zähl die Millionen Schädel, Finger zeigen auf mich. Gott, mir grinst Der Tod. Gesichter, Lippen, im Gebet erstarrt, im Schrei. Walpurgisnacht“
Wohl eines der beeindruckensten Lebenszeugnisse über die Massenvernichtung von Juden durch das deutsche NS-Regime ist das Jizchak Katzenelsons „Dos lied … Mehr
Ernst Fuchs, Neues Testament und Wort Gottes (1972): „Gott in seiner Gnade ist die Alternative zum Selbst des Menschen. Gott ist Gott in der Wahrheit des Evangeliums, Gott ist Gott im Bezug zum sich selbst sowohl negativ als auch positiv entzogenen Menschen. Gott in seinem Wort, in Christus, das ist nun der Friede in allem Streit der Existenz (Phil 3,7). Eben dieser Friede war und ist paulinisch gesehen die Übersetzung der Christologie in die Anthropologie, die neue Zwischenbestimmung menschlicher Existenz.“
Wie hatte Ingolf Dalferth über Ernst Fuchs geschrieben: „Fuchs’ Texte muss man schwäbisch lesen, sonst erschließen sie sich kaum. […] … Mehr