Hans-Joachim Iwand, Du sollst nicht töten. Predigt über Matthäus 5,21f (1950): „‚Wer zu seinem Bruder sagt: Racha, der ist des Rats schuldig‘. Racha heißt soviel wie Dummkopf, hohler, leerer Tropf. In Wahrheit ist damit die Wand gemeint, die wir aufrichten zwischen Gebildeten und Ungebildeten, zwischen Urteilsfähigen und Unmündigen, zwischen Griechen und Barbaren, zwischen Akademikern und Nichtakademikern.

Du sollst nicht töten. Predigt über Matthäus 5,21f Von Hans-Joachim Iwand Es wird wenig Zeiten in der Menschheitsgeschichte gegeben haben, … Mehr

Die christliche Mission und die weltweite Einführung des Hospitals: „Die ärztliche Mission hat maß­geblich zur weltweiten Errichtung von Krankenhäusern als Institutionen stationärer Behand­lung und Pflege sowie zum Aufbau eines öffentlichen Gesundheitswesens beigetragen.“

Die christliche Mission und die weltweite Einführung des Hospitals (bzw. Krankenhauses) Drei öffentliche Gebäude markieren den Einfluss christlicher Mission auf … Mehr

Gerhard Sauter, Reden von Gott im Gebet: „In der Klage wird Gott gegen die eigene Welter­fahrung angerufen, es wird der Gott vor Gott zur Sprache gebracht, den der Beter kennt, von dem er durch andere Menschen erfahren hat und den er als den anspricht, dessen Begeg­nung er auf Grund der zuvor ergangenen Selbstoffenbarung Gottes erwartet.“

Reden von Gott im Gebet Von Gerhard Sauter I. Das Gebet als Fundament des Redens von Gott Daß unser Reden … Mehr

Reinhart Koselleck über die Zeit: „Wenn sich alles nur stetig wiederholte, gäbe es keinen Wandel. Daher lautet die für Natur- und Geistes­wissenschaften gemeinsame Herausforderung, Prozesse zu erkennen, die sowohl innovativ sind, als auch auf wiederkehrenden Voraussetzungen ihrer Innovation beru­hen.“

Zeit Von Reinhart Koselleck Zeit (griech. chronos, lat. tempus) ist wie Raum ein Uni­versalbegriff, ohne den keine menschliche Erfahrung und … Mehr

Dietmar Willoweit über „Herr, Herrschaft“ im Lexikon des Mittelalters: „Indem die Herrschaft aber polizeilich ordnend tätig wird, gewinnt sie allmählich eine neue Qualität, für die im 15. Jahrhundert das Wort ‚Obrigkeit‘ geprägt wird. Damit aber bahnt sich eine dem mittelalterlichen Herrschaftsdenken fremde Konzentration der vornehmsten politischen Rechte an, für die in der Neuzeit der Begriff des Staates steht.“

Dietmar Willoweits rechtsgeschichtlicher Lexikonartikel über Herr und Herrschaft aus dem Lexikon des Mittelalters von 1989 ist immer noch instruktiv zur … Mehr