In seinen Lebenserinnerungen aus dem Jahr 1983 schrieb der fränkische Pfarrer Walter Höchstädt (1907-1994) über seine Zeit als Wehrmachtspfarrer in … Mehr
Schlagwort: Kirchenkampf
Helmut Gollwitzers Predigt über Jesaja 6,1-8 zu Trinitatis 1938 in Berlin-Dahlem: „Einen gemalten Löwen im Bilderbuch kannst du dir lange gemächlich betrachten und dir alle möglichen Gedanken dazu machen. Aber wenn der Löwe dich im Busch anspringt, dann ist alles anders und hat mit jenem Betrachten nichts mehr zu tun. So ist es auch etwas ganz anderes, wenn ein Mensch nicht nur über Gott nachdenkt, sondern Gott dem Menschen in seinen Weg tritt und das dröhnende Heilig-Rufen der Engel für einen Augenblick an unser Ohr braust.“
Nachdem Martin Niemöller am 1. Juli 1937 verhaftet worden war, übernahm Helmut Gollwitzer dessen Predigtdienst in Berlin-Dahlem. Von ihm stammt … Mehr
Karl Barth in seinem Brief an Georg Merz vom 29. April 1933: „Indem ihr das zum Felsen macht, auf den ihr nun die Kirche gründen wollt, wird einfach Alles, was ihr nachher der Schrift und dem Bekenntnis gemäß und in wohlgemeinter Polemik gegen die deutschen Christen‹ sagt, unglaubwürdig.“
In seinem Brief an Georg Merz vom 29. April 1933 hat Karl Barth wesentliche Argumente seiner Streitschrift „Theologische Existenz heute!“ … Mehr
Dietrich Bonhoeffers Predigt zu Matthäus 16,13-18 im Juli 1933: „Hart am Abgrund des Todestales ist die Kirche gegründet, die Kirche, die sich zu Christus als ihrem Leben bekennt.“
Am 23. Juli 1933, dem Wahltag der vom NS-Staat überraschend ausgeschriebenen Kirchenwahlen, predigte der 27jährige Dietrich Bonhoeffer in Berlin über … Mehr
Karl Barths Ansprache über Johannes 10,14-16 zur Eröffnung des Reformierten Konvents am 18. April 1934: „Der gute Hirte unseres Evangeliums ist so wenig der höchste Moderator der reformierten Kirche, wie er der Generalälteste der Brüdergemeinde oder der Weltbischof der Lutheraner ist“
Drei Tage nach seiner Predigt über Johannes 10,11-13 in Paris legt Karl Barth am 18. April 1934 den zweiten Teil … Mehr
Karl Barths Predigt über den Guten Hirten (Johannes 10,11-13) vom April 1934: „Der Mensch, der sein eigener Herr ist, ist nur ein kümmerlicher Stellvertreter seines wirklichen Herrn. Darum sind wir in seinen Händen nicht gut aufgehoben. Es mag alles scheinbar gut gehen unter dieser Herrschaft, bis es ums Ganze geht. Geht es ums Ganze, bricht die letzte Gefahr herein, dann zeigt es sich, was das bedeutet, dass der Mensch nicht sich selber gehört, dann wird er sich selbst untreu. Reicher, starker, lebendiger Mensch! Du schaffst Vieles, aber dieses Eine wirst du nicht schaffen, du wirst dich selber dort, wo es wirklich nötig wäre – alles Andere ist ja vielleicht noch gar keine wirkliche Not gewesen –, nicht erretten.“
Sechs Wochen vor der Barmer Bekenntnissynode predigte Karl Barth am 15. April 1934 in der deutschsprachigen lutherischen Christuskirche in Paris … Mehr
Karl Barths Adventspredigt über Römer 15,5-13 von 1933: „Christus gehörte zum Volk Israel. Dieses Volkes Blut war in seinen Adern das Blut des Sohnes Gottes.“
In der neuen Perikopenordnung ist in der ersten Predigtreihe für den 3. Advent Römer 15,4-13 vorgesehen. Karl Barth, dessen 50. … Mehr