Wilhelm Löhe Von Gerhard Müller Es dürfte nicht leicht fallen, einen Theologen ausfindig zu machen, der wie Wilhelm Löhe unter … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Yosef Hayim Yerushalmi, Über das Vergessen: „Unser wahres Problem ist, dass wir ohne halacha leben. Wie Kafkas Mann vom Lande sehnen wir uns nach dem Gesetz, das uns aber nicht mehr zugänglich ist. Die vielberufene Krise des Historismus spiegelt lediglich die Krise unserer Kultur und unseres spirituellen Lebens. Dieser Krebsschaden, wenn es ihn denn gibt, hat seinen Herd nicht in der Suche nach Geschichte, sondern im Verlust einer halacha, die uns sagt, was wir uns aneignen und was wir vergessen sollen, im Verlust gemeinsamer Werte, die es uns ermöglichen würden, Geschichte in Gedächtnis zu verwandeln. Der Historiker allein kann diesen Verlust nicht wettmachen.“
Über das Vergessen Von Yosef Hayim Yerushalmi Präludium Im Frühjahr 1987 erfuhr ich von einer Tagung, die während meines Frankreichaufenthaltes … Mehr
Gustav W. Heinemann über Psalm 99,4: „Im Reiche dieses Königs hat man das Recht lieb.“ – „Darum sollen wir uns nach der Kraft strecken, mit der Gott uns durch seine Rechtstat zu Hilfe gekommen ist und Frieden zwischen sich und uns stiftet. Darum können wir Christenleute freudig und beharrlich und ungeteilten Herzens für das Stück Recht und den Aufschub von Katastrophen eintreten, die es jeden Tag mühselig zu erkennen und zu erstreiten gilt.“
„Im Reiche dieses Königs hat man das Recht lieb.“ Über Psalm 99, Vers 4 Von Gustav W. Heinemann Gott hat … Mehr
Von der Nächstengerechtigkeit in Martin Luthers Auslegung der Zehn Geboten in dessen Katechismen: „Man verschuldet sich diesem Gebot gegenüber nicht bloß, wer Böses tut, sondern auch, wer seinem Nächsten Gutes tun, ihm zuvorkommen, Schädliches abwehren, ihn schützen und retten kann, dass ihm kein Leid noch Schaden am Leib widerfahre – und tut es nicht.“
Von der Nächstengerechtigkeit „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ heißt das biblische Gebot (Levitikus 19,18b). In seinen Auslegungen … Mehr
Zufallsgebet: „Was hast Du Dir gedacht, als ich gebildet und geboren wurde“
Zufallsgebet HERR Gott,himmlischer Vater,was hast Du Dir gedacht,als ich gebildet und geboren wurde.Über die Zufälle des Lebens – ob gut … Mehr
Tagesgebet zum 4. Sonntag nach Ostern (Kantate), 2. Mai 2021
Gott, unser Vater,Dich preisen deine Werke.Dein Sohn lässt das Lob nicht im Tod verstummen.Dein Geist bringe unsere Stimmen zum Singen … Mehr
Søren Kierkegaard über die Anfechtung in seiner Rede über die Bestätigung des inwendigen Menschen: „Es war ihm, als wäre das äußerliche Glück nur dazu da, das innerliche Leiden zu umfrieden, auf daß er noch nicht einmal in der Widerwärtigkeit der Welt eine Linderung finde; es war ihm, als wäre es Gott selber, der seine gewaltige Hand auf ihn legte, als wäre er ein Kind des Zorns, und doch konnte er es nicht näher verstehen oder sich erklären, wieso.“
Die Anfechtung Von Søren Kierkegaard Betrachte ihn, den Versuchten, der da geprüft ward in der Anfechtung Not. Vielleicht hast du … Mehr
Heinrich Böll, Über das achte Gebot. Von der missbrauchten Wörtlichkeit (1975): „Worte und Wörtlichkeiten müssen befreit werden, bevor sie als Zeugnis verwendet werden können. Man muß das Gestrüpp um sie herum weghacken, alles, was um sie herum angewachsen und in diesem Gestrüpp abgeladen worden ist.“
Das achte Gebot Von Heinrich Böll Ende der zwanziger Jahre, als ich zehn oder elf Jahre alt war, stellte mein … Mehr
Gustav W. Heinemann in seinem Geleitwort zu „Die 10 Gebote heute“ (1973): „Wir sollen unser persönliches Handeln, unsere täglichen Entscheidungen an den Geboten messen.“
Geleitwort zu „Die 10 Gebote heute“ (1973) Ich habe viele Jahre meines Lebens mit der Frage zugebracht: was glaube ich … Mehr