Eine Taufrede (Römer 6,4) Von Julius Schniewind Dies ist das Urwort, wenn wir fragen: Was bedeutet denn die Taufe? Unser … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
„Nun lebt er aus sich selbst, nun schafft er sein Leben selbst, ist er sein eigener Schöpfer, bedarf er des Schöpfers nicht mehr.“ Warum Dietrich Bonhoeffers Interpretation des Sündenfalls in „Schöpfung und Fall“ überzeichnet ist.
Warum Dietrich Bonhoeffers Interpretation des Sündenfalls in „Schöpfung und Fall“ überzeichnet ist Es sind nicht alles „goldene Worte“, die Dietrich … Mehr
Gotthilf Schenkel, Der lebendige Christus und der Hitlersturm (1932): „Es hat den Anschein, als hätte der Rausch des Faschismus in den protestantischen Gegenden weithin all jene tiefere bußfertige Erkenntnis des neuerwachten christlichen Gewissens weggeblasen. Diejenigen, die sich in der Tat und Wahrheit zur Sache Christi bekennen, müssen sich darauf gefaßt machen, gleich dem Meister um der Gerechtigkeit willen Verfolgung zu erdulden.“
Was der württembergische Pfarrer Gotthilf Schenkel 1932 über den Nationalsozialismus schrieb, war hellsichtig. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten organisierte die … Mehr
Erhard Eppler über Gotthilf Schenkel: „Er gehörte zu den Theologen. die sich bereits gegen Ende der Zwanzigerjahre eindeutig und schroff gegen die Kollegen wandten, die sich dann bei den „Deutschen Christen“ sammelten und Hitler verehrten. Und doch wird er kaum genannt, wo es um Widerstand in der evangelischen Kirche geht.“
Über Gotthilf Schenkel Von Erhard Eppler Über Gotthilf Schenkel (1889-1960), promovierter Theologe, Pazifist, religiöser Sozialist, Freimaurer, Pfarrer an der Pauluskirche … Mehr
Tagesgebet zum 7. Sonntag nach Trinitatis, 18. Juli 2021
Gott, Du unser Vater,Dein Sohn hat sich in unsere Hände gelegt –er Brot des Lebens.Nimm uns die Lebenssattheit,schenke uns Hunger … Mehr
In Stein gemeißelt. Zur Schriftgestaltung und Materialwahl bezüglich der Gebotsstelen vor der Martin-Luther-Kirche in Vöhringen/Iller
In Stein gemeißelt. Zur Schriftgestaltung und Materialwahl bezüglich der Gebotsstelen vor der Martin-Luther-Kirche in Vöhringen/Iller Sollen die Zehn Gebote im … Mehr
Alfred Schütz, Der Fremde (1944): „Der Fremde ist wesentlich der Mensch, der fast alles, was den Mitgliedern der Gruppe, der er sich nähert, unfraglich erscheint, in Frage stellt.“
Der Fremde. Ein sozialpsychologischer Versuch Von Alfred Schütz Diese Abhandlung möchte mit den Mitteln einer allgemeinen Auslegungstheorie die typische Situation … Mehr
Georg Simmel, Exkurs über den Fremden in seiner Soziologie (1908): „Der Fremde ist ein Element der Gruppe selbst, nicht anders als die Armen und die mannigfachen »inneren Feinde« — ein Element, dessen immanente und Gliedstellung zugleich ein Außerhalb und Gegenüber einschließt. Die Art nun, wie repellierende und distanzierende Momente hier eine Form des Miteinander und der wechselwirkenden Einheit bilden, mag durch folgende — keineswegs als erschöpfend gemeinte — Bestimmungen angedeutet werden. …“
Exkurs über den Fremden Von Georg Simmel Wenn das Wandern als die Gelöstheit von jedem gegebenen Raumpunkt der begriffliche Gegensatz … Mehr
Karl Barth über die Heimat in seiner Kirchlichen Dogmatik: „Wo Gottes Gebot laut und vernommen wird, da erweisen sich auch die Begriffe Heimat, Vaterland, Volk, ohne dass sie ihren ursprünglichen Sinn verlieren müßten, als erweiterungsfähig. Wer im Gehorsam lebt, der kann, ohne untreu zu werden, auch in der Fremde zuhause sein.“
Über die Heimat Von Karl Barth Es ist klar, daß das Problem der Nahen und Fernen weiter auch das Problem … Mehr