Abschiede entlassen Verluste Mit Verlusten zurechtzukommen heißt sich zu verabschieden wissen. Ein Abschied ist eine bewusst ausgesprochene Trennung, in die … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Jan Twardowski, Regen: „Regen, der du gefallen bist im Evangelium / sowohl auf Gute wie auf Böse / der du getrommelt hast aufs Haus am Fels – / du bist kein Thema für die Exegeten / weil Regen eben weiter nichts als Regen ist“
Regen Regen, der du gefallen bist im Evangeliumsowohl auf Gute wie auf Böseder du getrommelt hast aufs Haus am Fels … Mehr
Anklageverfügung beim Zentralgericht des Heeres gegen Pfarrer Karl Steinbauer vom 4. September 1944: „Dadurch wird beim Zuhörer der Zweifel geweckt, ob das stolze, gläubige Vertrauen des Deutschen in ‚unseren Hitler‘ berechtigt ist, da auch die Christen unter den Engländern und Russen mit demselben Stolz auf ihre Führer blicken. Zugleich frohlocken alle gemeinsam: ‚Uns ist ein Kind geboren‘, sodass beim Zuhörer Bedenken entstehen, ob der Kampf dieser drei Völker gegeneinander – zumindest der Christen unter ihnen – einen Sinn hat. Dadurch wird die Widerstandskraft des Einzelnen im jetzigen schweren Kampf des deutschen Volkes um seine völkische und politische Existenz geschwächt.“
Abschrift der Anklageverfügung beim Zentralgericht des Heeres gegen Pfarrer Karl Steinbauer vom 4. September 1944 Dass Pfarrer Karl Steinbauer vom … Mehr
Hans G. Ulrich, Aktuelle Probleme am Anfang des Lebens. Wortmeldung eines evangelischen Theologen (2011): „Ethisches Urteilen ist vom Glauben und der Hoffnung, wie sie im Wort Gottes beschlossen sind, nicht zu trennen, weil das Urteilen ohne die Bindung an den Glauben und die Hoffnung ohne ein gegebenes Woraufhin und so auch ohne bestimmten Inhalt wäre. Urteilen erfolgt in Unterscheidungen, in denen die Wirklichkeit erscheint, die von dem bestimmt ist, was im Glauben und in der Hoffnung von Gott präsent wird. Entsprechend ist auch vom ‚Menschen‘ urteilend in Unterscheidungen zu reden. Evangelische Ethik hat daher nicht direkt von der menschlichen ‚Natur‘ gesprochen, sondern davon, wie innerhalb des Redens von Gottes Wirken vom Menschen und von dem, was zu ihm gehört und was sein Leben trägt, zu reden ist.“
Aktuelle Probleme am Anfang des Lebens. Wortmeldung eines evangelischen Theologen Von Hans G. Ulrich Disposition der Verständigungspraxis Evangelische Christen haben … Mehr
Jürgen Moltmann, Der Gott, auf den ich hoffe. Warum ich Christ bin (1979): „Um Christi willen bin ich Christ. In ihm fand ich meine Verlassenheit und Gott, und Gott in meiner Verlassenheit. In ihm fand ich die Kraft einer Hoffnung, mit der ich glaube, leben und sterben zu können. Ob ich aber in diesem Sinne »Christ« bin, das weiß ich trotz der Argumente und der Geschichte nicht. Das Urteil steht weder anderen noch mir zu. Es liegt in der Hand dessen, dem ich mich anvertraue.“
Der Gott, auf den ich hoffe. Warum ich Christ bin Von Jürgen Moltmann Seltsam sieht mich diese Frage an. Wer … Mehr
Hans Joachim Iwand, Gedanken zum Ostermontag: „Der Unterschied zwischen dieser Todeswelt und der kommenden Welt der Auferstehung zum unvergänglichen Leben kann nicht aufgelöst, darf nicht als nebensächlich behandelt werden. Die Spannung zwischen Glauben und Schauen, Hoffen und Sehen, Hören und Empfangen muß bleiben, solange wir hier leben, wir müssen vieles an uns vorüberziehen lassen, was sich als das Neue und Verheißene, als etwas von Gott Kommendes und Erlösendes ausgibt.“
Gedanken zum Ostermontag Von Hans Joachim Iwand Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird … Mehr
Tagesgebet zum 1. Sonntag nach Ostern (Quasimodogeniti), 12. April 2026
Himmlischer Vater,Du unser Gott,Du hast deinen Sohn von den Toten auferweckt.Dein Wort in unserem Ohr –so schenkst Du Glauben wider … Mehr
Karl Barth, Jesus Christus ist auferstanden (Ostern 1947): „Wenn in einer Versammlung eines unserer Interessenverbände auf einmal jemand aufstehen, das Wort verlangen und in aller Ruhe, aber jedermann sofort verständlich nur das sagen würde: «Jesus Christus ist auferstanden»! Wenn in einer Pfarrer-Konferenz – vielleicht in der Woche nach Ostern, wenn sie alle begreiflicherweise etwas müde und etwas zum Unglauben geneigt sind – jemand durchs offene Fenster von außen dieses Wort hereinriefe! Oder wenn es jetzt eben vor mir selbst so aufstünde, wie es lautet und gemeint ist, so dass ich es zur Kenntnis nehmen und mich von jetzt an daran zu halten hätte, dass es so ist, wie dieses Wort sagt! Wenn …“
Jesus Christus ist auferstanden (Ostern 1947) Von Karl Barth Man schämt sich tief, wenn man sich vor Augen hält, wie … Mehr
Elisabeth Langgässer, Ostersonntag: „Purpur, dem Purpur / des Lammes enttaucht, / Duft, aus den Düften / der Salbung gehaucht, // Schall, mit dem Schalle / der Auffahrt vermischt. / Riesig geöffnet / verschlingen das Nicht“
Ostersonntag Von Elisabeth Langgässer Die Erde bebte und ward stille, als zum Gerichte Gott sich hob. [Offertorium] Mächtig erschüttertvon ehernem … Mehr