Helmut Merklein, Kreuz. Biblisch-theologisch: „Im gekreuzigten, ‚für uns zum Fluch gewordenen‘ Christus (Galater 3,13) kann der homo peccator sich selbst wiederfinden, um in ihm eine neue Identität (die des alter Christus) zu gewinnen (3,28). Der Glaubende hat daher sein Fleisch (ein für allemal) gekreuzigt (5,24), so dass er (bleibend) ein mit Christus Gekreuzigter ist (2,19), in dem dieser selbst lebt (2,20).“

Kreuz. Biblisch-theologisch Von Helmut Merklein Das Kreuz ist Hinrichtungsinstrument, ursprünglich ein „Pfahl“ (staurós; vgl. lateinisch crux, Marter­holz), der bei den … Mehr

Rolf Wischnath, Zweimal schreit Jesus am Kreuz. Hörbares in der Matthäuspassion: „Merkwürdigerweise gebraucht Matthäus hier im Griechischen für ’schreien‘ ein anderes Wort als zuvor. Das erste Wort lautet genau übersetzt ‚aufschreien‘. Das zweite lautet ‚krazein‘ und kommt im Deutschen vor in den Worten ‚kreischen‘ und ‚kreißen‘. ‚Kreißen‘ – denken wir an den ‚Kreißsaal‘ – ist das alte Wort für ‚in Geburtswehen liegen‘ und darin vor Schmerz ‚laut schreien / brüllen‘.“

Zweimal schreit Jesus am Kreuz Hörbares in der Matthäuspassion Von Rolf Wischnath Unter dem Kreuz Jesu wurde nach dem Matthäusevangelium … Mehr

Über die Integrität des Pascha-Mysteriums: „Die Separation von Kreuzestod und Auferstehung als zwei Ereignisse mit jeweils eigener Heilsbotschaft wird der reziproken Heilsdimension des Pascha-Mysteriums nicht gerecht: Nur vom Kreuz her ist die Auferstehung Jesu heilsbegründend. Und nur von der Auferstehung her kann der Kreuzestod Jesu als heilsentscheidend geglaubt werden.“

Über die Integrität des Pascha-Mysteriums In der katholischen Liturgie wird bei der Eucharistiefeier nach den Einsetzungsworten auf den Ruf des … Mehr

„Es ist vollbracht!“ Über Jesu Lebenshingabe am Kreuz und unsere Versöhnung mit Gott: „Die Erlösten, denen in Christus die Versöhnung mit dem Gott zugesprochen ist, sagen zu Recht: Es ging nicht anders; das war für uns notwendig. Und doch bleiben Jesu Tod und Auferstehung ein göttliches Geheimnis, das Menschen nicht denkerisch ergründen können. An Stelle eigenen Denkens tritt das liturgische Gedenken an die Selbsthingabe des Gottessohnes, wie dies Jesus seinen Jüngern aufgetragen hat: ‚Solches tut zu meinem Gedächtnis.‘ (Lukas 22,19)“

„Es ist vollbracht!“ Über Jesu Lebenshingabe am Kreuz und unsere Versöhnung mit Gott „Als nun Jesus den Essig genommen hatte, … Mehr

Hans Joachim Iwands Predigtmeditation zu 2. Korinther 5,19-21 von 1957: „Entweder Gott bestimmt mit seiner Versöh­nungstat in Christo die Welt, dann haben diese Mächte der Sünde und des Todes keinen Anspruch auf Realität; oder sie sind real, sie machen den Reali­tätsgrund dieser Welt aus, dann ist Gott keine Realität, dann ist er weder unser Schöpfer noch unser Versöhner noch Erlöser, sondern nur noch eine Größe des frommen Bewußtseins.“

Predigtmeditation zu 2. Korinther 5,19-21 (Karfreitag) Von Hans Joachim Iwand Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich … Mehr

„schāh māt“ – „der König (Schah) kann nicht mehr“: „Wo sich die Todesnacht über sein Leben gelegt hat, greift der Vater in Treue zu seinem Sohn ein, entreißt Jesus dem Grab und präsentiert ihn den Jüngern: Der König lebt! Auferstanden von den Toten gilt kein schāh māt mehr. Der Tod hat verspielt.“

„schāh māt“ – „der König (Schah) kann nicht mehr“ Seit Jahrhunderten vermag das Schachspiel Menschen zu faszinieren. Man sucht für … Mehr