Der Mensch von heute und die jüdische Bibel Von Martin Buber Biblia, Bücher, so heißt ein Buch, ein Buch aus … Mehr
Schlagwort: Bibel
Martin Buber über Leitworte in biblischen Texten: „Unter Leitwort ist ein Wort oder ein Wortstamm zu verstehen, der sich innerhalb eines Textes, einer Textfolge, eines Textzusammenhangs sinnreich wiederholt: wer diesen Wiederholungen folgt, dem erschließt oder verdeutlicht sich ein Sinn des Textes oder wird auch nur eindringlicher offenbar. Es braucht, wie gesagt, nicht dasselbe Wort, sondern nur derselbe Wortstamm zu sein, der solcherweise wiederkehrt; durch die jeweiligen Verschiedenheiten wird sogar oft die dynamische Gesamtwirkung gefördert.“
Über Leitworte in biblischen Texten Von Martin Buber Im Hinblick auf die Übersetzung der Hebräischen Bibel in das Deutsche und … Mehr
Wer sich aus der Bibel die schönen Worte herauszupflücken sucht …
Wer sich aus der Bibel die schönen Worte herauszupflücken sucht und diese als Blütenlese für sich aufbewahren will, muss mitunter … Mehr
Abraham Joshua Heschel, Gott sucht den Menschen (God in Search of Man): „Die Bibel spricht in jeder Sprache und zu jedem Lebensalter. Sie befruchtet alle Künste, ohne mit ihnen zu konkurrieren. Wir alle leben von ihr, und sie bleibt unangetastet, unerschöpflich und ganz. In 3000 Jahren ist sie nicht um einen Tag gealtert. Sie ist ein unsterbliches Buch. Sie kann nicht der Vergessenheit anheimfallen. Ihre Kraft wird nicht geringer.“
In seinem Buch Gott sucht den Menschen (God in Search of Man. A Philosophy of Judaism. Farrar, Straus & Giroux, … Mehr
Reinhold Schneiders „Vom Wort zum Herrn“ (1939): „Das Wort hat nur mit einer Macht zu ringen, die freilich tausendfältiger Gestalt ist: mit dem Widersacher. Er vermag sich in den höchsten Werken des Geistes zu verbergen wie in den Werken tiefster Niedrigkeit; das Wort ist die Liebe, er ist der Hass. Darum hat das Wort die unfehlbare Wirkung, zu einigen und das Reich des Herrn zu bereiten; es ist die Mitte, an die alles Wirken des Herrn gebunden ist.“
Als Kurt Ihlenfeld 1939 im Hinblick auf eine Revision der Luther-Bibel von 1912 den Band „Das Buch der Christenheit. Betrachtungen … Mehr
Joseph Wittig, Das Buch der radikalen Wirklichkeit (1939): „Die Bibel ist das Buch von den Urgründen unseres Daseins in Ewigkeit und Einzeltag und darf nur als solches und muss als solches herausgegeben, umhegt und geschützt werden. Das Buch von den Urgründen, von dem, was wir nicht mehr sehen, nicht mehr erfahren, in dem wir aber doch wurzeln, aus dem es sich allein lohnt zu leben. In der Bibel spricht Gott zu den Menschen. Wenn Gott nicht zu uns spricht, so ist unser Leben sinnlos. Aber in unserer Wirklichkeit spricht Gott nicht zu uns; in unserer Wirklichkeit sendet er uns keine Boten. Unsere Wirklichkeit hat ein Gesicht, als ob überhaupt kein Gott da sei. Wenn wir diese Wirklichkeit nicht durchdringen und eine andere, wahrere Wirklichkeit sehen können, dann sind wir wahrhaftig ein trostlos armseliges Geschlecht. Wenigstens manchmal muss der Nebel unserer Wirklichkeit zerreißen und das Himmelsblau dahinter sichtbar werden. Das Himmelsblau dahinter ist die ewige, unendliche Bibel, die sich uns in die Hände legt als ein abgeschlossenes Buch. Himmelsblau über uns wird uns oft gezeigt und gepredigt; wir heben unsere Augen und Hände empor. Aber wir brauchen Himmelsblau unter uns und rings um uns, damit wir unsere wandernden Füße darauf setzen, damit wir darin handeln und leben können.“
Als Kurt Ihlenfeld 1939 im Hinblick auf eine Revision der Luther-Bibel von 1912 den Band „Das Buch der Christenheit. Betrachtungen … Mehr
Hans Joachim Iwand, Die Schrift (1951): „Es führt ein Weg vom Sinai nach Golgatha, aber kein Weg von Golgatha nach Sinai. Und nur wenn man auf dem Sinai nach Golgatha hinschaut, wird man das Wort vom Sinai verstehen. Genau so, wie man das Wort von Golgatha nur verstehet, wenn man nicht auf den Sinai zurückschaut. Das ist das Thema von Gesetz und Evangelium.“
Zum Schluss seiner Vorlesung „Theologie als Beruf“, die Hans Joachim Iwand im Sommersemester 1951 in Göttingen gehalten hat, kommt er … Mehr
Hans Joachim Iwands Vortrag „Die Heilige Schrift als Zeugnis des lebendigen Gottes“: „Das Wort, das hier geschrieben steht, ist wahrhaftig das Wort, in dem Gott mit der Welt geredet, ja mehr, in dem er sich mit seinen Erwählten verbunden und verbündet hat.“
Ein leidenschaftliches Plädoyer für die Heilige Schrift stellt Hans Joachim Iwands Vortrag „Die Heilige Schrift als Zeugnis des lebendigen Gottes“ … Mehr
Göttlich inspiriertes Lebenserfahrungsbuch – Was Landesbischof Bedford-Strohm sich von der Bibel verspricht
Göttlich inspiriertes Lebenserfahrungsbuch – Was Landesbischof Bedford-Strohm sich von der Bibel verspricht Was bedeutet uns Christen die Bibel und wie … Mehr