Aus einem Brief an Pfarrer G. J. Derksen (Holland), 1938 Basel, 26. Oktober 1938. Ich will es in Beantwortung der … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Martin Luthers fünfte Invokavitpredigt am Donnerstag, 13. März 1522: „Wollt ihr darin als gute Christen angesehen werden, daß ihr das Sakrament mit Händen anfaßt, und dadurch einen Ruhm vor der Welt haben, so sind Herodes und Pilatus die obersten, besten Christen. Ich meine, sie haben den Leichnam Christi gewiß angetastet, als sie ihn ans Kreuz schlagen und töten ließen.“
Martin Luthers fünfte Invokavitpredigt am Donnerstag, 13. März 1522 Wir haben gehört von denjenigen Dingen, die notwendig sind, wie die … Mehr
Karl Barth zur Atombewaffnung 1957: „Die Menschen im Westen und im Osten sollen aufstehn gegen den Wahnsinn, der in dieser Sache im Gange ist. Sie sollen damit eine politische Tatsache ersten Ranges schaffen, mit der auch die Regierungen und die Presse werden rechnen müssen. Es geht nicht um Prinzipien oder Ideologien und Systeme. Es geht nicht um Machtfragen. Es geht ums Leben, es geht um sie: die Menschen.“
Es geht ums Leben Von Karl Barth Hier die Stellungnahme des bekannten Basler Theologen Karl Barth zur Erklärung der 18 … Mehr
Martin Luthers vierte Invokavitpredigt am Mittwoch, 12. März 1522: „Gegenüber solchen gutherzigen Menschen müssen wir uns ganz anders verhalten als gegenüber den Halsstarrigen. Mit jenen sollen wir Geduld haben, uns unserer Freiheit enthalten, weil es uns keinen Schaden oder Gefahr weder an Leib noch Seele bringt, ja vielmehr förderlich ist, und wir daneben unsern Brüdern und Schwestern einen großen Nutzen tun.“
Martin Luthers vierte Invokavitpredigt am Mittwoch, 12. März 1522 Liebe Freunde, wir haben nun gehört die Stücke, die da »müssen« … Mehr
Gib jemandem Macht …
Gib jemandem Macht, und er zeigt sein wahres Gesicht!
Karl Barth zur Frage der militärischen Dienstpflicht und Dienstverweigerung (KD III/4, 1951): „Der Dienstverweigerer müßte bereit sein, die Konsequenzen der widersetzlichen Form seiner Staatstreue, die Abwehr der Regierung und Majorität, der er sich entgegensetzt, die Strafe für seine Übertretung von Verfassung und Gesetz ohne Murren und Klage auf sich zu nehmen. Er dürfte nicht verlangen, daß der nach seiner Ansicht schlecht informierte Staat von heute ihn so behandle, als ob er schon der nach seiner Hoffnung besser zu informierende Staat von morgen wäre.“
Zur Frage der militärischen Dienstpflicht und Dienstverweigerung Von Karl Barth Die pazifistische Forderung der Abschaffung der allgemeinen Dienstpflicht (vgl. G. … Mehr
Martin Luthers dritte Invokavitpredigt am Dienstag, 11. März 1522: „Sie sagen: Meinst du, daß wir keinen Glauben haben oder doch Werke ohne Glauben tun? Dann kann ich sie nicht weiter zwingen, sondern muß meine Pfeife wieder in die Tasche stecken; denn wenn sie ein Haarbreit Recht erlangen, machen sie wohl hundert Meilen draus.“
DIE DRITTE PREDIGT D. MARTIN LUTHERS AM DIENSTAG NACH INVOKAVIT (11. März 1522) Wir haben gehört die Stücke, die da … Mehr
Heinrich Schlier über Mächte und Gewalten im Neuen Testament: „Die Mächte legen Welt und Dasein nach bestimmten Kategorien fest, die ihre Grundintention verraten. Die eine Kategorie ist der Tod. Sie bemächtigen sich eines Menschen oder seines Geistes in der Weise, daß sie ihn zum Tod ermächtigen. d. h. daß er, selbst durch sie zerstört, anderen zur Zerstörung wird.“
Ursprünglich veröffentlicht auf NAMENSgedächtnis:
Ausgerechnet ein Bultmannschüler, nämlich Heinrich Schlier (1900-1978), hat sich an einer „dämonologischen“ Interpretation des Neuen Testaments…
Karl Barths Brief an Professor Hromadka in Prag vom September 1938: „Mit der Freiheit Ihres Volkes steht und fällt heute nach menschlichem Ermessen die von Europa und vielleicht nicht nur von Europa. Ist denn die ganze Welt unter den Bann des bösen Blickes der Riesenschlange geraten?“
Brief an Professor Hromadka in Prag Bergli-Oberrieden (Kt. Zürich), 19. September 1938. Lieber Herr Kollege Hromadka! Ich danke Ihnen herzlich … Mehr